Im Vergleich: Winterreifen vs. Sommerreifen – gut gerüstet gegen Eis und Schnee

20.12.2017 |  Von  |  Auto, News, Zubehör
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Im Vergleich: Winterreifen vs. Sommerreifen – gut gerüstet gegen Eis und Schnee
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Bei Glatteis, Schnee und Nässe wird das Autofahren oft zur Herausforderung. Um die Sicherheit im Strassenverkehr auch bei winterlichen Verhältnissen zu gewährleisten, greift in Deutschland deshalb die gesetzlich vorgeschriebene Winterreifenpflicht. Wer trotzdem mit Sommerreifen unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich und andere, sondern riskiert auch ein Bussgeld in Höhe von bis zu 80 Euro. Ausserdem müssen Winterreifen, die nach dem 31. Dezember 2017 produziert werden, ab sofort über das „Alpine-Symbol“, ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke, verfügen.

Einen festen Zeitraum, in dem Autofahrer auf Winterreifen umsteigen müssen, gibt es zwar nicht, die gängige Faustregel lautet jedoch von Oktober bis Ostern.

Der Grund: Sobald es kälter wird, verlieren Sommerreifen ihre Leistungsfähigkeit. Bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt verhärtet sich die Gummimischung und beeinträchtigt so das Bremsverhalten sowie die Haftungseigenschaften der Reifen. Folglich verlängert sich nicht nur der Bremsweg mit Sommerreifen, auch das Anfahren auf verschneiten Strecken wird erschwert. Denn ein glatter Untergrund wie Schnee, Eis oder Reif bietet nur wenig Reibungswiderstand, sodass Sommerreifen schneller durchdrehen.

Anders bei Winterreifen. Optimal auf die Witterungsverhältnisse der kalten Jahreszeit abgestimmt, bestehen sie aus einer weicheren Gummimischung, die auch bei Minusgraden ein Verhärten der Reifen verhindert. Eine Vielzahl an Lamellen im Reifenprofil ermöglicht zudem, dass sich der Winterreifen auch bei Eis und Schnee mit der Strasse verzahnt. Ein entscheidender Vorteil, da die Reifen das einzige Sicherheitssystem eines Autos sind, das tatsächlich Kontakt zur Strasse hat.

Was das für den Ernstfall bedeuten kann, erklärt Christian Mathes, von Bridgestone: „Ein Auto, das bei kühlen Temperaturen mit Sommerreifen auf nasser

Fahrbahn unterwegs ist, kommt bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h erst nach rund 70 Metern zum Stehen. Mit Winterreifen verkürzt sich der Bremsweg um ganze 5 Meter.“ Noch deutlicher wird der Unterschied jedoch auf vereister oder verschneiter Strecke: „Bei Minusgraden und Schnee kommt ein Fahrzeug mit Winterreifen bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bereits 8 Meter früher zum Stehen als ein Wagen mit Sommerreifen“, so Mathes. „Und spätestens auf Glatteis haben Sommerreifen dann kaum noch eine Chance. Selbst bei einem Tempo von lediglich 30 km/h brauchen sie etwa 45 Meter zum Anhalten, während der Bremsweg mit Winterreifen gute 10 Meter kürzer ist.“

Wer jetzt noch auf der Suche nach den passenden Winterreifen ist, findet Orientierung im grossen Winterreifen-Test 2017 der AUTO BILD. Von 50 getesteten Winterreifen der Dimension 225/50 R17 landete der neue Bridgestone Blizzak LM001 Evo mit dem Gesamturteil „Gut“ unter den Top 10. Auf nasser Fahrbahn erzielte er unter allen getesteten Mitbewerbern das beste Ergebnis. Erweiterte Mobilität im Pannenfall bietet der DriveGuard Winter, der 2016 mit dem Innovation Award der REIFEN Essen ausgezeichnet wurde. Fahrer haben die Möglichkeit, im Falle einer Reifenpanne die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu behalten und sorglos weiterzufahren – bis zu 80 km weit mit einer Geschwindigkeit von max. 80 km/h. DriveGuard kann bei allen PKW mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS) montiert werden.

 

Quelle: Bridgestone
Bildquelle: Bridgestone

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