11. Oktober 2026

Gefahr im toten Winkel: Warum LKW und Busse für Velofahrer und Fussgänger riskant sind

Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann im Strassenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Besonders gefährlich wird es, wenn Lastwagen oder Busse abbiegen und sich Velofahrer, E-Bike-Fahrer oder Fussgänger im toten Winkel befinden. Trotz moderner Spiegel und Assistenzsysteme können Menschen neben grossen Fahrzeugen übersehen werden. Wer die Gefahr kennt und genügend Abstand hält, kann entscheidend zur Unfallverhütung beitragen. Der tote Winkel gehört zu den unterschätzten Risiken im Schweizer Strassenverkehr. Vor allem an Kreuzungen, bei Einmündungen und beim Rechtsabbiegen entstehen Situationen, in denen sich grosse Fahrzeuge und ungeschützte Verkehrsteilnehmer gefährlich nahekommen. Besonders wichtig ist deshalb, nicht nur auf das eigene Vortrittsrecht zu vertrauen. Blickkontakt, vorausschauendes Verhalten und genügend Sicherheitsabstand können helfen, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen.

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Verschiedene Reifenmarken am Auto – erlaubt, aber riskant?

Vorne Michelin, hinten Continental – darf man in der Schweiz mit unterschiedlichen Reifenmarken fahren? Grundsätzlich ja. Die Schweizer Vorschriften verlangen bei Personenwagen nicht, dass alle vier Pneus vom gleichen Hersteller stammen. Trotzdem können unterschiedliche Reifen das Bremsverhalten, die Kurvenstabilität und die Sicherheit bei Nässe beeinträchtigen. Besonders problematisch wird es, wenn zwei Reifen auf derselben Achse unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Verschiedene Gummimischungen, Profile und Abnutzungszustände können dazu führen, dass ein Rad früher die Haftung verliert als das andere. Bei einer Vollbremsung oder einem plötzlichen Ausweichmanöver kann das gefährlich werden. Auch moderne Fahrassistenzsysteme können die physikalischen Grenzen der Reifen nicht überwinden. In der Schweiz schreibt die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge für Personenwagen unter anderem dieselbe Reifenbauart und eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Der Touring Club Schweiz empfiehlt allerdings, möglichst vier identische Reifen zu verwenden. Besonders bei Allradfahrzeugen müssen zusätzlich die Vorgaben zum Abrollumfang berücksichtigt werden.

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Rutschgefahr im Herbst: Warum nasses Laub auf Schweizer Strassen gefährlich wird

Im Herbst können selbst vertraute Strassen plötzlich gefährlich werden. Nasses Laub bildet auf Asphalt, Velowegen und Trottoirs eine rutschige Schicht, die den Bremsweg verlängern und die Bodenhaftung deutlich reduzieren kann. Besonders in Kurven, auf Gefällstrecken und unter Bäumen ist Vorsicht geboten. Mit einer angepassten Fahrweise lassen sich viele gefährliche Situationen vermeiden. Nach Regen oder in feuchten Herbstnächten sammeln sich Blätter auf der Fahrbahn. Werden sie von Fahrzeugen zusammengepresst, entsteht eine glatte Oberfläche. Besonders Motorrad- und Velofahrer können beim Bremsen oder Einlenken die Kontrolle verlieren. Auch Autofahrer müssen damit rechnen, dass ihre Reifen auf laubbedeckten Abschnitten weniger zuverlässig greifen. In der Schweiz betrifft diese Gefahr vor allem bewaldete Kantonsstrassen, Quartierstrassen, Schulwege und wenig befahrene Nebenstrecken. Besonders tückisch sind schattige Abschnitte, auf denen die Feuchtigkeit lange bestehen bleibt. Neben einer angepassten Geschwindigkeit helfen grössere Sicherheitsabstände und vorausschauendes Fahren, Unfälle zu verhindern.

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DR Automobiles – warum die Marke hierzulande kaum jemand kennt

In Italien gehören die SUV von DR Automobiles längst zum Strassenbild. In der Schweiz ist die Marke dagegen kaum bekannt. Dabei bietet der italienische Hersteller kompakte Stadtfahrzeuge, Familien-SUV und verschiedene Antriebsarten zu vergleichsweise günstigen Preisen an. Der Unterschied liegt vor allem beim Vertrieb: Während DR in Italien auf ein dichtes Händlernetz setzt, fehlt eine ähnlich breite Präsenz auf dem Schweizer Markt. Hinter DR steht ein ungewöhnliches Geschäftsmodell. Das Unternehmen aus Macchia d'Isernia in der Region Molise nutzt Fahrzeugtechnik chinesischer Partner, insbesondere von Chery, und vermarktet darauf basierende Modelle unter eigenen Markennamen. Die Gruppe erzielte 2025 in Italien 34'286 Neuzulassungen. Sie betreibt dort mehr als 400 Verkaufsstandorte und bietet Fahrzeuge unter mehreren Marken an. Für Schweizer Autofahrer stellt sich deshalb eine interessante Frage: Weshalb ist ein Hersteller, der im Nachbarland durchaus erfolgreich ist, hierzulande kaum präsent? Neben dem fehlenden grossflächigen Vertrieb spielen Markenvertrauen, Werkstattversorgung und Wiederverkaufswert eine Rolle. Gerade bei einer wenig bekannten Marke entscheidet nicht allein der Anschaffungspreis darüber, ob sie sich langfristig etablieren kann.

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Volkswagen macht Tiguan elektrisch: ID.4-Nachfolger mit bis zu 600 km Reichweite

Ein Volkswagen-Bestseller wird elektrisch: Weltpremiere des neuen ID.Tiguan. Mit neuem Design, neuem Interieur und neuem Namen tritt der ID.Tiguan Anfang 2027 die Nachfolge der über 950’000 Mal gebauten ID.4 und ID.5 an. Das Interieur des ID.Tiguan überzeugt mit dem Niveau der nächsthöheren Klasse: einer neuen Displaylandschaft inklusive „Beifahrerdisplay“, komplett neuen „Retro-Anzeigen“ für Cockpit und Infotainment sowie ausgezeichneter Materialqualität. Das SUV bietet ein grosses Platzangebot für fünf Personen und neue Features wie einen Frunk als zusätzlichen Stauraum.

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F-35-Rückschlag: RUAG verliert einen Kampfjet

Das Schweizer F-35-Projekt «RIGI» gerät weiter unter Druck. Statt der ursprünglich vorgesehenen vier Kampfjets sollen bei der RUAG in Emmen LU nur noch drei Maschinen teilweise endmontiert und getestet werden. Die Reduktion bedeutet weniger Auftragsvolumen für den staatlichen Rüstungskonzern und wirft Fragen zur Wirtschaftlichkeit des Projekts auf. Der SonntagsBlick berichtet am 11. Oktober 2026 über die Folgen der verkleinerten Schweizer F-35-Beschaffung für die RUAG. Besonders im Fokus stehen die geringeren Skaleneffekte und die Frage, ob sich die Investitionen in den Aufbau von Fachwissen mit weniger Flugzeugen ausreichend auszahlen. Die Reduktion selbst ist allerdings nicht neu. Bereits Anfang Juni hatte SRF unter Berufung auf mehrere unabhängige Quellen berichtet, dass die RUAG nur noch drei statt vier F-35 in Emmen zusammenbauen könne. Nun rückt erneut die Frage in den Vordergrund, wie die Schweiz ihre künftigen Kampfjets möglichst unabhängig warten und unterhalten kann.

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Radar-Check Schweiz: Die heute am 11.10.2026 offiziell publizierte aktuelle Übersicht

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Tödlicher Unfall auf der A4: Autofahrerin wird aus Fahrzeug geschleudert

(Risch Rotkreuz ZG). Eine Autofahrerin ist von der Fahrbahn abgekommen und in den Wildzaun geprallt. Die Lenkerin wurde beim Unfall so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag.

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Vogel im Triebwerk: Wenn Sekunden über die Flugsicherheit entscheiden

Ein Vogel wiegt oft nur wenige Hundert Gramm. Gerät er jedoch bei hoher Geschwindigkeit in ein Flugzeugtriebwerk, können enorme Kräfte entstehen. Besonders während des Starts und der Landung gehört Vogelschlag deshalb zu den Risiken, auf die sich Flughäfen und Fluggesellschaften gezielt vorbereiten. Um gefährliche Zusammenstösse zu verhindern, setzen Flughäfen auf ein ausgeklügeltes Zusammenspiel aus Naturbeobachtung, Geländeunterhalt, moderner Technik und gezielter Vogelabwehr. Dabei geht es nicht darum, sämtliche Vögel aus der Umgebung zu vertreiben, sondern gefährliche Ansammlungen in besonders sensiblen Bereichen zu vermeiden. Auch die Konstruktion moderner Flugzeuge spielt eine wichtige Rolle. Triebwerke werden auf Vogelschlag getestet, Piloten trainieren entsprechende Notfallsituationen und Flughafenbetreiber analysieren die Bewegungen von Wildtieren rund um ihre Start- und Landebahnen.

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Junger Automobilist kracht frontal in Ampel

(Döttingen AG). Ein junger Automobilist verlor am frühen Sonntagmorgen in Döttingen die Kontrolle über seinen Kleinwagen. Dieser prallte frontal gegen den Mast einer Lichtsignalanlage. Der Verunfallte blieb unverletzt.

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1,03 mg/l, Unfallflucht und Fahren trotz Entzug – Polizei stoppt mehrere Lenker

(Kanton St.Gallen SG). Zwischen Freitagmorgen und Sonntagmorgen (11.10.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Fahrzeuglenker angehalten, die trotz Führerausweisentzug fuhren. Einer von ihnen war zudem fahrunfähig unterwegs. In Goldach stürzte ein fahrunfähiger Mann mit seinem Leichtmotorfahrrad und wurde leicht verletzt. In Gossau, Sevelen, Thal und Buchs wurden insgesamt drei Männer und eine Frau angehalten, die ihr Fahrzeug in fahrunfähigem Zustand oder unter Alkoholeinfluss gelenkt hatten. Einer der Männer war zuvor mit seinem Auto mit einem Baum kollidiert.

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Starkregen auf der A1 – 32-Jähriger verliert Kontrolle, Auto kracht in beide Leitplanken

(Rheineck SG). Am Samstagmorgen (10.10.2026) ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 32-jähriger Autofahrer geriet bei starkem Regen mutmasslich infolge Aquaplaning ins Schleudern und prallte gegen beide Leitplanken.

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Nach Crash einfach weitergefahren – verlorenes Kontrollschild führt Polizei zum Lenker

(Herrenhof TG). Kurz vor 3.30 Uhr fuhr ein 28-jähriger Autofahrer in Herrenhof auf der Hauptstrasse in Richtung Zuben. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kollidierte sein Auto in einer Rechtskurve bei der Tannenhofstrasse mit einer Mittelinsel.

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22-Jähriger kracht mit Auto in Mittelinsel – Atemalkoholtest zeigt 0,65 mg/l

(Bürglen TG). Gegen 3 Uhr war ein 22-jähriger Autofahrer in Bürglen auf der Istighoferstrasse in Richtung Istighofen unterwegs. Kurz nach der Verzweigung mit der Schützenstrasse kollidierte sein Auto mit einer Mittelinsel.

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Auto stürzt 30 Meter Waldhang hinunter und überschlägt sich mehrfach

(Wald ZH). Am Samstagnachmittag (10.10.2026) ist in Wald ein Autofahrer mit seinem Auto von der Strasse abgekommen und rund 30 Meter einen steilen Hang hinuntergestürzt. Mit unbekannten Verletzungen musste er ins Spital geflogen werden.

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Unfall auf der A4 – Fahrbahn Richtung Küssnacht ab Rotkreuz komplett gesperrt

(Rotkreuz ZG). Auf der Autobahn A4 ist es zwischen Rotkreuz und Küssnacht zu einem Verkehrsunfall gekommen. Die Fahrbahn in Richtung Küssnacht ist ab Rotkreuz gesperrt. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmende, die Autobahn zu umfahren.

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Smart schleudert auf nasser Strasse in Stützmauer und kippt auf die Seite

(Zufikon AG). In Zufikon verlor eine Automobilistin in einer Kurve die Kontrolle über ihren Wagen. Dieser prallte gegen die Stützmauer und kippte auf die Seite. Die Verunfallte kam mit leichten Verletzungen davon.

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