Unfälle

Unfälle vermeiden im Berufsverkehr – bfu gibt Empfehlungen

Rund 80 000 Menschen kommen jährlich im Schweizer Strassenverkehr durch einen Unfall zu schaden. Das vergangene Jahr zählt 253 Tote. Mehr als jeder Zehnte dieser Unfälle ereignet sich im Arbeitsalltag. Dies wirkt sich auch auf die Unternehmen aus, da die Ausfälle zu finanziellen und organisatorischen Aufwänden führen. Das Handbuch der bfu, das auch eine Empfehlung für den Einbau von Crash-Recordern beinhaltet, bietet eine Hilfestellung, mit dem Betriebe Unfälle auf Berufsfahrten und Arbeitswegen unterbinden können. Die Ursachen der meisten Unfälle im Strassenverkehr sind bekannt und lassen sich durch einfache Massnahmen vermeiden. Deshalb hat die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung das Handbuch „Sicher ankommen im Strassenverkehr“ erarbeitet und darin die wichtigsten Themen der Strassenverkehrssicherheit im beruflichen Umfeld thematisiert: Von der Gefahrenanalyse mit der Auswertung der Unfallzahlen, über Massnahmen und Einsatzmittel zu konkreten Themen wie Müdigkeit am Steuer, Ablenkung oder Sicherung von Ladungen bis hin zu Anleitungen für die Überprüfung von Massnahmen.

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E-Bike-Unfälle: Velobranche warnt vor Sicherheitshysterie

Die SFZ Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen wirft der bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung vor, die Zahlen schwerer Personenschäden bei E-Bike-Unfällen zu dramatisieren. Seitens der SFZ wird betont, dass die gestiegenen Unfallzahlen mit der Zunahme von E-Bikes auf Schweizer Strassen zusammenhängen. Nachfolgend die Stellungnahme im Wortlaut. Mit irreführenden Vergleichen dramatisiert die bfu im SINUS-Bericht 2015 die Unfallbilanz mit schweren Personenschäden bei den E-Bikes von 2011 bis 2014. Die Fahrradbranche wehrt sich gegen diese Darstellung. Sie vermutet, dass die bfu mit dem Aufbauschen der Zahlen die Basis zur Generierung von Fördergeldern für teure und in der Wirkung umstrittene Verkehrssicherheits-Kampagnen anstrebt.

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Keine Zunahme von schweren Motorradunfällen

Eine irreführende Kommunikation bezüglich schwerer Motorradunfälle wirft die Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu vor. Entgegen den tatsächlichen Zahlen werde von der bfu eine Zunahme solcher Unfälle suggeriert, tatsächlich seien sie aber deutlich zurückgegangen. Nachfolgend die Erklärung der SFZ im Wortlaut. Die schweren Personenschäden mit Schwerverletzten oder Todesfolge bei Motorradunfällen gingen im Zeitraum 2004-2014 trotz eines um 20% erhöhten Motorrad- und Rollerbestands um 24% zurück. Diese Zahlen sind der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu bekannt.

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Google-Autos sollen Mini-Verkehrsrowdys werden

Derzeit bringt Google seinen selbstfahrenden Autos bei, nicht so streng auf die Strassenverkehrsordnung zu achten. Die Fahrzeuge lernen unter anderem, Kurven zu schneiden und doppelte Sperrlinien zu überfahren, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ). Letztendlich soll das für ein unfallfreieres Fahren sorgen. Denn derzeit fahren die Autos zu sehr wie übervorsichtige Roboter, die reichlich oft bremsen. Das spielt möglicherweise eine Rolle dabei, warum die selbstfahrenden Autos immer wieder besonders in Auffahrunfälle verwickelt sind.

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Sportboliden auf öffentlichen Strassen

Wann immer hochmotorisierte Fahrzeuge in Form von Sportwagen mit PS-Zahlen um die 600 in schwere bis schwerste Verkehrsunfälle verwickelt werden, geht eine Frage durch die Eidgenossenschaft. Haben solche Boliden etwas auf öffentlichen Strassen zu suchen? Die Antwort fällt dann je nach Sichtweise aus. Während die Liebhaber sportlicher Fahrzeuge ein eindeutiges Ja zur Teilnahme am öffentlichen Strassenverkehr zum Ausdruck bringen, bedecken sich viele andere mit Zweifeln. Eine wirklich richtige Antwort wird es wohl nicht geben.

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Die psychologische Lücke

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wir alle kennen das Problem: Der Gehweg ist frisch verschneit oder über Nacht hat sich dort eine rutschige Eisfläche gebildet. Je mehr wir versuchen, nicht auszugleiten, desto eher fallen wir hin. Es wirkt fast wie eine selbsterfüllende Prophezeiung, spiegelt aber eine ganz andere Problematik wieder. Die Rede wird hier von der sogenannten psychologischen Lücke sein. Diese wirkt oftmals auch dann, wenn Autolenker die Gewalt über ihr Fahrzeug verlieren und wie von fremder Hand geleitet vor Bäume oder andere Hindernisse fahren, selbst wenn genügend Ausweichmöglichkeiten vorhanden gewesen wären.

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Wintersonne mit echtem Gefahrenpotenzial

Der Herbst und der Winter sind vor allem bei vielen und hier besonders bei unerfahrenen Autofahrern durchaus gefürchtete Jahreszeiten. Nicht nur nasse, überfrorene, mit Laub oder Schnee bedeckte Fahrbahnen machen vielen Lenkern zu schaffen. Selbst bei sonnigem und trockenem Wetter birgt das Fahren im Herbst Gefahren, die oftmals unterschätzt werden. Dazu zählt die im Jahresausgang tiefer stehende Sonne, die nicht selten zu überraschenden und gefährlichen Blendwirkungen führt. Besonders heikel werden Situationen, in denen nasse Strassen diese Blendwirkung erhöhen, Ampeln, Verkehrszeichen oder andere Verkehrsteilnehmer gar nicht oder nicht mehr sicher erkannt werden können. Dann ist oftmals nicht nur besondere Umsicht, sondern auch ein fleissiger Schutzengel gefragt.

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Im Auto richtig telefonieren

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Natels und Smartphones begleiten uns heute quasi auf Schritt und Tritt und nahezu zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und so ist es auch kein Wunder, dass wir auch im Auto ständig erreichbar sind. Während für die Insassen auf dem Beifahrersitz und auf der Rückbank das mobile Telefonieren auch während der Fahrt jederzeit möglich ist, gelten für den Fahrer andere Regeln. Grundsätzlich gilt die volle Aufmerksamkeit während der Fahrt der Strasse und dem Fahrzeug und nicht dem Telefon. Wer während des Lenkens von Kraftfahrzeugen durch das Hantieren mit dem Mobiltelefon abgelenkt ist, riskiert nicht nur gefährliche Fahrfehler und schwere Unfälle, sondern unter Umständen auch den Verlust seines Fahrausweises.

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Die meisten Überholunfälle gibt es auf Landstrassen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein grosser Anteil der Unfälle auf Schweizer Strassen ist auf fehlerhaftes und riskantes Überholen zurückzuführen. Dabei gehören Überholunfälle auf Landstrassen zu den häufigsten Unfällen ausserhalb von Ortschaften überhaupt. Beteiligt an solchen Unfällen sind überdurchschnittlich viele Männer, vor allem jüngere. Dabei fällt auf, dass ein Mangel an Selbstbewusstsein oftmals über das Gaspedal kompensiert wird. Betrachtet man die Unfallhäufigkeit beim Überholen auf Landstrassen, dann wird deutlich, dass es hier nachhaltiger Veränderungen und Verbesserungen bedarf. Werden überlebende Unfallverursacher solcher Überholvorgänge auf Landstrassen befragt, zeigt sich, dass der häufigste Grund für riskante Überholmanöver eindeutig in der vermeintlichen Zeitersparnis liegt. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit den Ursachen unfallträchtiger Überholvorgänge auf Landstrassen und den erforderlichen baulichen und anderweitig technischen Veränderungen.

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Autofahrer aufgepasst – Radfahrer sind auch im Dunkeln unterwegs

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Immer wieder kommt es zu Unfällen zwischen Autos und Radfahrern. Vom leichten Rempler mit dem Rückspiegel bis hin zu schweren Verletzungen mit tödlichem Ausgang reicht die Spannbreite der Unfallfolgen, wenn Kraftfahrzeuge und Fahrräder im Verkehr sprichwörtlich zusammentreffen. Dabei fällt die Schuldfrage nicht selten gegen die Führer der Kraftfahrzeuge aus. Aber auch die Radfahrer sind gefragt, wenn es um mehr Verkehrssicherheit besonders in der dunkler werdenden Jahreszeit geht. Fehlende, nicht funktionierende oder schlechte Beleuchtung, wenig umsichtiges und teils kreuzgefährliches Fahren und nicht selten auch die Missachtung grundlegender Verkehrs- und Verhaltensregeln machen auch die Radfahrer zur Zeitbombe auf Schweizer Strassen.

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General Motors bleibt in der Sackgasse

Die Probleme rund um General Motors reissen nicht ab: Zwar musste das US-amerikanische Unternehmen erst vor wenigen Monaten Millionen von Fahrzeugen zurückrufen, aber neue Defekte sorgen für eine erneute Rückkehr zahlreicher Autos in die Werkshallen. Dabei ist es abermals das Zündschloss, das Probleme verursacht: Zwar fällt die Menge der zurückgerufenen Wagen mit etwa 300'000 Stück diesmal deutlich geringer aus, aber wundern muss man sich als Kunde dennoch. Wieso scheitert ein Unternehmen, das fortschrittliche Autos mit allen erdenklichen technischen Hilfsmitteln bauen kann, immer wieder an einem vergleichsweise banalen Stück Technik wie einem Zündschloss?

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Geringeres Unfallrisiko beim Führerschein mit 17 Jahren

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein Maximum an Fahrpraxis kann nur durch ein Mehr an Fahrpraxis getoppt werden. Und je mehr Fahrpraxis ein Fahrzeugführer mitbringt, desto geringer ist das Unfallrisiko – auch bei Fahranfängern. Nach dieser Devise hat die Gesetzgebung in Deutschland im Jahr 2011 erlaubt, dass Jugendliche bereits ab dem Alter von 17 Jahren einen Pkw steuern dürfen. Und mit den Ergebnissen, welche von diversen Kfz-Versicherern veröffentlicht wurden, wurde die Regierung in diesem Schritt bestätigt. Im Jahr 2011 hat der deutsche Gesetzgeber beschlossen, Jugendlichen schon ab dem 17. Lebensjahr das Fahren eines Autos zu erlauben. Dies allerdings nicht alleine im Pkw. Das Modell sieht vor, dass der 17-jährige Fahrer von einer Person begleitet werden muss, die zumindest 30 Jahre alt ist. Diese Begleitperson muss ferner seit mindestens fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für Pkw sein und darf darüber hinaus nicht mehr als einen aktuellen Punkt im Verkehrsregister eingetragen haben.

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Das Google-Auto ist da – die Zukunft hat begonnen!

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In Kalifornien wurde vor wenigen Tagen das "Google-Auto" vorgestellt, das in einen handelsüblichen Lieferwagen passt. Es wird auf den ersten Blick durchaus als Auto identifiziert. Eine dünne und sehr zerbrechlich wirkende Karosserie mit einer grossen Windschutzscheibe und zwei Türen prägen das äussere Erscheinungsbild. Die Gestaltung des Gesichtes mit elliptischen Scheinwerfern und einem ovalen, aber funktionslosen Kühlergrill, ist wohl von Teddybären inspiriert worden. Optisch verortet man das Vehikel zwischen Tata Nano und Buntglascontainer. Doch dies scheint volle Absicht zu sein.

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