Klimaanlagen – was bei schlechten Gerüchen zu tun ist

26.08.2014 |  Von  |  Zubehör
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Klimaanlagen – was bei schlechten Gerüchen zu tun ist
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Ein Auto mit Klimaanlage kann viel dazu beitragen, die warme Jahreszeit so richtig geniessen zu können. Denn ein angenehm temperierter Innenraum sorgt nicht nur für Wohlbefinden, sondern trägt auch zur Verkehrssicherheit bei, da sich der Fahrer besser auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren kann.

Kommt es durch eine verunreinigte Klimaanlage jedoch zu Geruchsbildung, sind diese Vorteile schnell vergessen. Eine derartige Geruchsbelästigung ist jedoch nicht nur unangenehm, sie dient auch als Alarmsignal, denn Gesundheit und Wohlbefinden sind gefährdet, wenn in dieser Situation nicht umgehend gehandelt wird. Wir haben für Sie Tipps und Vorbeugemassnahmen zu diesem Thema zusammengestellt.

Woran erkennt man, dass die Klimaanlage verunreinigt ist?

Ein unangenehmer Geruch ist zwar ein eindeutiges Warnsignal, er muss allerdings nicht zwangsläufig auftreten. Wenn während der Autofahrt der Hals austrocknet und die Augen tränen, deutet dies ebenfalls auf eine verunreinigte Klimaanlage hin, oft können auch Husten und Niesreiz als diesbezügliche Symptome beobachtet werden. Abgesehen von der Geruchsbelästigung sind Verschmutzungen im Klimasystem des Autos auch gesundheitsgefährdend, da Erkrankungen der Atemwege sowie Allergien ausgelöst werden können.

Was ist zu tun, wenn die Klimanlage verunreinigt ist?

Bei Verdacht auf eine hygienisch nicht einwandfreie Funktionsweise der Klimaanlage sollte unverzüglich ein Klimaanlagen-Service in Anspruch genommen werden. Dadurch wird nicht nur die Geruchsbelästigung beseitigt, sondern auch das Eindringen schädlicher Mikroorganismen ins Wageninnere verhindert. Derartige Klimaanlagenchecks sollten periodisch durchgeführt werden, speziell im Frühjahr bieten viele Schweizer Werkstätten preisgünstige Inspektionen an. Natürlich sollte auch vor der Fahrt in die Ferien eine professionelle Klimaanlagenreinigung erfolgen.

Wie kommt es zu Verunreinigungen in der Klimaanlage?

Der Grund liegt darin, dass diverse Schmutzpartikel, etwa Staub oder Pollen, angesaugt werden und sich mit dem Wasser, welches im Verdampfer der Klimaanlage kondensiert, verbindet. Dadurch wird ein hervorragender Nährboden für Bakterien und Keime geschaffen, die dann über das Gebläse der Klimaanlage ins Wageninnere gelangen.

Welche Vorbeugemassnahmen sind zu empfehlen?

Um der Entstehung unliebsamer Gerüche samt der Ansiedlung von Keimen wirksam vorzubeugen, sollte der Filter der Klimaanlage jährlich ausgetauscht werden, was gut mit einem kompletten Klimaanlagen-Service verbunden werden kann. Darüber hinaus ist zu empfehlen, die Klimaanlage kurz vor dem Ende der Fahrt abzuschalten, aber die Lüftung noch ein paar Minuten laufen zu lassen. Auf diese Weise wird der Anlage die vorhandene Restfeuchte entzogen, Bakterien und andere Mikroorganismen finden dadurch keinen geeigneten Nährboden.

 

Oberstes Bild: © Krisdayod – Shutterstock.com


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