VW TRISTAR – motorisiertes Schweizer Taschenmesser

03.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto
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VW TRISTAR – motorisiertes Schweizer Taschenmesser
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Mit dem Konzept TRISTAR wendet sich VW mit einer neuen Nutzfahrzeugserie an alle, die zu den unterschiedlichsten Anlässen automobil unterwegs sind und dabei die Segnungen der modernen Kommunikationstechnik nicht missen möchten. Konferenzschaltungen online im Auto, drehbare Sitze, ein Tabletttisch und jede Menge anderer Vorzüge machen den äusserlich robusten TRISTAR zum bulligen Pritschenwagen mit Extended-Kabine und variablen Lade- und Nutzungsmöglichkeiten.

Ein Beispiel zeigt, wie aus dem Auto ein regelrechtes Multifunktionswerkzeug wird, das längst seinen alleinigen Status als Transportmittel verloren hat und zunehmend an Vielseitigkeit gewinnen dürfte, wenn wir das so wollen.

VW Tristar will vor allem Verbindung von motorisierter Mobilität und elektronischer Kommunikation  schaffen. (Bild: Thomas doerfer, Wikimedia, CC)

VW Tristar will vor allem Verbindung von motorisierter Mobilität und elektronischer Kommunikation schaffen. (Bild: Thomas doerfer, Wikimedia, CC)

VW bleibt nicht allein

Mit dem TRISTAR bleibt VW nicht allein. Die immer bessere Verknüpfung von Mobilität und Nutzungen weit darüber hinaus spielt bei vielen Fahrzeugherstellern eine zunehmend grössere Rolle. Dabei ist es vor allem die Verbindung von motorisierter Mobilität und elektronischer Kommunikation weit über die Fahrzeugnutzung hinaus, die zwar nicht für ganz neue, aber anders vernetzte Möglichkeiten sorgt.




So verbindet beispielsweise BMW seine neuen Modelle der Elektroautos i3 und i8 mit der neuen Apple Watch. Mit dieser lassen sich einige Funktionen am Fahrzeug steuern. Beispielsweise hilft die Betätigung der Hupe von der Armbanduhr aus, das Fahrzeug auf unübersichtlichen Parkplätzen wiederzufinden. Ist das Auto an der Ladestation, zeigt die Watch an, wann die Batterien vollgeladen sind. Solche und andere Funktionen mehr geben einen Eindruck davon, wie die Verbindung von Mobilität und Leben in der Zukunft immer besser gelingen kann. Weitab vom selbstfahrenden Vehikel, das zugegebenermassen nicht jeder als wünschenswert erachtet, bis hin zum rollenden Allrounderbüro mit Anschlussmöglichkeiten für alle modernen und vernetzten Kommunikationsmittel.

VW Tristar Concept Car 2014 – Innenansicht (Bild: Thomas doerfer, Wikimedia, CC)

VW Tristar Concept Car 2014 – Innenansicht (Bild: Thomas doerfer, Wikimedia, CC)





Das Schweizer Taschenmesser auf vier Rädern

Der VW-Konzern zeigt mit dem TRISTAR, wie ein mobiler Arbeitsplatz aussehen kann. Gut geeignet ist ein solches Fahrzeug für Mobilitätsmanager, für Aussteiger aus dem normalen Arbeitsprozess, Freiberufler und Berufsgruppen, die aufgrund ihres speziellen Leistungsportfolios gezwungenermassen viel unterwegs sind. Aber auch in der Freizeit erweist sich der TRISTAR dank seiner optionalen Ladekonzepte als echter Allrounder. Handwerker haben hier genauso gute Lademöglichkeiten wie Surfer oder Weltenbummler.

Für ein hohes Mass an Mobilität unter unterschiedlichsten Bedingungen sorgt hier der massige Bully, der mit kurzem Radstand, kräftiger Motorisierung und robuster Karosserie fast überall gut zurechtkommt. Im Inneren präsentiert sich der TRISTAR als aufgeräumtes Fahrzeug, als Kleinbüro auf vier Rädern oder als Unterhaltungszentrale mit umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten.

Die Vielseitigkeit in den Nutzungsmöglichkeiten und Ausstattungen macht den TRISTAR zum Multifunktionsmobil für viele interessante Optionen. Vielleicht ist das nicht das repräsentative Geschäftsfahrzeug, vielleicht auch nicht die optimale Familienkutsche, aber in jedem Fall irgendetwas dazwischen mit neuen Formen der Verbindung von Mobilität, Kommunikation und Unterhaltung in einer neuen Dimension.






Der neue VW Tristar – das Schweizer Taschenmesser auf vier Rädern (Bild: Thomas doerfer, Wikimedia, CC)

Der neue VW Tristar – das Schweizer Taschenmesser auf vier Rädern (Bild: Thomas doerfer, Wikimedia, CC)

Wie viel Vielseitigkeit wollen wir?

Gerade dann, wenn es um die Verbindung von Mobilität und Kommunikationstechnik, von Arbeit und Freizeit geht, fragt sich so mancher, wie viel Vielseitigkeit eigentlich sinnvoll und gewünscht ist. Muss ich eine Videokonferenz aus dem Auto heraus führen? Brauche ich die Dolby-Surround-Anlage im Auto? Macht das Büro auf vier Rädern in Gestalt eines Pritschenwagens im SUV-Design Spass? Fragen, die sich immer nur individuell beantworten lassen.

Gut ist, dass viele Zeitgenossen immer noch die klare Trennung der Dinge einfordern und gelegentlich auch hartnäckig darauf bestehen. Ebenso gut ist es aber auch, dass zumindest die Möglichkeit besteht, das eine mit dem anderen zu verbinden. So bleibt praktisch für jeden die Wahl, wie er arbeiten und leben möchte. Für echte Individualisten bietet der VW TRISTAR die Möglichkeit, beides gekonnt miteinander zu verbinden. Interessant sind solche Lösungen beispielsweise für Leute, die grundsätzlich von unterwegs arbeiten, also beispielsweise reisende Journalisten oder Teilnehmer langer Expeditionen.

Das Leben anders entdecken




Die neuen Möglichkeiten der Mobilität eröffnen natürlich auch für Aussteiger völlig andere Chancen, das Leben neu zu entdecken. Wer nicht unbedingt den festen Wohnsitz als Inbegriff der Stabilität braucht, ist mit dem Wohnmobil genauso flexibel unterwegs wie beispielsweise mit dem VW TRISTAR. In einer Zeit, in der immer mehr, besonders jüngere, Menschen zumindest zeitweise aus dem üblichen Arbeitsleben aussteigen, um sich selbst und die Welt zu entdecken, kann auch der VW TRISTAR eine gute Lösung sein.




Traditionelle Automobilkonzepte vereint mit den Möglichkeiten der modernen Arbeit und der Kommunikation über das Internet dürften vor allem jene ansprechen, denen Individualität und eine mobile Lebensweise wichtig sind. Dabei lassen sich im VW TRISTAR Möglichkeiten des Arbeitens genauso umsetzen wie anspruchsvolle Freizeitkonzepte. Vielleicht ist es gerade auch diese Verbindung, die Leute von heute suchen, die sich längst von den traditionellen Modellen von Arbeit und Freizeit verabschiedet haben.

Die Zeit und letztlich auch die Verkaufszahlen werden zeigen, ob sowohl die Konzepte von VW mit dem TRISTAR als auch die von BMW in der i-Serie den Geist der Zeit treffen und richtungsweisend für die Mobilität der Zukunft sein können.

 

Oberstes Bild: VW Tristar Concept Car 2014 (© Thomas doerfer, Wikimedia, CC)

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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