Der Aufbau eines Sommerreifens und wie Sie das richtige Exemplar erkennen

05.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto, Zubehör
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Der Aufbau eines Sommerreifens und wie Sie das richtige Exemplar erkennen
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Wird ein neuer Satz Reifen fällig? Dann sollten Sie nicht am falschen Ende sparen, denn auch die richtigen Reifen tragen zur Sicherheit im Strassenverkehr bei. Wir zeigen Ihnen, wie ein passender Sommerreifen aufgebaut sein muss.

Wohlgemerkt sollten Sie auf alle aufgeführten Punkte besonders dann achten, wenn Sie gebrauchte Sommerreifen kaufen. Überhaupt sollten Sie dann sehr vorsichtig sein und in den meisten Fällen neuwertigen Reifen den Vorrang geben – denn Ihre eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer sollten Ihnen schon einige Franken wert sein.



Was muss ein Sommerreifen können?

Im Idealfall zeigt der Sommerreifen Eigenschaften, die die besten Merkmale aus zwei Welten verbinden: So sind gute Bremseigenschaften sowohl bei Trockenheit als auch Nässe unbedingt notwendig. Auch Aquaplaning sollte kein Problem darstellen, denn plötzliche Wolkenbrüche sind im Sommer keine Seltenheit. Weiterhin ist eine hohe mittlere Laufleistung entscheidend: Im Sommer fahren praktisch alle Menschen mehr Auto als im Winter. Entsprechend muss der Reifen die zusätzlichen Kilometer unbeschadet überstehen.

Wie muss der Sommerreifen aufgebaut sein?

Traditionell verfügen Sommerreifen über einen niedrigeren Anteil sogenannten Naturkautschuks. Bei hohen Temperaturen ist das vorteilhaft, ab einer gewissen Grenze jedoch versagen die bis dahin guten Fahreigenschaften von Sommerreifen. In der Branche spricht man von der Sieben-Grad-Grenze: Die Gummimischung für den Reifen härtet ab 7 Grad Celsius sehr viel schneller aus (die Bodenhaftung sinkt also), so dass diese Temperatur als eine Art kritische Grenze angesehen werden kann. Allzu eng sollten Sie dieses theoretische Limit jedoch nicht sehen, denn natürlich fängt das Auto nicht bei 6 Grad Celsius an, unkontrollierbar zu werden.

Ist ein guter Sommerreifen wirklich sein Geld wert?

Unbedingt! Wie die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ in einem aktuellen grossen Vergleichstest festgestellt hat, kann der Unterschied zwischen minderwertigen und hochklassigen Reifen eklatant ausfallen. Beispielsweise wurde eine Differenz im Bremsweg von 14 Metern gemessen. Im Ernstfall kann das entweder bedeuten, dass Sie gerade mit hoher Geschwindigkeit einen schweren Unfall verursacht haben – oder dass einfach gar nichts passiert ist und Sie wie geplant zum Stillstand kommen. Sparen Sie also bitte in keinem Fall und geben Sie im Zweifelsfall lieber 50 Franken mehr aus!



 

Oberstes Bild: © Vartanov Anatoly – Shutterstock.com


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