So überleben Sie die Osterfeiertage auf der Autobahn

18.04.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto
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So überleben Sie die Osterfeiertage auf der Autobahn
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Die Osterfeiertage kommen – und mit ihnen das gute Wetter und die Staus auf den Autobahnen. Lange Wartezeiten gehören seit Jahrzehnten zur festen Tradition in diesen Tagen.

Wie Sie auf der Autobahn nicht die Nerven verlieren und wo die längsten Staus zu erwarten sind, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Wann geht es los?




Mit Ostern ist nicht nur der Ostersonntag gemeint: Schon ab dem 17. April werden die Autobahnen dichter befahren, es kommt an vielen Stellen zu Stau oder zumindest Verkehrsbehinderungen. Denn Sie müssen bedenken: Nicht nur die Oster-Ausflügler sind unterwegs, sondern auch die ganz normalen Berufspendler oder andere Fahrergruppen. Der deutsche ADAC hat dazu auch für Österreich und die Schweiz Warnungen ausgegeben.




Am Donnerstag, dem 17. April, wird es demnach besonders zwischen 14:00 und 20:00 Uhr zu Staus kommen. Freitag und Samsung sind insbesondere die Zeiten zwischen 10:00 Uhr morgens und 15:00 Uhr nachmittags betroffen, am Ostersonntag hingegen sollte Ruhe einkehren. Am Montag hingegen kehren die Wagenkolonnen auf die Autobahnen zurück, zwischen 14:00 Uhr und 19:00 Uhr am Abend herrscht dann Stop-and-go-Verkehr. Wer in diesen Zeiten in der Schweiz unterwegs ist, sollte vor allem die A1 zwischen St. Gallen, Zürich und Bern meiden. Auch die A2 zwischen Gotthard und Chiasso wird von einer Autolawine praktisch erstickt werden.

Das ist schön und gut – aber was mache ich dagegen?

Eine offensichtliche Lösung ist das Vermeiden von Fahrten während der genannten Stosszeiten. Wenn Sie keine Probleme damit haben, nachts zu fahren und ausgeschlafen sind, können Sie sich beispielsweise am Freitag um 3:00 Uhr morgens auf den Weg zum Ziel machen. Zu sicher sollten Sie sich aber nicht fühlen: Natürlich wissen auch andere Autofahrer über diesen „Trick“ Bescheid, so dass in den letzten Jahren auch nachts ein sehr dichter Verkehr geherrscht hat. Wenn dann noch möglicherweise schlechte Sicht dazukommt, ist eine Fahrt bei Tageslicht trotz des noch dichteren Verkehrs vielleicht von weniger Stress begleitet.

Gänzlich von der Autobahn abzweigen sollten Sie erst dann, wenn eine Staulänge von fünf bis sechs Kilometern erreicht wird. Vorher lohnt es sich einfach nicht – was auch an den Navigationsgeräten liegt. Die meisten Autofahrer nutzen ein solches Gerät, und sie alle werden dann auf dieselben Ausweichmöglichkeiten gelotst. Am Ende tummeln sich alle Fahrer dann eben auf einer anderen Strasse, was aber das Problem an sich nicht behebt. Der ADAC kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Gemeinden: Ampelschaltungen würden trotz des deutlich höheren Verkehrsaufkommens noch immer bei ihren langsamen Umschaltzeiten belassen.

Werden wir denn auch dieses Jahr an den Tankstellen abgezockt?

Nein, voraussichtlich nicht. Das alte Vorurteil, welches besagt, dass die Tankstellen an Feiertagen ihre Preise drastisch erhöhen, stimmte bereits 2013 nicht mehr. Auch 2014 sollten wahrscheinlich keine grossen Preissprünge zu erwarten sein. Im direkten Vergleich befinden sich die Preise zumindest vor den Feiertagen sogar leicht unter denjenigen aus dem Vorjahr. Das heisst jedoch nicht, dass sich alle Tankstellen nach diesem Muster verhalten – denn schwarze Schafe gibt es immer.

Wer günstig tanken möchte, sollte daher vor allem Tankstellen an isolierten Autobahnraststätten oder ähnlichen Orten meiden. Wenn die Besitzer wissen, dass sie die einzige Tankstelle in einem grösseren Umkreis sind, lassen sie sich diesen Umstand gerne einen kleinen Aufpreis kosten. Gerade Tankstellen in kleineren Dörfern und ländlichen Gebieten verlangen meist deutlich weniger, 10 % Einsparung pro Liter sind hier möglich. Ab diesen Grössenordnungen lohnt sich, je nach Distanz, auch ein kleiner Umweg von der Autobahn runter. Am günstigsten ist Benzin derzeit in Österreich, in Italien hingegen müssen Autofahrer am tiefsten in die Tasche greifen.

Bei den Tankstellen sollten 2014 keine grossen Preissprünge zu erwarten sein (Bild: photopixel / Shutterstock.com)

Bei den Tankstellen sollten 2014 keine grossen Preissprünge zu erwarten sein (Bild: photopixel / Shutterstock.com)

Tipps für eine lange Reise

Wenn Sie Ihr Auto für den Frühling fit gemacht haben und über Ostern einen längeren Ausflug planen, müssen Sie insbesondere auf Reisen mit Kindern vorausschauend planen. Orientieren können Sie sich unter anderem an den folgenden Ratschlägen:




  • Regelmässige Pausen

Halten Sie ruhig häufiger an. Alle zwei Stunden etwa können Sie sich die Beine vertreten und den Kindern Gelegenheit geben, dasselbe zu tun. Wer ständig nur die Rückseite eines Sitzes im Blickfeld hat, kommt über kurz oder lang vor Langeweile um. Gönnen Sie sich also eine Pause, essen und trinken Sie etwas oder – wenn Sie sich einen entsprechend schönen Ort für Ihre Rast ausgesucht haben – erkunden Sie die Umgebung. Der Weg kann auf diesen Reisen auch das Ziel sein!

Regelmässige Pausen sind auf einer langen Reise wichtig (Bild: Sergey Nivens / Shutterstock.com)

Regelmässige Pausen sind auf einer langen Reise wichtig (Bild: Sergey Nivens / Shutterstock.com)









  • Sorgen Sie für Unterhaltung

Kleine Kinder können Sie mit Stiften und Malbüchern oder einfachen Papierblöcken bei Laune halten. Auch tragbare Spielkonsolen können die Zeit verfliegen lassen. Falls Ihre Kinder dies nicht vertragen und ihnen schlecht wird, bieten sich Hörbücher als sinnvolle Alternative an: Dadurch können sie sich auf die Fahrbahn konzentrieren und fühlen sich dennoch unterhalten.

(Bild: Ruta Production / Shutterstock.com)

(Bild: Ruta Production / Shutterstock.com)

Sollten Sie diese einfachen Tipps befolgen, dürfte es Ihnen nicht zu schwerfallen, auch die stressigsten Situationen zu überleben und sicher an Ihrem Ziel anzukommen – und das gilt natürlich auch für Ihre Kinder.

 

Oberstes Bild: Die Osterfeiertage kommen – und mit ihnen die Staus auf den Autobahnen (Bild: XXLPhoto  / Shutterstock.com)


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