Mit dem Motorrad zum Campen – Tipps für einen tollen Ausflug ins Grüne

09.09.2019 |  Von  |  Allgemein, Motorrad
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Mit dem Motorrad zum Campen – Tipps für einen tollen Ausflug ins Grüne
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Für viele ist das Reisen mit dem Motorrad der ultimative Kick. Freiheit, Unabhängigkeit, die Welt abseits der normalen Strassen entdecken – das reizt viele Menschen.

In diesem Artikel möchten wir euch Tipps für eure zukünftigen Motorradtouren geben.

Tipps für das Camping während der Motorradtour

Möchte man mit seinem Motorrad eine längere Tour unternehmen, so ist es nicht empfehlenswert, einfach drauf los zu fahren. Um nicht unkalkulierbare Fehler zu begehen, sollte man gleich von Anfang an einiges beachten und der Planung einen hohen Stellenwert beimessen.

Das richtige Motorrad

Beim Thema Camping mit dem Motorrad geht es vorallem darum, dass das Motorrad genügend Stauraum für die Ausrüstung bieten sollte. Daher sind also eine kleine Maschine oder gar Moped nicht zu empfehlen.

Motorradhelm

Ganz klar, ohne Helm kein Motorradfahren. Das ist man sich selbst schuldig, möchte man die Tour mit dem Motorrad gesund und munter überstehen.

Ausrüstung für das Camping mit Motorrad

Ohne richtige Ausrüstung geht schon mal gar nichts. Nicht zu vergessen, es muss alles auf das Motorrad passen, falls man alleine unterwegs sein sollte.

Zelt für Motorradtouren

Offensichtlich ist das passende Zelt oftmals ein gewisser Kompromiss. Einerseits sollte das Zelt leicht und klein genug für das Motorrad sein, andererseits sollte es gross genug für Gepäck, Klamotten und die Person selbst sein. Abhängig von den Anforderungen wählt man hier das jeweils beste. Nicht unwichtig ist hier ebenfalls die Zeltform. Geodätische Zelte sind leicht aufzubauen und können auch ohne Leinen stehen. Tunnelzelte sind bei gleicher Grundfläche meistens etwas geräumiger.


Im Zelt sollte ausreichend Platz für die Person(en) selbst und das Gepäck sein. (Bild: daphnusia – shutterstock.com)


Schlafsack und Isomatte

Gute Schlafsäcke sind meist mit Kunststofffasern gefüttert. Dies hat den Vorteil, dass solche Schlafsäcke sehr robust und gut gegen Feuchtigkeit sind. Sogenannte Mumienschlafsäcke sind leicht und isolieren sehr gut, Deckenschlafsäcke bieten mehr Bewegungsfreiheit und können auch als Decke genutzt werden.

Das Gefühl kennt man eventuell aus eigener Erfahrung, wenn man nur in einem Schlafsack geschlafen hat. Der Untergrund ist dermassen spürbar, dass man oft nicht gut schlafen konnte. Deshalb ist beim Campen eine Isomatte fast schon Pflicht. Eine interessante Alternative wäre sicherlich auch eine Hängematte.

Campingmöbel für Motorradtouren

Selbst beim Camping mit dem Motorrad muss man nicht auf Möbel verzichten. Mittlerweile gibt es bereits Spezialausführungen von Tischen, Sesseln und anderen Möbeln, die perfekt für Motorradtouren geeignet sind. Viele glauben, dass Motorrad und das Transportieren von Möbeln nicht wirklich gut funktioniert, aber die moderne Technik macht es möglich.

Stirnlampe

Gerade beim Camping sind Taschenlampen Pflicht, muss man etwa in der Nacht gewisse Geschäfte vollziehen. Oder man baut das Zelt erst in den Abendstunden auf. Gerade dabei werden meistens ja beide Hände benötigt. Hier würden sich die sogenannten Stirnlampen empfehlen. So hat man beide Hände frei, und man kann ungehindert seiner Tätigkeit nachgehen.

Motorrad-Camping: Das Essen

Auf Reisen will man natürlich nicht verhungern, deshalb darf geeignetes Kochgeschirr bei einer Reise ins Grüne nicht fehlen.

Kocher

Es gibt im Grossen und Ganzen zwei Kocher-Varianten:

  • Gaskocher: Diese sind leicht und wartungsfrei.
  • Benzinkocher: Benzin ist heutzutage fast überall zu kaufen.

Kochgeschirr

Es ist leichtes Geschirr zu empfehlen, das nicht viel Platz einnimmt.

Camping-Tipps

Motorrad Campingplatz für höheren Komfort

Möchte man nicht gerade wild campen, sollte man einen Campingplatz auswählen, der auch Motorrad-Camper begrüsst. Diese Art von Campingplätzen ist normalerweise relativ gut gegen Regen geschützt und bietet zudem eine gewisse Infrastruktur, was Toilettenanlagen und ähnliches betrifft.

Schutz vor Kälte

Motorrad-Camping und Ausrüstung wird immer ein gewisser Kompromiss bleiben. Es empfiehlt sich daher nicht, die eigene Kleidung auf den Schlafsack zu legen, falls einem kalt werden sollte. Man erreicht damit nur das Gegenteil. Am besten ist es, wenn man sich mehrere Schichten von Shirts oder Socken anzieht.

Abhilfe gegen Moskitos

Die meisten Zelte haben heutzutage bereits integrierte Netze, die gegen solche Insekten schützen. Zusätzlich können Insektensprays vor Ort oder ein Lagerfeuer Abhilfe schaffen.

Wild Campen mit dem Motorrad

Reizvoll ist natürlich auch das wilde Campen. Hier verhält es sich ähnlich wie mit dem Motorrad. Man ist quasi unabhängig von anderen alleine unterwegs und man lernt das Land abseits der Zivilisation kennen. Trotzdem sollte man gerade in Europa einiges beachten, denn in den meisten Ländern des Kontinents wird wildes Camping relativ streng reguliert.



Es bieten sich diesbezüglich 2 Möglichkeiten an:

Ohne Rückfrage: Fahrt einfach direkt in die Wildnis abseits der Wege, wo euch wahrscheinlich keiner entdecken wird. Das Zelt sollte erst abends aufgebaut werden, die Abreise sollte noch früh am Morgen passieren. Ist zwar nicht die optimale Lösung, aber falls man keine geeignete Unterkunft mehr findet, ist es kurzfristig in Ordnung.

Mit Rückfrage: Am besten ist es jedoch, den lokalen Grundbesitzer zu fragen, ob man auf seinem Land campen darf. Ja, das ist nicht jedermanns Sache, aber so ergeben sich durchaus sehr interessante Gesprächsrunden mit dem Gastgeber.

Sicherheit

Eines ist ganz klar: Wildcamping sollte man nicht überall machen. Gerade auf Baustellen oder Weiden, wo etwa Kühe, Pferde oder andere Tiere den ganzen Tag verbringen, wäre es nicht empfehlenswert. Selbst in sogenannten Slums oder eher unwirtlichen Strassen sollte man den Sicherheitsaspekt nicht aussen vor lassen.

 

Titelbild: Thampitakkull Jakkree – shutterstock.com


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