Lärmmindernde Strassenbeläge: Wie leiser Asphalt Wohnquartiere entlastet

Strassenlärm entsteht zu einem grossen Teil dort, wo Reifen und Fahrbahn aufeinandertreffen. Lärmmindernde Beläge setzen genau an dieser Quelle an: Ihre feine Oberflächenstruktur und gezielt angelegten Hohlräume reduzieren Rollgeräusche, bevor sie sich zwischen Fassaden, über Plätze und bis in Wohnräume ausbreiten. Damit können ganze Strassenzüge leiser werden, ohne den Verkehrsraum durch eine Lärmschutzwand abzutrennen. Moderne Beläge erreichen im Neuzustand eine Pegelminderung von etwa 6 bis 8 Dezibel gegenüber einer herkömmlichen Referenzoberfläche. Am Ende der Nutzungsdauer sind nach Angaben des Bundes noch rund 3 Dezibel möglich. Die Technik verlangt allerdings eine sorgfältige Planung: Belagsrezeptur, Einbau, Verkehrsbelastung, Klima, Verschmutzung und Unterhalt bestimmen, wie lange die akustische Wirkung erhalten bleibt.

Weiterlesen

Wohnmobil für die Familie: Rekordbestand eröffnet Käufern bessere Auswahl und Preise

Mit 110'368 registrierten Wohnmobilen erreicht die Schweiz einen neuen Höchststand. Der Rekord zeigt, wie beliebt mobiles Reisen geworden ist – sorgt aber gleichzeitig für mehr Angebot auf dem Gebrauchtmarkt. Für Verkäufer bedeutet das: Zustand, Alter, Aufbau und Ausstattung werden wichtiger. Wer sein Wohnmobil verkaufen möchte, sollte deshalb weniger auf frühere Kaufpreise und stärker auf den heutigen Marktwert achten. Noch nie waren in der Schweiz so viele Wohnmobile registriert wie heute. Doch der Rekordbestand bedeutet nicht automatisch steigende Gebrauchtpreise. Je grösser das Angebot wird, desto genauer vergleichen Käufer Zustand, Ausstattung und Preis.

Weiterlesen

Bikemap gewinnt TCS-Vergleich: Spezial-Apps bieten Velofahrern die sichersten Routen

Der TCS hat Navigations-Apps für Velofahrerinnen und Velofahrer in zwei verschiedenen Szenarien getestet. Im Fokus standen besonders sichere Routen-Vorschläge. Dabei überzeugten spezialisierte Anbieter gegenüber den Allzweck-Kartendiensten.

Weiterlesen

Trendfahrzeuge in der Schweiz: Welche Regeln für E-Trottinett, E-Roller und Co. gelten

E-Trottinette, schnelle E-Bikes, E-Roller und andere elektrisch angetriebene Kleinfahrzeuge gehören inzwischen zum Schweizer Strassenbild. Besonders auf kurzen Strecken sind sie praktisch: Sie benötigen wenig Platz, lassen sich teilweise mit Bus und Bahn kombinieren und bieten in Städten eine Alternative zum Auto. Gleichzeitig sehen viele Modelle ähnlich aus, obwohl für sie rechtlich völlig unterschiedliche Vorschriften gelten. Geschwindigkeit, Leistung und Bauart entscheiden darüber, wo gefahren werden darf, welches Mindestalter gilt und ob ein Führerausweis, Kontrollschild oder Helm vorgeschrieben ist. Wer ein Trendfahrzeug kauft, sollte deshalb nicht allein auf Reichweite, Motorleistung und Design achten. Entscheidend ist zuerst die Frage, ob das konkrete Modell überhaupt für den öffentlichen Strassenverkehr in der Schweiz zugelassen ist. E-Trottinette dürfen beispielsweise grundsätzlich dort fahren, wo Velos zugelassen sind, nicht aber auf dem Trottoir. Elektrische Skateboards, Solowheels und viele Hoverboards sind dagegen auf öffentlichen Verkehrsflächen nicht erlaubt. Ein Überblick über die wichtigsten Fahrzeugarten, Regeln und Sicherheitsfragen schützt vor Fehlkäufen und unangenehmen Überraschungen.

Weiterlesen

Parkieren per App in der Schweiz: So zahlen Sie digital, sicher und ohne Gebührenfalle

Der freie Parkplatz ist gefunden, doch in der Mittelkonsole liegt kein Kleingeld. Das ist heute meist kein Problem mehr. In vielen Schweizer Städten und Gemeinden lässt sich die Parkgebühr direkt mit dem Smartphone bezahlen. Sie wählen die Parkzone, prüfen das Kontrollschild, stellen die gewünschte Dauer ein und starten den Vorgang. Wer früher zurückkommt, kann die Parkzeit bei vielen Angeboten stoppen und bezahlt nur die tatsächlich genutzte Zeit. So bequem digitales Parkieren ist: Ein unbedachter Fingertipp kann eine falsche Zone, das falsche Fahrzeug oder eine zusätzliche Servicegebühr aktivieren. Auch manipulierte QR-Codes an Parkuhren sind in der Schweiz bereits mehrfach aufgetaucht. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie das Parkieren per App funktioniert, worauf Sie vor der Bestätigung achten sollten und wie Sie typische Fehler vermeiden.

Weiterlesen

Auto in der Sommerhitze: So kühlen Sie Innenraum, Lenkrad und Sitze schnell ab

Die Tür geht auf und eine Wand aus heisser Luft kommt Ihnen entgegen. Das Lenkrad lässt sich kaum anfassen, der Sitz brennt durch die Kleidung und das Gurtschloss fühlt sich an wie eine Herdplatte. An solchen Sommertagen sollten Sie nicht sofort losfahren. Mit wenigen Handgriffen entweicht der Hitzestau, bevor die Klimaanlage den Rest übernimmt. Ein Auto in der Sonne heizt sich viel stärker auf als die Luft draussen. Das ist unangenehm und kann Konzentration, Kreislauf und Reaktionsvermögen belasten. Trotzdem braucht es weder zehn Minuten Wartezeit noch eine Klimaanlage auf Kühlschrankniveau. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: erst heisse Luft hinauslassen, dann kurz kräftig kühlen und anschliessend eine angenehme Temperatur halten.

Weiterlesen

Self-Check-in im Hotel: Vorteile und Nachteile für Businesskunden, Familien und Betriebe

Nach einer langen Anreise noch an der Rezeption warten oder das Zimmer in wenigen Schritten selbst freischalten? Self-Check-in verspricht eine Ankunft ohne Schlange und ohne starre Öffnungszeiten. Je nach Hotel erhalten Gäste den Zugang über einen Automaten, einen Zahlencode oder das Smartphone. Was bequem klingt, kann jedoch schnell mühsam werden, wenn die Zahlung scheitert, der Akku leer ist oder niemand erreichbar scheint. Auch für Hotelbetriebe ist die Bilanz nicht automatisch positiv. Digitale Abläufe können Teams von wiederkehrenden Aufgaben entlasten und eine späte Anreise erleichtern. Gleichzeitig entstehen Kosten, neue technische Abhängigkeiten und zusätzliche Anforderungen an Datenschutz, Barrierefreiheit und Notfallorganisation. Dieser Ratgeber erklärt die verschiedenen Modelle, vergleicht die Vor- und Nachteile und zeigt, woran Gäste sowie Betriebe einen durchdachten Self-Check-in erkennen.

Weiterlesen

Rastplätze auf der Gotthardroute: Raststätten und Pausenmöglichkeiten entlang der A2

Zwischen Basel und Chiasso führt die A2 auf rund 295 Kilometern durch den Jura, am Sempachersee und Vierwaldstättersee vorbei, durch den Gotthard-Strassentunnel und weiter über Bellinzona und Lugano zur italienischen Grenze. Wer die Strecke ohne Pausenplan beginnt, steht ausgerechnet bei Müdigkeit, leerem Tank oder niedrigem Akkustand vor der Frage: Reicht der nächste Rastplatz oder braucht es eine bediente Raststätte? Dieser Ratgeber ordnet die Pausenmöglichkeiten in beiden Fahrtrichtungen. Er zeigt, wo Restaurants, Shops, Tankstellen oder Hotels erreichbar sind, welche einfacheren Rastplätze sich für Toilette und Bewegung anbieten und weshalb die Bezeichnungen «Nord», «Süd», «Ost» und «West» nicht immer die Fahrtrichtung verraten. Öffnungszeiten, Ladepunkte, Baustellen und einzelne Angebote können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage und alle Leistungen, auf die Sie zwingend angewiesen sind.

Weiterlesen

Mit dem Velo zur Arbeit: Sicher und entspannt durch den Berufsverkehr

Am Morgen stauen sich Autos vor der Kreuzung, Busse halten am Fahrbahnrand und Lieferwagen suchen eine freie Zufahrt. Mit dem Velo kommen Sie auf vielen Arbeitswegen zügig voran. Der dichte Berufsverkehr verlangt jedoch Aufmerksamkeit. Eine sichere Route, ein kontrolliertes Velo und genügend Zeit helfen Ihnen, entspannt ans Ziel zu gelangen. Dafür müssen Sie weder besonders sportlich sein noch jeden Tag im Sattel sitzen. Beginnen Sie mit einer Strecke, die zu Ihrem Alltag passt. Vielleicht fahren Sie zunächst an zwei Tagen pro Woche mit dem Velo. Oder Sie kombinieren das Fahrrad mit dem Zug. Mit jeder Fahrt lernen Sie die Route besser kennen und erkennen frühzeitig, an welchen Stellen besondere Vorsicht gefragt ist.

Weiterlesen

BMW R 100 RT: Tourenklassiker mit Boxermotor, Komfort und Einsatzgeschichtereis

Im Frühjahr 1981 setzte die Kantonspolizei Zürich auf Einsatzmotorräder wie die BMW R 100 RT. Mit ihrem kräftigen Boxermotor, der weit heruntergezogenen Verkleidung und einer auf lange Fahrten ausgelegten Sitzposition brachte sie wichtige Eigenschaften für den Polizeidienst mit. Das Motorrad bot Schutz bei schlechtem Wetter, Platz für Ausrüstung und genügend Leistung für rasche Interventionen. Heute gilt die R 100 RT als Klassiker. Ihre Konstruktion wirkt überschaubar und mechanisch, zugleich war der grosse Tourer zu Beginn der 1980er-Jahre ein modernes Arbeitsgerät. Elektronische Fahrhilfen gab es noch nicht. Umso wichtiger waren ein gutmütiges Fahrverhalten, zuverlässige Technik und erfahrene Fahrer.

Weiterlesen

Im Auto oder Wohnmobil übernachten: Diese Regeln gelten auf Schweizer Rastplätzen

Die Augen werden schwer, die Konzentration lässt nach und das Ziel liegt noch weit entfernt. Dann ist eine Pause auf dem nächsten Rastplatz zwingend. Doch darf man dort lediglich kurz schlafen oder gleich die ganze Nacht im Auto beziehungsweise Wohnmobil verbringen? Die Antwort fällt in der Schweiz weniger eindeutig aus, als viele Reisende erwarten. Eine schweizweit einheitliche Regelung für das Übernachten auf Rastplätzen, Raststätten und anderen öffentlichen Parkplätzen gibt es nicht. Entscheidend sind die Signalisation vor Ort, zeitliche Parkbeschränkungen sowie kantonale und kommunale Vorschriften. Hinzu kommt die wichtige Unterscheidung zwischen einer notwendigen Ruhepause und einem eigentlichen Campingaufenthalt.

Weiterlesen

Emirates Skywards startet Rail-Angebot für Bahnreisen mit Meilen bei über 40 Anbietern

Emirates Skywards erweitert die Einlösemöglichkeiten für seine Mitglieder weltweit: Mit dem neuen Angebot Skywards Rail können sie ihre Meilen künftig für Reisen zu mehr als 12.000 Bahnzielen in ganz Europa einsetzen. Auf der neuen Buchungsplattform www.skywardsrail.com lassen sich Bahntickets von mehr als 40 führenden Bahnunternehmen in zwölf europäischen Ländern direkt mit Skywards-Meilen buchen. Die Plattform ist am Computer und über mobile Endgeräte in fünf Sprachen verfügbar.

Weiterlesen

Kinder auf langen Autofahrten: Pausen richtig planen und entspannt ankommen

Noch 20 Kilometer bis zum Rastplatz – doch auf der Rückbank wird einem Kind bereits übel, das andere muss dringend zur Toilette. Bei langen Autofahrten entscheidet der richtige Pausenrhythmus darüber, ob eine Reise entspannt bleibt. Eine feste Uhrzeit allein reicht dafür nicht. Alter, Tagesform, Hitze, Verkehr und Reiseübelkeit spielen ebenfalls eine Rolle. Der Touring Club Schweiz empfiehlt, nach spätestens zwei Stunden Fahrt mindestens 15 Minuten Pause einzulegen. Bei Babys, Kleinkindern oder ersten Beschwerden sollte deutlich früher angehalten werden. Dieser Ratgeber zeigt, wie Familien Fahrabschnitte planen, Pausen sinnvoll nutzen und dabei die Sicherheit aller Mitreisenden im Blick behalten.

Weiterlesen

Publireportagen

Basels Osttangente: So wird eine der meistbefahrenen Autobahnen erneuert

Sie ist nur knapp sechs Kilometer lang und dennoch eine der wichtigsten Verkehrsadern der Schweiz. Täglich benutzen bis zu 125’000 Fahrzeuge die Basler Osttangente. Nach mehr als 40 Betriebsjahren wird der dicht befahrene A2-Abschnitt umfassend erneuert – während der Verkehr weitgehend weiterrollt. Brücken, Fahrbahnen, Tunneltechnik und Lärmschutz müssen heutigen Belastungen und Sicherheitsanforderungen angepasst werden. Das Bundesamt für Strassen ASTRA unterteilt die Arbeiten deshalb in 17 Projektelemente. Die Gesamtsanierung läuft seit 2014 und soll voraussichtlich 2029 abgeschlossen werden.

Weiterlesen

Ladung richtig sichern: So kommen Gepäck, Dachbox und Velos sicher ans Ziel

Ein Koffer im Gepäckraum, zwei Velos auf dem Heckträger oder ein Möbelstück aus dem Fachmarkt: Was harmlos aussieht, kann bei einer Vollbremsung oder einem Unfall zur ernsten Gefahr werden. Eine sorgfältige Ladungssicherung schützt deshalb nicht nur das Transportgut. Sie schützt alle Menschen im Fahrzeug und die übrigen Verkehrsteilnehmer. In der Schweiz ist die Grundregel eindeutig. Fahrzeuge dürfen nicht überladen werden. Die Ladung muss so angebracht sein, dass sie niemanden gefährdet oder belästigt und nicht herunterfallen kann. Der Fahrer trägt die Verantwortung dafür, dass Fahrzeug und Ladung in einem sicheren Zustand sind. Dieser Ratgeber zeigt, wie Gepäck, Einkäufe, Umzugskartons, Dachboxen und Velos richtig transportiert werden.

Weiterlesen

Alkohol und seine Risiken: Was er im Körper, am Steuer und im Wasser bewirkt

Alkohol ist gesellschaftlich akzeptiert, leicht erhältlich und für viele Menschen eng mit Geselligkeit verbunden. Trotzdem bleibt Ethanol eine psychoaktive, giftige und abhängig machende Substanz. Seine Wirkung beginnt lange bevor jemand offensichtlich betrunken wirkt. Die wissenschaftliche Einschätzung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Auch die zuständige eidgenössische Fachkommission kommt 2026 zu einem klaren Schluss: Eine gesundheitlich risikofreie Alkoholmenge lässt sich nicht angeben. Wer weniger trinkt, senkt sein Risiko. Am sichersten ist es, ganz auf Alkohol zu verzichten.

Weiterlesen

Pausen und Gesundheit im Transport: Diese Regeln gelten für Schweizer Chauffeure

Wer berufsmässig Menschen oder Güter transportiert, kann seine Pausen nicht einfach nach Gefühl einlegen. In der Schweiz regeln zwei Chauffeurverordnungen, wann das Fahrpersonal eine Pause machen muss, wie lange sie dauert und welche Tätigkeiten währenddessen tabu sind. Die Sache ist allerdings komplizierter, als die bekannte Formel „Nach viereinhalb Stunden Fahrt sind 45 Minuten Pause fällig“ vermuten lässt. Neben der Lenkzeit läuft auch die Arbeitszeit weiter. Ausserdem gelten für einen Lastwagenchauffeur nicht in jedem Fall dieselben Vorgaben wie für eine Taxifahrerin oder den Fahrer eines Kleinbusses.

Weiterlesen

Skurrile Parkregeln in Europa: So vermeiden Reisende teure Bussgelder im Urlaub

Unterschiedliche Parkregeln, farbige Bordsteinmarkierungen und spezielle Verkehrsbestimmungen können Autofahrer im Europaurlaub schnell vor Herausforderungen stellen. Damit der Mietwagen nicht zum Auslöser eines teuren Bussgeldes wird, hat der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars die wichtigsten und teilweise skurrilsten Parkvorschriften in europäischen Reiseländern zusammengestellt. Ob Halteverbote, zeitlich begrenzte Parkzonen oder besondere Zusatzschilder – wer mit dem Auto im Ausland unterwegs ist, sollte sich vor Reiseantritt über die jeweiligen Vorschriften informieren. Bereits kleine Unachtsamkeiten können zu Bussgeldern oder weiteren Kosten führen.

Weiterlesen

Empfehlungen