Neues Renault Concept Car lässt weit in die Zukunft blicken

03.10.2016 |  Von  |  Messen/Events, Renault
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Neues Renault Concept Car lässt weit in die Zukunft blicken
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Die Studie TreZor von Renault, die auf dem Pariser Salon de l’Automobile präsentiert wird, hat den Entwurf einer sportlichen Variante der klassischen Silhouette eines Gran Turismo zum Gegenstand. Die behutsame Weiterentwicklung der aktuellen Renault-Formensprache durch eine emotionale Linienführung erlaubt einen Blick auf Renaults Design der Zukunft.

Merkmale der GT-Studie TreZor sind das intelligent gestaltete Innenraumkonzept, das personalisierbare Multimediasystem und der autonome Fahrmodus. Dazu kommen die leichte Stahl-Karbon-Karosserie und der kraftvolle E-Antrieb, der die Expertise von Renault in der Elektromobilität unterstreicht: Der 260 kW/350 PS starke Elektromotor mit einem maximalen Drehmoment von 380 Newtonmetern basiert auf dem Monoposto-Aggregat des zweifachen Formel E-Weltmeisterteams Renault e.dams.

Die GT-Studie TreZor verkörpert die nächste Evolutionsstufe des aktuellen Renault-Designs, das mit dem dynamischen Concept Car DeZir 2010 seine Publikumspremiere feierte. Seit dem Marktdebüt des aktuellen Clio 2012 fliesst die sinnliche, spannungsvolle Formensprache in alle Serienmodelle der Marke ein.

„Renault bietet eine vollständig erneuerte und deutlich erweiterte Fahrzeugpalette, bei der sich jedes Modell durch seinen eigenständigen Charakter auszeichnet“, erklärt Laurens van den Acker, Senior Vice President of Corporate Design bei Renault. „Mit dem TreZor setzen wir die konsequente Weiterentwicklung fort und starten gleichzeitig ein neues Kapitel im Lebenszyklus. Die neue Studie ermöglicht einen Ausblick darauf, wie die zukünftigen Renault Fahrzeuge aussehen könnten. Als Fazit könnte man es French Design vereint mit dem Motto ‹Easy Life› nennen“, so van den Acker weiter.

Gegenwart und Zukunft in Design und Material

Bereits im Stand signalisiert der Renault TreZor mit seinen klassischen Gran-Turismo-Proportionen Dynamik: Bei einer Gesamtlänge von 4.700 Millimeter bietet der sportliche Zweisitzer mit einem Radstand von 2.776 Millimeter komfortable Platzverhältnisse im Innenraum. Die grosszügige Spurbreite (vorne 2.048 Millimeter, hinten 2.106 Millimeter) betont die dynamische Auslegung des Elektrosportlers. Auch die niedrige Gesamthöhe von lediglich 1.080 Millimeter verweist auf den sportlichen Anspruch der Studie.

Die emotionale TreZor-Formsprache mit den ausgeprägten, muskulösen Schulterpartien setzt das aktuelle Renault-Design ebenso konsequent fort wie die Fahrzeugfront mit dem eigenständigen Markengesicht.

Bestimmendes Element ist der hinterleuchtete, zentral positionierte Rhombus, den ein schmales, durchgehendes Leuchtband mit den Scheinwerfern verbindet. Die Leuchtsignatur umschliesst die weit aussen positionierten Kühlluftöffnungen und greift die markentypische C-Form auf, die als unverwechselbares Designmerkmal modellübergreifend bei der aktuellen Renault Palette zum Einsatz kommt.

Zur glatten, satiniert glänzenden Anmutung der Frontpartie bilden die modellierten, mit einem hexagonalen Muster überzogenen Flächen des Hecks einen spannungsvollen Kontrast, der den sportlichen Charakter zusätzlich verstärkt.

Die in Wabenform gehaltenen Kühlluftöffnungen auf der lang gestreckten Motorhaube zitieren die Heckgestaltung zusätzlich. Öffnen sich die zentral positionierten Klappen bei höherem Kühlbedarf, entsteht der Eindruck, als würde der Renault TreZor „tief durchatmen“.

Die durchgehend rot gehaltene Panoramascheibe bietet nahezu einen 360-Grad-Rundumblick. Sie kontrastiert mit der silberglänzenden Metalliclackierung und dient gleichzeitig als verbindendes Stilelement zwischen den unterschiedlich gestalteten Oberflächen an Front und Heck.

Das schräg auslaufende Heck bildet das dynamische Gegenstück zur Frontpartie. Bestimmendes Merkmal ist ebenfalls ein durchgehendes Leuchtband zwischen den schmalen Rücklichtern. Der mittig sitzende, rot hinterleuchtete Rhombus scheint über dem Fahrzeugheck zu schweben und ist bei Dunkelheit auch aus grösserer Entfernung als Renault Markenzeichen zu erkennen. Die aufwendig gestaltete Leuchtarchitektur in rotem Laserlicht verleiht dem TreZor eine unverwechselbare Lichtsignatur und erzielt vor allem beim Bremsen einen einzigartigen visuellen Effekt.

Die straffe GT-Silhouette des Renault TreZor trägt auch entscheidend zur exzellenten Aerodynamik der Studie bei. So beträgt der Widerstandsbeiwert lediglich 0,22 Cw. Der tiefe Schwerpunkt und die geringe Bodenfreiheit sorgen auch bei sportlicher Gangart für neutrales und sicheres Fahrverhalten.


Die GT-Studie Renault TreZor (Bilder: Renault Communications)


Innen Hightech mit innovativem Bediensystem

Bereits der Zugang zum Innenraum gestaltet sich beim Renault TreZor äusserst spektakulär: Fahrzeugdach, Panoramascheibe und die Motorhaube schwingen als Einheit elektrohydraulisch nach oben. Die niedrige Fahrzeughöhe erlaubt den Verzicht auf Türausschnitte – Fahrer und Beifahrer nehmen Platz, indem sie über die Seitenflanken steigen.

Als Hommage an die Automobilhistorie zitiert der Renault TreZor damit auch klassische Rennwagen, deren Fahrzeugkorpus ebenfalls eine geschlossene Einheit bildete. Den Einstieg erleichtern dabei die automatisch zurückschwenkenden Kopfstützen.

Der spannungsvolle Mix aus klassischen Elementen und ausgeprägtem Hightech-Charakter setzt sich im Innenraum der Studie nahtlos fort. Blickfang im ganz in rotem Leder gehaltenen Interieur ist die weit nach vorne gezogene Armaturentafel aus rotem Holz. Sie ist das Ergebnis einer Partnerschaft mit KEIM-cycles, dem renommierten französischen Spezialisten für hölzerne Fahrradrahmen.

Zusammengesetzt aus feinen Lagen Eschenholz, bietet der Instrumententräger die gleiche Widerstandsfähigkeit wie moderne Kompositmaterialien. Gleichzeitig bleibt die organische, warme Holzstruktur erhalten.

Das perfekt in den grosszügigen Vorbau integrierte Bauteil enthält zwei Gepäckfächer, die jeweils einen massgeschneiderten und mit Lederriemen gesicherten Reisekoffer aufnehmen – eine weitere Hommage an ebenso sportliche wie komfortable GT-Reisewagen der Vergangenheit.

Personalisierbar bis zum autonomen Fahren

Der Fahrer steuert den Renault TreZor über ein rechteckig geformtes Lenkrad mit drei integrierten Bildschirmen. Den zentral positionierten Rhombus flankieren zwei Touchpads, über die sich Funktionen wie Tempomat, Lautstärke und Telefonie steuern lassen.

Der grossformatige Bildschirm in L-Form erlaubt einen Ausblick auf zukünftige Anzeigetafeln der Marke. Der durchgehende Farbbildschirm vereint die klassischen Armaturen hinter dem Lenkrad mit dem Multimediasystem zu einer Einheit und verstärkt den Cockpitcharakter. Die gestochen scharfe, kontrastreiche Bildwiedergabe erfolgt mittels modernster OLED-Technik (Organic Light-Emitting Diode).

Der aus besonders bruch- und kratzfestem Gorillaglas gefertigte, leicht gebogene Bildschirm ist trotz der geringen Materialstärke äusserst robust und neigt sich dem Fahrer zu – beste Voraussetzungen für exzellente Übersicht.

Sobald der Fahrer Platz nimmt, startet eine personalisierte Begrüssungszeremonie. Im Anschluss erfolgt ein kompletter Fahrzeugscan, um alle Funktionen zu prüfen. Sobald das Smartphone des Fahrers identifiziert ist, werden die individuellen Einstellungen in das Multimediasystem übernommen. Auf diese Weise lassen sich alle Funktionen des persönlichen Endgerätes über den Hauptbildschirm steuern und verwalten.

Die GT-Studie TreZor verfügt über die nächste Evolutionsstufe des Renault MULTI-SENSE Systems und bietet drei Fahrmodi: Neutral, Sport und Autonom. Damit verweist das Concept Car auch auf die zukünftige „Eyes-off/Hands-off“-Technologie zukünftiger Serienmodelle. Ab 2020 möchte Renault sicheres, automatisiertes Fahren zum erschwinglichen Preis für alle Kundenkreise anbieten.



Zwei Batterien für den Elektromotor

Das rein batteriebetriebene Antriebskonzept des Renault TreZor unterstreicht die Expertise von Renault in der Elektromobilität: Der kraftvolle Elektromotor trägt die Gene des Monoposto-Aggregats in sich, mit dem das Renault e.dams Team in den vergangenen zwei Jahren die FIA Formel-E-Weltmeisterschaft für sich entscheiden konnte.

Der 260 kW/350 PS starke Elektromotor entwickelt ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmeter und ermöglicht den Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als vier Sekunden. Seine Kraft bezieht der Motor aus zwei Batterien, die jeweils über ein eigenes Kühlsystem verfügen. Für zusätzliche Frischluft sorgt der variable Kühllufteinlass auf der Motorhaube.

Auch bei der Rückgewinnung von Bremsenergie profitiert der TreZor vom Renault-Know-how in der Formel E. Die RESS-Technologie (Rechargeable Energy Storage System) gehört ebenfalls zu den Innovationen aus dem Formel-E-Sport.

Das Antriebspaket des Renault TreZor ermöglicht eine maximale Reichweite von 300 Kilometer. Dank der Schnellladetechnik stehen nach rund zwei Stunden 80 Prozent der Ladekapazität zur Verfügung. Die auf der linken Fahrzeugflanke eingelassene analoge Ladeanzeige im Stil einer klassischen Tankanzeige signalisiert das Ladeniveau.



Architektur am Optimum

Zur dynamischen Performance des Renault TreZor trägt auch die ausgewogene Gewichtsverteilung bei. Je eine Batterie ist im Vorderwagen und im Heck integriert, was sich positiv auf den niedrigen Schwerpunkt auswirkt.

Die dynamischen Fahrleistungen der GT-Studie sind auch Resultat des kompromisslosen Leichtbaus: Das Chassis besteht aus einer Karbonzelle, während an Front- und Heckpartie ein Stahlrohrrahmen zum Einsatz kommt. Die mit der Motorhaube eine Einheit bildende Dachkonstruktion ist ebenfalls aus leichtem Karbon gefertigt. Dadurch beträgt das Gesamtgewicht des Renault TreZor lediglich 1.600 Kilogramm.

Die gross dimensionierten Räder betonen zusätzlich den dynamischen Charakter des jüngsten Renault Concept Cars: Vorne kommen beim TreZor massgeschneiderte 21-Zoll-Pneus von Continental zum Einsatz, an der Hinterachse 22-Zoll-Pneus. Markantes Merkmal sind die optisch zweigeteilten Laufflächen. Als Kontrast zu der schwarzen, profilierten Lauffläche umschliesst ein profilloser, leuchtend roter Streifen die Reifenaussenseite.

 

Artikel von: Presse Service Renault Suisse SA
Artikelbild: © Renault Communications

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