Ulrich Beck

Duesenberg - der amerikanische Rolls-Royce

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Geschichte der Duesenberg Motor Company währte nur kurz, aber sie brachte Automobile hervor, deren Schönheit und Qualität bis heute legendär sind. Rund 500 Exemplare wurden gebaut. Diejenigen, die noch erhalten sind, gehören zu den teuersten Sammelobjekten, die der Oldtimer-Markt heute zu bieten hat. Friedrich (1876-1932) und August (1879-1955) Düsenberg stammen aus dem Städtchen Lemgo in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Nach dem Tod des Vaters 1881 wanderte die Mutter mit ihnen und vier weiteren Geschwistern 1885 in die USA aus. Die Brüder änderten nicht nur ihren Nachnamen in die kompatiblere Schreibweise "Duesenberg" um, sondern auch ihre Vornamen: Fred und Augie.

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Rennwagen, Sportwagen, Luxuslimousinen - Bugatti war in allen Segmenten aussergewöhnlich - Teil 2

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In letzter Sekunde rettete ihn ein Grossauftrag der französischen Regierung, die einen Hochgeschwindigkeitszug haben wollte. Der Autoenthusiast Bugatti sagte nicht nein und verpflanzte kurzerhand das gewaltige Aggregat des Royale in den Triebwagen. Mit den Erlösen konnte er sich über die Wirtschaftskrise retten. Weitere Versuche, ausserhalb des Automobilbaus Fuss zu fassen, hatten weniger Erfolg. Bugatti versuchte sich in Rennbooten und sogar an einem Flugzeug, dem Modell 100P. Letzteres wurde allerdings nie vollendet. Ab 1934 entwickelte Bugatti dann nur noch ein einziges Automobil für die Strasse, den Tourenwagen Type 57. Mit 750 verkauften Exemplaren in verschiedenen Karosserieversionen wurde das Modell noch recht erfolgreich. Die Entwürfe stammten von Ettores Sohn Jean Bugatti, der 1936 die Führung des Unternehmens antrat und auch noch den Rennwagen Type 59 produzierte.

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Rennwagen, Sportwagen, Luxuslimousinen - Bugatti war in allen Segmenten aussergewöhnlich - Teil 1

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nur wenige Rennwagenhersteller kommen an die Erfolge der Marke Bugatti heran. In wenigen Jahrzehnten gewann Bugatti Tausende von Rennen, darunter fünfmal die legendäre Targa Florio, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie zahlreiche Grand Prix. Gleichzeitig steht der Name für einige der schönsten und luxuriösesten Autos, die jemals gebaut wurden. Der Gründer Ettore Bugatti (1881-1947) stammt aus einer alten Mailänder Künstlerfamilie. Sein Vater Carlo war Architekt und Designer, sein Grossvater Giovanni Luigi Architekt und Bildhauer, der Bruder Rembrandt ebenfalls Bildhauer, seine Tante Luigia Lebensgefährtin des Malers Giovanni Segantini. Ettores Vater wollte, dass er diese Tradition fortsetzte und ebenfalls eine künstlerische Laufbahn einschlug, doch der Sohn entschied sich schon frühzeitig für den Ingenieursberuf.

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Targa Florio - der Rennklassiker auf Sizilien

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Targa Florio reiht sich nahtlos ein in die Riege klassischer Autorennen wie die Mille Miglia, Indianapolis oder die 24 Stunden von Le Mans. Allerdings ist sie noch älter. Bereits 1906 fand sie zum ersten Mal statt. Initiator war der italienische Unternehmer Vincenzo Florio, der damals das stattliche Preisgeld von 50'000 Lire für die Erstplatzierten zur Verfügung stellte. Damit wären wir auch schon bei der Namensgebung. Das Wort Targa bedeutet im Deutschen Schild oder Plakette. Der Sportwagenhersteller Porsche bezeichnet einige seiner Modelle als Targa, in Erinnerung an mehrere historische Siege auf der Strecke, und hat sich den Begriff markenrechtlich schützen lassen.

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Projekt LiveWire - das erste Elektro-Bike von Harley-Davidson rollt auf den Strassen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn Sie sich jetzt verwundert die Augen reiben, seien Sie versichert: Dem Autor ist es genauso gegangen. Dass Harley-Davidson ein Bike mit Elektro-Antrieb vorstellt, dürfte wohl einer der Höhepunkte des Jahres im Sektor Motorräder sein. Bei dem Projekt LiveWire handelt es sich um einen Prototypen, von dem bisher knapp 40 Exemplare gebaut wurden. Zurzeit testet die Motorradschmiede aus Milwaukee auf einer Promotion-Tour durch 30 amerikanische Städte, wie die Maschine bei den Fahrern ankommt. Ein paar technische Daten: Der 210 Kilogramm wiegende Cruiser mit Aluminium-Rahmen und einem Einzelsitz wurde völlig neu konstruiert und leistet immerhin 75 PS bei einem maximalen Drehmoment von 70 Newtonmetern. Von Null auf Hundert benötigt das Bike nach Angaben des Herstellers weniger als vier Sekunden. Um den Akku - eine Lithium-Ionen-Batterie - zu schonen, ist die Höchstgeschwindigkeit auf knapp 150 km/h begrenzt. Die Reichweite beträgt 85 Kilometer, die Aufladezeit 3,5 Stunden - ideal für ein City-Bike.

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Der schwedische Autohersteller SAAB kämpft erneut mit Zahlungsschwierigkeiten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Schon vor drei Jahren steckte SAAB Automobile in grossen finanziellen Schwierigkeiten, jetzt wiederholt sich die Geschichte. Seit rund einem Monat steht die Produktion wegen Geldmangel still. Fahrzeuge, Immobilien, Ausrüstung und Werkzeuge wurden verpfändet, damit das Unternehmen Sozialabgaben und Steuern bezahlen konnte. Angeblich haben die 600 Mitarbeiter aber im Juni noch ihre Gehälter und Löhne erhalten. Die Summe der unbezahlten Rechnungen von Lieferanten beträgt knapp 100 Millionen Schwedische Kronen (etwa 13,5 Millionen Franken). Die Autosparte der schwedischen Traditionsmarke gehört seit 2012 zu dem Konsortium National Electrics Vehicle Sweden (Nevs) unter chinesischer Führung. Laut Nevs rühren die Liquiditätsprobleme daher, dass die chinesische Stadt Quingdao, die mit 22 Prozent beteiligt ist, ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Deshalb ist Nevs auf der Suche nach neuen Investoren. Gerüchten zu Folge könnte der indische Hersteller Mahindra bei SAAB einsteigen.

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Im Zeichen des Stiers – die Sportwagenmarke Lamborghini, Teil 2

[vc_row font_color="#000000"][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Für die Entwicklung des Prototypen hatte sich Lamborghini zuvor gezielt Fachleute ausgesucht. Für den V12 Motor, der der beste der Welt werden sollte, zeichnete Giotto Bizzarini verantwortlich, der zuvor schon für Ferrari tätig war. Zum Konstrukteursteam gehörten ausserdem die vielversprechenden und jungen Ingenieure Giampalo Stanzani und Giampalo Dallara. 1964 kam dann mit dem 350 GT der erste Seriensportwagen auf den Markt, dessen Motorleistungen die Ferrari-Modelle in den Schatten stellte. Von ihm wurden 120 Stück produziert. Der Nachfolger 400 GT hatte einen grösseren Motor mit vier Litern Hubraum und fand immerhin schon 273 Käufer. Auf dem Genfer Automobilsalon 1964 wurde Lamborghini dann mit einem Paukenschlag weltberühmt. Die Vorstellung des Miura, der in nur wenigen Monaten harter Arbeit entstand und von Nuccio Bertone gestylt wurde, erregte riesiges Aufsehen. Mit seinen 385 PS erreichte er annähernd 300 km/h. Dieser Auftritt muss - wenn die zuvor geschilderte Legende über das Verhältnis zu Enzo Ferrari stimmt - für den "Traktorfahrer" Ferruccio Lamborghini eine grosse Genugtuung gewesen sein.

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Im Zeichen des Stiers – die Sportwagenmarke Lamborghini, Teil 1

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]So mancher Autoenthusiast wird vielleicht die Nase rümpfen oder sich überrascht die Augen reiben, wenn er die Entstehungsgeschichte der italienischen Sportwagenmarke Lamborghini liest. Aber ohne den vorherigen wirtschaftlichen Erfolg mit der Herstellung von Traktoren, also Landmaschinen, gäbe es heute weder einen Miura, einen Countach oder einen Huracán. Ferruccio Lamborghini (1916-1993), aufgewachsen als Sohn von Bauern in einem Dörfchen bei Bologna, war schon als Kind von Technik und Mechanik fasziniert. Er beendete sein späteres Studium als Ingenieur und war im Zweiten Weltkrieg für die Reparatur und Wartung von Militärfahrzeugen zuständig. Nach dem Krieg fehlte es in Italien überall an Landmaschinen und insbesondere an Traktoren. Lamborghini begann, alte Armeefahrzeuge aufzukaufen und diese zu Traktoren umzurüsten. Dazu gründete er Ende der 1940er Jahre sein erstes Unternehmen in Pieve di Cento (Ferrara), die "Lamborghini Trattori S.p.A.".

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Im Michigan entsteht eine Geisterstadt für selbstfahrende Autos - als Testgelände

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das fahrerlose Auto bzw. autonome Fahrzeug steht schon länger auf der Agenda der grossen Hersteller. Im September letzten Jahres erregte Daimler grosses Aufsehen mit einem Dokumentationsvideo über eine Mercedes-Limousine der S-Klasse auf der Fahrt zwischen Mannheim und Pforzheim. Zwar sass ein Fahrer hinter dem Steuer, aber weder hatte er seine Hände am Lenkrad noch die Füsse auf den Pedalen. Der Wagen steuerte sich komplett selbst. Technisch ermöglicht wird dies durch eine Vielzahl von Radarsensoren, diversen Stereokameras, ein sehr exaktes Navigationssystem sowie viel Rechenpower im Fahrzeug. Daimler wollte mit dieser Aktion den Beweis antreten, dass ein autonomes Fahren schon heute möglich ist - auch im Stadtverkehr. Andere Hersteller wie Nissan, Renault oder Audi arbeiten auch verstärkt an entsprechenden Konzepten. Und selbst der Suchmaschinenkonzern Google stellte vor kurzem den Prototypen eines selbstfahrenden Pkw vor. Nissan/Renault-Chef Carlos Ghosn will autonome Fahrzeuge bis 2020 zur Serienreife bringen. Audi spricht in diesem Zusammenhang vom "pilotierten Fahren" und lässt seine Prototypen derzeit auf den Strassen Nevadas testen.

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Ford und Heinz - die Tomaten-Connection für mehr Nachhaltigkeit im Automobilbau

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Eine alte Benzinwerbung hiess: "Pack' den Tiger in den Tank!" Vielleicht heisst es morgen: "Steck' Tomaten unter die Karosserie!" So skurril dies auch klingen mag, ganz abwegig ist es nicht. Der Autohersteller Ford Motor Company und der Ketchup-Produzent H. J. Heinz sind eine innovative Kooperation eingegangen. Eine Gruppe von Ingenieuren aus beiden Unternehmen forscht zurzeit über die Möglichkeit, aus Tomatenfasern nachhaltige Verbundwerkstoffe für den Autobau herzustellen. Im Fokus stehen die Schalen, die eventuell in der Innenausstattung oder bei Kabelhalterungen Verwendung finden können. Aus der Research-Abteilung von Ford heisst es dazu, man wolle untersuchen, wie weit sich die Abfallprodukte für Anwendungen in der Fahrzeugproduktion eignen. Es solle ein leichtes, aber stabiles Material entstehen, dass die strengen Qualitätsanforderungen für Autos erfüllt und gleichzeitig umweltfreundlich ist.

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Der Toyota FCV - das erste Serienauto der Welt mit einem Brennstoffzellenantrieb

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Toyota ist der Konkurrenz mal wieder einen grossen Schritt voraus. Mit der schlicht FCV (Fuel Cell Vehicle) genannten Limousine stellt der japanische Hersteller das weltweit erste Serienfahrzeug mit einem Brennstoffzellenantrieb vor. Als Toyota 1997 das Hybridauto Prius auf den Markt brachte, reagierten die Wettbewerber nur mit einem Achselzucken oder winkten gleich ganz ab. Zu Unrecht: Bis heute hat Toyota vom Prius über sechs Millionen Exemplare verkauft. Mit dem FCV haben die Japaner nun vielleicht wieder einen Coup gelandet, denn der Antrieb mittels Brennstoffzellen bietet gegenüber reinen Elektrofahrzeugen zwei entscheidende Vorteile, nämlich eine höhere Reichweite sowie ein schnelleres Auftanken. Der FCV schafft mit einer Tankfüllung 500 Kilometer und ist laut Herstellerangaben in drei Minuten wieder betankt. Ein Nachteil ist das bisher nur sehr dünne Tankstellennetz, aber das könnte sich schnell ändern, wenn das Konzept Erfolg hat.

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Hondas erster Jet geht in die Luft

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Dass Honda einer der grössten Autohersteller der Welt ist und Motorräder der Spitzenklasse baut, dürfte den meisten Interessierten bekannt sein. Aber es ist neu, dass die Japaner jetzt auch in die Luft gehen. Der Honda-Jet absolvierte vor wenigen Tagen seinen Jungfernflug in Greensboro (USA) und soll in den kommenden Monaten in Serie gehen. Für das japanische Unternehmen bedeutet dies nicht nur eine Ausweitung seiner Geschäftsfelder, sondern auch einen Meilenstein in der hauseigenen Flugzeugentwicklung, denn die ersten Kunden warten schon.

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Projekt LiveWire - das erste Elektro-Bike von Harley-Davidson rollt auf den Strassen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn Sie sich jetzt verwundert die Augen reiben, seien Sie versichert: Dem Autor ist es genauso gegangen. Dass Harley-Davidson ein Bike mit Elektro-Antrieb vorstellt, dürfte wohl einer der Höhepunkte des Jahres im Sektor Motorräder sein. Bei dem Projekt LiveWire handelt es sich um einen Prototypen, von dem bisher knapp 40 Exemplare gebaut wurden. Zurzeit testet die Motorradschmiede aus Milwaukee auf einer Promotion-Tour durch 30 amerikanische Städte, wie die Maschine bei den Fahrern ankommt. Ein paar technische Daten: Der 210 Kilogramm wiegende Cruiser mit Aluminium-Rahmen und einem Einzelsitz wurde völlig neu konstruiert und leistet immerhin 75 PS bei einem maximalen Drehmoment von 70 Newtonmetern. Von Null auf Hundert benötigt das Bike nach Angaben des Herstellers weniger als vier Sekunden. Um den Akku - eine Lithium-Ionen-Batterie - zu schonen, ist die Höchstgeschwindigkeit auf knapp 150 km/h begrenzt. Die Reichweite beträgt 85 Kilometer, die Aufladezeit 3,5 Stunden - ideal für ein City-Bike.

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Ford - eine Erfolgsgeschichte vom Fliessband - Teil 2

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Von Gewerkschaften hielt Ford allerdings nichts und lehnte sie innerhalb seiner Betriebe rigoros und konsequent ab. Als vorbeugende Massnahme stellte er Harry Bennett ein. Offiziell war dieser der Leiter des Kundendienstes, in Wirklichkeit sollte er aber mit seinen ausgeklügelten Einschüchterungstaktiken den Aufbau von Gewerkschaften verhindern. Die Gewerkschaft United Auto Workers schaffte es erst 1941, mit einem Sitzstreik Tarifverhandlungen in einem Teil der Fordwerke zu erzwingen. Danach dauerte es noch weitere vier Jahre, bis es bei Ford zu einer vollständigen gewerkschaftlichen Organisation kam. Zu diesem Zeitpunkt aber waren Henry Ford und auch Harry Bennett nicht mehr im Unternehmen tätig.

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Ford - eine Erfolgsgeschichte vom Fliessband - Teil 1

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer sich für Automobile und ihre Geschichte interessiert, kommt um eine Beschäftigung mit der Ford Motor Company nicht herum. Der heute nach Toyota, VW, General Motors und Hyundai fünftgrösste Hersteller revolutionierte nicht nur die Autoproduktion mit der schon 1913 eingeführten Fliessbandfertigung wie kaum ein anderes Unternehmen. Henry Ford wurde 1863 auf der Farm seiner Eltern, beide Einwanderer aus Irland, in der Nähe von Detroit geboren. Er konnte dort lediglich eine Dorfschule besuchen, deshalb war seine Bildung nicht sehr ausgeprägt. Allerdings zeigte er schon als Kind sein handwerkliches Geschick, und mit 15 baute er seinen ersten Verbrennungsmotor. 1879 ging er für eine Lehre als Maschinist nach Detroit und arbeitete dort bei verschiedenen Firmen. 1888 heirate Ford Clara Jane Bryant und gründete anschliessend ein Sägewerk, mit dessen Einkünften er seine wirtschaftliche Lage verbesserte.

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Der längste Tag - das 24-Stunden-Rennen von Le Mans

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die 24 Heures du Mans, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, ist ein Langstreckenrennen für Sportwagen und gehört zu den Klassikern des automobilen Rennsports wie beispielsweise die Mille Miglia (Brescia-Rom-Brescia) oder die Targa Florio auf Sizilien. Veranstalter ist der Automobile Club de l'Ouest (ACO). Der Wettbewerb in der Nähe von Le Mans (Frankreich) wird seit 1923 ausgetragen. Damals betrug die Distanz rund 17,3 km. Seit dem Jahr 1932 findet das Rennen auf dem Circuit des 24 Heures statt. Dieser liegt südlich von Le Mans und ist 13,880 km lang. Die einzelnen Abschnitte des Kurses werden "im Alltag" als normale Landstrassen genutzt. Neben dem Autorennen für Sportwagen gibt es auch ein 24-Stunden-Rennen für Motorräder, die 24 Heures du Mans moto. Die Biker starten seit 1965 allerdings auf einem permanenten, wesentlich kürzeren Rundkurs, den Circuit Bugatti. Auto- und Motorradstrecke haben einige Teilstücke gemeinsam, u.a. den Start- und Zielbereich sowie die Boxen.

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Die Rallye Dakar - berühmt und heftig umstritten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Rallye Dakar, ursprünglich Rallye Paris-Dakar genannt, wurde zwischen 1978 und 2007 jährlich vor allem in Afrika ausgetragen. Seit 2009 haben die Veranstalter sie aus Sicherheitsgründen nach Südamerika verlegt. Der Rallye Raid ist der berühmteste Wettbewerb dieser Art - und wohl auch der umstrittenste, denn kein anderes Rennen hat so viele Todesopfer unter Teilnehmern und Zuschauern gefordert. Die erste Rallye dauerte von Ende Dezember 1978 bis Mitte Januar 1979. Gründer und Veranstalter war bis zu seinem Tod der Franzose Thierry Sabine. Anschliessend übernahm sein Vater die Leitung, verkaufte die Rechte aber später an die Amaury Sport Organisation (ASO), einem führenden Sportunternehmen in Frankreich, das u.a. auch die Tour de France organisiert.

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Indianapolis 500 - eines der ältesten Autorennen der Welt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Seit Mai 1911 wird das Autorennen Indianapolis 500 - auch Indy 500 genannt - ausgetragen. Es gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Autorennen, die auf einer Rundstrecke ausgetragen werden. Indianapolis gilt seit 1996 als Highlight im jährlichen Rennkalender der IndyCar Series, die bis zum Jahr davor als Indy Car World Series bezeichnet wurde. Mit 400'000 Zuschauern ist das Grand-Slam-Rennen die grösste eintägige Sportveranstaltung der Welt. Der Indianapolis Motor Speedway im US-Staat Indiana wurde 1909 als überhaupt erste Strecke speziell für Autorennen erbaut. Das weite Oval hat vier Steilkurven, die vom Ein- bis zum Ausgang 400 Fuss messen, die Gesamtlänge der Strecke beträgt 2,5 Meilen. Ursprünglich bestand der Belag des Speedway aus Schotter und Teer. Dieser wurde bei den ersten Rennen allerdings so stark beschädigt, dass man sich für einen neuen Belag aus Ziegelsteinen entschied. Drei Millionen Stück wurden verlegt, was der Strecke den Namen "Brickyard" einbrachte.

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