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Rolls-Royce – der Inbegriff einer Luxuslimousine, Teil 1

06.10.2014 |  Von  |  Auto, Rolls-Royce  | 
Rolls-Royce – der Inbegriff einer Luxuslimousine, Teil 1
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Es gab und gibt viele Hersteller von absoluten Oberklasse-Automobilen, doch wenn der Name Rolls-Royce fällt, wird es jedem Auto-Enthusiasten warm ums Herz, steht er doch für Eleganz und Luxus pur. Und nicht nur das. Auch die Verarbeitungsqualität der englischen Nobelmarke ist weltweit ziemlich einzigartig und war von Beginn an oberste Maxime des Herstellers. In diesen Rahmen gehört auch der zur Legende gewordene Spruch: „Das lauteste Geräusch (im Wageninneren) ist das Ticken der Uhr.“

Frederick Henry Royce (1863-1933) gründete 1884 mit Ernest A. Claremont eine Firma für den Bau von Elektroanlagen, die F.H. Royce & Co. Als er 1902 sein erstes Motorfahrzeug gegen einen gebrauchten Decauville 10 hp auswechselte, gelang es ihm nicht, das Auto zu starten. Überhaupt war er mit der Qualität des Wagens unzufrieden und entschied sich schliesslich – mit der Absegnung des Verwaltungsrats seines Unternehmens – drei Automobile nach seinen eigenen Vorstellungen zu konstruieren.

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Wegen zu hoher Luftverschmutzung – Madrid will ein autofreies Zentrum schaffen

01.10.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Wegen zu hoher Luftverschmutzung – Madrid will ein autofreies Zentrum schaffen
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Es ist ein Problem in vielen Metropolen rund um den Globus: die Belastung der Luft in den Stadtzentren mit Autoabgasen. Wer Bilder etwa aus Peking oder Shanghai kennt, weiss, wovon die Rede ist. Ganz so extrem ist es in Europa zum Glück nicht, nicht zuletzt wegen der EU-Abgasnorm für CO2-Emissionen, die in China zur Zeit noch reine Zukunftsmusik ist.

Die spanische Hauptstadt Madrid allerdings überschreitet die von der EU vorgegebenen Obergrenzen mittlerweile seit mehreren Jahren. Ab 2015 soll damit endgültig Schluss sein. Nach den Plänen der Stadtverwaltung werden in der Altstadt, rund um den Platz der Puerta del Sol, nur noch Anwohner mit ihren Pkw freie Fahrt haben. Die übrigen Autofahrer müssen dann auf andere, zugewiesene Verkehrsadern ausweichen.

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Die erste aufblasbare Segeljolle – Tiwal 3.2 aus Frankreich

25.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Schiff  | 
Die erste aufblasbare Segeljolle – Tiwal 3.2 aus Frankreich
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Es passt in zwei Tragetaschen, es ist in 20 Minuten aufgebaut, Werkzeug ist nicht erforderlich – die Rede ist hier nicht von einem kleinen Campingzelt, sondern vom ersten aufblasbaren Segelboot der Welt, dem Tiwal 3.2. Entworfen hat es die junge Industriedesignerin Marion Excoffon aus Frankreich, die seit Kindertagen selbst eine passionierte Seglerin ist.

Excoffon wuchs an der bretonischen Atlantikküste auf, wo der Segelsport zum Alltag gehört wie das Frühstück oder Abendessen. Nach dem Abschluss ihres Studiums in Paris machte sie sich an die Arbeit. Die Region Bretagne und ein Investor unterstützten sie während der rund drei Jahre dauernden Entwicklung. Heraus kam eine kleine, pfiffige Jolle, 3,20 Meter lang und nur 50 Kilogramm schwer. Der Clou: Der Rumpf ist ein aufblasbares Schlauchboot.

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30 Rolls-Royce Phantom für einen Shuttle-Service der exklusiveren Art

23.09.2014 |  Von  |  Dienstleistungen, Rolls-Royce  | 
30 Rolls-Royce Phantom für einen Shuttle-Service der exklusiveren Art
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Da hat man wohl auch bei Rolls-Royce nicht schlecht gestaunt, als im September 2014 eine ganz besondere Order aus China eintraf, denn schliesslich handelt es sich um die grösste Bestellung, die in der langen Geschichte bei dem traditionsreichen Hersteller eingegangen ist.

Der Grossindustrielle und Immobilienunternehmer Stephen Hung aus Macau hat auf einen Schlag 30 Rolls-Royce Phantom bestellt, die als Shuttle-Fahrzeuge für ein zur Zeit entstehendes Luxushotel eingesetzt werden sollen.

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Panta Rhei – vom Traum- zum Alptraumschiff?

23.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Schiff  | 
Panta Rhei – vom Traum- zum Alptraumschiff?
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Als die „Panta Rhei“ im April 2007 ihre Jungfernfahrt auf dem Zürichsee antrat, galt sie als Flaggschiff in der Flotte der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG). Sie sollte das Programm der Gastronomie- und Unterhaltungsfahrten der ZSG in der Wintersaison vorantreiben, das unter der Bezeichnung „Traumschiffe“ bekannt geworden ist. Leider sorgte sie schon nach kurzer Zeit für negative Schlagzeilen.

Im Februar 2006 war das damals noch namenlose Schiff als „MS 700“ (für 700 Passagiere) im österreichischen Linz auf Kiel gelegt worden. Vier Monate später gelangten die einzelnen Rumpfteile auf Schwertransportern nach Zürich Wollishofen zur Werft der ZSG. Dort erfolgte die Endmontage durch das Schiffbauunternehmen ÖSWAG. Mit seinem Hauptdeck (180 Quadratmeter), seinem Oberdeck (158 qm) sowie dem Sonnendeck (121 qm) ist das Schiff sehr grosszügig geplant. Es wurde als Schiff einer anderen Dimension präsentiert, das nicht nur wegen der Kosten von rund 10 Millionen Franken neue Massstäbe auf den Schweizer Seen setzen sollte.

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Azzam – ein Traum aus 1001 Yacht

11.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Schiff  | 
Azzam – ein Traum aus 1001 Yacht
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Wer hat die Längste? Auskunft darüber gibt das neueste Ranking der Zeitschrift „Boote Exklusiv“, das die 200 längsten Motoryachten der Welt auflistet. In diesem Jahr gibt es eine neue Spitzenreiterin: die Yacht „Azzam“ des Scheichs Khalifa bin Zayid Al Nahyan, seines Zeichens Emir von Dubai und Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).

Mit 180 Metern Länge übertrifft sie die bisherige Rekordhalterin „Eclipse“ des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch um 17 Meter. Auf dem dritten Platz folgt die „Dubai“ von Muhammad bin Raschid al Maktum, ebenfalls Dubai, mit 162 Metern.

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Qoros 9 Sedan Concept – entwickelt aus einer Design-Abschlussarbeit

09.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto  | 
Qoros 9 Sedan Concept – entwickelt aus einer Design-Abschlussarbeit
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Das passiert nicht alle Tage: Ein Designstudent liefert seine Abschlussarbeit ab, und diese wird von einem grossen Hersteller direkt in eine Concept Car-Studie umgesetzt. Der Koreaner Jihoon Seo, 29 Jahre alt, entwarf ein Modell für eine Oberklasse-Limousine der Marke Qoros und überzeugte den chinesischen Produzenten offenbar so sehr, dass dieser den Entwurf nun der Öffentlichkeit als Qoros 9 Sedan Concept offiziell präsentiert hat.

Seo studierte in England an der Coventry School of Art and Design und absolvierte dann ein fünfmonatiges Praktikum im Designstudio von Qoros in Shanghai. Der Hersteller übernahm am Ende das Sponsoring für seine Abschlussarbeit und unterstützte ihn auch sonst finanziell. Herausgekommen ist nicht nur eine Vielzahl von Zeichnungen, sondern auch ein Tonmodell im Massstab 1:4,5. Es zeigt eine Limousine mit klaren Linien, die sich zwar an anderen Qoros-Modellen orientiert, aber weitaus grösser und wuchtiger ausgefallen ist.

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Teslas geplante Batteriefabrik entsteht in Nevada

08.09.2014 |  Von  |  Auto  | 
Teslas geplante Batteriefabrik entsteht in Nevada
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Tesla, der amerikanische Hersteller von Elektroautos, plant schon seit längerer Zeit den Bau eine Batterienfabrik. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort hat sich das Unternehmen nun entschieden. Die „Gigafactory“, so der Name des Projekts, wird im amerikanischen Bundesstaat Nevada errichtet. Nevadas Gouverneur Brian Sandoval verkündete die Entscheidung Anfang September 2014 und betonte, das Batteriewerk werde das am weitesten entwickelte und weltweit grösste seiner Art werden. 6’500 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen.

Für den Bundesstaat mit seinen lediglich 2,7 Millionen Einwohnern ist dies ein voller Erfolg, denn er hat sich gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt – Texas, Kalifornien, New Mexico und Arizona. Tesla-Chef Elon Musk erklärte die Entscheidung damit, dass in Nevada schnell gehandelt und Dinge unkompliziert erledigt würden. Die angebotenen finanziellen Vorteile seien dagegen nicht die grössten gewesen. Laut Gouverneur Sandoval werde Nevada dem Autohersteller 20 Jahre lang Abschläge und Steuernachlässe in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar gewähren.

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US-Designer Harley Earl – der Erfinder der Heckflosse

30.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto  | 
US-Designer Harley Earl – der Erfinder der Heckflosse
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Der Name Harley J. Earl (1893-1969) mag vielen Lesern nicht so geläufig sein wie Pininfarina oder Giugiaro, aber Earl gilt als der erste eigentliche Automobildesigner der Geschichte. Zu seinen Erfindungen und Schöpfungen gehören die Anwendung von Tonmodellen für Prototypen, die Heckflosse amerikanischer Strassenkreuzer, das Design der Corvette von Chevrolet oder auch des Cadillac Eldorado. Earl war mehr als drei Jahrzehnte für General Motors tätig und brachte es dort bis zum stellvertretenden Vorstandschef der Designabteilung.

Harley Earl wurde in Hollywood/Kalifornien geboren. Sein späterer Beruf war ihm von seinem Vater J.W. Earl sozusagen in die Wiege gelegt worden. Dieser arbeitete als Stellmacher und Karosseriebauer, anfangs für Pferdekutschen, ab 1908 dann mit seiner eigenen Firma Earl Automotive Works für Autos. Sohn Harley war von Anfang an dabei. Die Sonderkarosserien waren bei den Hollywood-Stars der Stummfilm-Ära bald recht begehrt, unter ihnen z.B. Tom Mix und Roscoe „Fatty“ Arbuckle, der als erster Filmschauspieler überhaupt eine Million Dollar Gage pro Jahr verdiente. Ausserdem fertigten die Earls auch historische Kutschen oder römische Streitwagen als Requisiten für die Filmindustrie. Beflügelt von den Erfolgen brach Harley sein Studium an der Stanford University nach kurzer Zeit ab und widmete sich ganz der Konstrukteurstätigkeit.

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Hispano-Suiza – die spanisch-schweizerische Automobillegende

28.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto, Flugzeug  | 
Hispano-Suiza – die spanisch-schweizerische Automobillegende
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Schweizer Ingenieurskunst und spanisches Kapital brachten in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine der exklusivsten Automarken überhaupt hervor, die die bilaterale Kooperation im Namen und die Flaggen beider Länder auch in ihrem Logo trug – Hispano-Suiza. Neben den Luxuslimousinen, die keinen Vergleich mit Fabrikaten wie Rolls-Royce, Duesenberg oder Bentley scheuen mussten, wurde das Unternehmen aber auch für seine Flugzeugmotoren bekannt.

Das Geld stammte von dem Bankier Damian Mateu, das technische Know-how vom Chefkonstrukteur Marc Birkigt (1878-1953). Birkigt hatte in Genf an der École de mécanique studiert und ging 1899 nach Barcelona, um bei dem Lastwagenhersteller La Cuadra zu arbeiten. Einer seiner ersten Entwürfe war ein elektrisch angetriebener Autobus. Kurz danach startete er mit der Entwicklung von Verbrennungsmotoren und konstruierte auch das Fahrgestell, den Motor und die Kraftübertragung für einen in Gänze neuen Pkw. La Cuadra ging allerdings bald in Konkurs, worauf Birkigt nach Genf zurückkehrte.

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