DDR

Der Trabant - von der "Rennpappe" zum Kultfahrzeug

Ältere Leser werden sich noch an die Fernsehbilder erinnern, als 1989 in der heutigen deutschen Hauptstadt Berlin die Mauer fiel, an aufwühlende Momente und freudestrahlende Gesichter auf beiden Seiten, an die Menschenaufläufe und Autokonvois vor den Grenzübergängen - die Ostdeutschen und die Ostberliner kamen entweder zu Fuss über die Grenze oder im unvermeidlichen Trabant. Zwar gab es auch andere Fahrzeuge wie den Wartburg, aber der "Trabi", wie er liebevoll genannt wurde, hat sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Er war das Symbol der Wende und hat sich zu einem Kultfahrzeug entwickelt, ähnlich wie der Käfer von Volkswagen.

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Totgeglaubte leben länger

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein altes Moped macht Geschichte. Ursprünglich in der ehemaligen DDR (der geografische Osten Deutschlands) über Jahrzehnte hinweg produziert, erlebt die Schwalbe jetzt ihre Renaissance. Das Kultmoped des deutschen Ostens rollt jetzt wieder als neu aufgebaute Replik. Vertrieben wird das Moped mit den typischen eiförmigen Blinkern und den Fussbrettern für mittlerweile stolze 8000 Euro in der Kategorie Accessoires eines Modekataloges für überaus hochwertige Ansprüche. So wird ein Fabrikat wiederentdeckt, das viele längst für tot erklärt hatten. Mittlerweile sollen die ersten "neuen" Modelle der Schwalbe auch in der Schweiz gesichtet worden sein.

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