Leder-Autositze richtig reinigen und pflegen – Tipps & Tricks

Ledersitze sind eine optische Bereicherung für jedes Auto. Allerdings müssen sie regelmässig gesäubert und gepflegt werden, damit sie ihr gutes Aussehen lange behalten.

Mit der Vepolin Leder-Pflege lässt sich genarbtes wie glattes Leder geschmeidig und sauber halten. Diese und andere Pflegemittel weisen eine chemische Zusammensetzung auf, die die Oberfläche von Echtleder und Kunstleder imprägniert und schont. Mit diesen Mitteln können nicht nur Autositze, sondern auch Taschen, Schuhe, Lederjacken und Sofas gereinigt werden. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die richtige Pflege von Auto-Ledersitzen.

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Wann und wie oft sollten Ledersitze gereinigt werden?

In den ersten drei Jahren nach der Anschaffung genügt es, Auto-Ledersitze einmal jährlich zu reinigen und zu versiegeln. Älteres Leder benötigt hingegen intensivere Pflege. Diese Autositze sollte man zweimal jährlich gründlich reinigen. Helle Lederbezüge müssen sogar noch häufiger gepflegt werden, weil sie anfälliger für Farbrückstände sind und schneller verschmutzen. Alle drei Monate sollte man diese Sitze säubern und versiegeln. Vor allem der Fahrersitz weist durch das häufige Ein- und Aussteigen schnell Verschleissspuren auf, denen Sie mit einer guten Reinigung und Pflege entgegentreten kann.


Die richtige Pflege für Ledersitze (Bild: Ivan Kurmyshov – shutterstock.com)

So geht man bei der Reinigung von Ledersitzen vor

Als erstes entfernen Sie groben Staub und Schmutz mit einem Handstaubsauger oder dem Fugenaufsatz eines Staubsaugers. Achten Sie darauf, das Leder mit der Düse nicht zu verkratzen. Danach tragen Sie mit einem Schwamm ein mildes Lederreinigungsmittel flächendeckend und gleichmässig auf. Behandeln Sie auch Fugen und Nähte, damit sie nicht ihren Glanz verlieren. Arbeiten Sie sich dabei immer in Richtung der Naht vor. Anschliessend wischen Sie die Ledersitze mit einem feuchten Lappen ab. Verwenden Sie bei offenporigen Ledersorten wenig Wasser, da es schnell einziehen und unschöne Flecken verursachen kann. Glattes Leder ist hingegen relativ unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, sofern es sich nicht um alte Sitze handelt, die bereits Risse aufweisen.

Das richtige Reinigungsmittel verwenden

Zum Säubern von Leder-Autositzen sollten Sie spezielle Lederreiniger für Echtleder und Kunstleder verwenden. Herkömmliche Haushaltsreiniger sind auch im verdünnten Zustand für die Lederoberfläche ungeeignet. Die enthaltenen Chemikalien lassen das Leder austrocknen und porös werden. Zu empfehlen ist die Nutzung von Reinigungsschaum. Er frischt die Farbe des Leders auf und sorgt dafür, dass sich die Löcher im Bezug nicht zusetzen.

Lederpflege nach der Reinigung

Es ist empfehlenswert, Ledersitze nach dem Reinigen zu imprägnieren. Ältere Sitze sollte man zudem ein- oder zweimal jährlich mit einer rückfettenden Pflege behandeln. Diese hält das Material geschmeidig und verhindert, dass es spröde und rissig wird. Um stark beanspruchte Ledersitze im Cabrio gepflegt zu halten, ist eine Pflegemilch mit UV-Filter die richtige Lösung. Sie verhindert das Ausbleichen durch Sonnenlicht. Im Handel sind viele verschiedene Pflegemittel für unterschiedliche Ledersorten und Lederfarben erhältlich. Testen Sie das Pflegemittel vor der Anwendung an einer unauffälligen Stelle, um eine Verfärbung der Sitze zu vermeiden. Zum flächendeckenden Auftragen verwenden Sie am besten ein Mikrofasertuch. Lassen Sie dann das Pflegemittel eine Weile einwirken. Beachten Sie die Herstellerhinweise auf der Verpackung für Anwendung und Einwirkzeit. Zum Abschluss polieren Sie die Auto-Ledersitze mit einem Mikrofasertuch.

 

Titelbild: Daniel Jedzura – shutterstock.com

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