Ein Monster mit Lenker und Bremse – die Ducati Monster 1200

02.06.2014 |  Von  |  Motorrad
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Ein Monster mit Lenker und Bremse – die Ducati Monster 1200
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Sie ist eine Ikone unter den Bikes, die Ducati. Und gerade wenn es um die Monster geht, sparen Experten selten mit Superlativen. Kein Wunder, denn die Ducati ist schliesslich ein Bike, welches eigentlich für den Rennsport konzipiert wurde. Und dieses Monster, dieses Ungeheuer, das hat man von den Rennstrecken direkt auf die Strassen geholt.

Kein Wunder, dass sich jeder Motorradbegeisterte angetan zeigt. Gerade auch aus dem Grund, dass Ducati in den 20 Jahren, welche die Monster die Strassen bevölkern, stets die Hausaufgaben akkurat gemacht hat. Ständig wurde verbessert, ständig wurde das Bike sicherer gemacht, und darum ist es auch kein Wunder, dass die aktuelle Monster 1200/1200 S wieder zu Begeisterungsstürmen Anlass bietet.



Es ist eben so wie immer, wenn es um ein Monster aus Italien geht. Die neue Monster, so Experten, sei das stärkste Monster, welches aus Italien auf die Strassen durchstartet. Lasst uns gemeinsam einen Blick auf das Ungeheuer werfen und schauen, ob es auch uns begeistert.

Monster Nummer 1200 und 1200 S – ein Preisunterschied von 3000 Franken

Mit grosser Spannung wurde er erwartet, der Verkaufsstart der Ducati Monster 1200, der auf den April 2014 datiert war. Was würde die Bikerwelt erwarten? Ein Showdown, auf den nicht nur die reinen Markenfans sehnsüchtig gewartet haben. Und am Anfang stand da der Preis: 14’000 Franken für die Ducati Monster 1200 und 17’000 für die Ducati Monster 1200 S – das ist nicht wenig Geld für hoffentlich viel Motorrad.

135 oder 145 PS warten auf den, der diese Summen in die Hand nimmt. Und was bekommt er dafür? Ja, viel Motorrad. Wirklich viel. 125 Nm bei 7250 Umdrehungen die Minuten zeigen auf: Hier glüht der Asphalt, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Monsteristi wird es freuen, denn der Testastretta-11-Motor ist wieder vom Allerfeinsten gelungen.



Dass das Design aus Italien auf einen enormen Wiedererkennungswert baut, daran hat man sich als Monsteristi und auch als Biker längst gewöhnt. Es ist die klare Linie, die sich eben fortsetzt, die zu begeistern weiss. Und doch haben wir auch hier Neuigkeiten zu vermelden. So ist der Rahmen diesmal offen gehalten, und man setzt auf eine Doppelscheinwerfermaske mit LEDs. Das macht den bösen Blick aus.

Zudem hat sich, wenn man genau hinschaut, auch die eigentlich festgelegte Tanklinie verändert. Das ist zum Vorteil der Reichweite, denn an Tankinhalt gehen nun 17,5 Liter Treibstoff ins Bike und somit satte vier Liter mehr als noch zuvor. Genug Befeuerungsstoff für lange Touren und genug Saft, um ihn auf lang gezogenen Kurven oder auf schönen Geraden zu „verballern“. Mit Spass. Mit sehr viel Spass!

Ducati Monster 1200. (Bild: Foto by M / Shutterstock.com)

Ducati Monster 1200. (Bild: Foto by M / Shutterstock.com)

Auch das Gewicht weiss wieder voll zu überzeugen. Schlanke 209 Kilogramm an Gewicht erwarten uns, und die sorgen dafür, dass sich das Monster spielend leicht um die Kurven steuern lässt. Ein Töff, welches auch die Frauenhand liebt, die es gerne schnell hat. Besonderen Fahrspass unterstützen die drei Fahrprogramme Urban, Touring und Sport. Einmal die ganze Bandbreite, und das mit scharfer Sosse, denn der durchschnittliche Verbrauch des Ungeheuers, der sich bei rund sechs Litern auf 100 Kilometer einpendelt, lässt den Fahrspass auch am Geldbeutel nicht aufhören. Wenn man erst einmal den Anschaffungspreis gestemmt hat.

Technik im Verbund mit enormem Fahrspass



Und wie immer bei Ducati gilt: Die Leistung stimmt nicht nur, sie ist atemberaubend. Ein Monster, welches die Pflastersteine aus der Strasse reisst. Das Sechsganggetriebe, das sich wie Butter schalten lässt, sorgt für einen enormen Durchzug, und das auf der gesamten Breite des Drehzahlspektrums. Das Monster hat kein Drehzahlloch. Satte Power auf allen Kanälen.

Doch auch der Sicherheitsaspekt wird keineswegs vernachlässigt. So sorgen ABS und die Traktionskontrolle dafür, dass man auf sicheren Reifen ans Ziel gelangt. Wer allerdings gerne aufs ABS verzichten möchte, kann es natürlich abschalten – oder in drei Stufen einstellen, wie es einem selbst am besten liegt. Ganz enorm ist diesmal die Sitzposition des Ungeheuers. So lassen sich diesmal – im Gegensatz zum Vorgängermodell – drei unterschiedliche Sitzpositionen einstellen. Hervorragend, denn kaum ein Mensch ist anatomisch standardisiert.

Für satten Fahrspass sorgt besonders das Öhlins-Fahrwerk. Auch dann, wenn das Monster die 200er-Schallmauer spielend leicht durchbricht, sorgt das Fahrwerk stets für einen sicheren Halt auf der Strasse. Nur dann, wenn die Kurven in Serie folgen und sehr eng gehalten sind, macht sich der ungeheuerliche Radstand von rund 1,51 Metern negativ bemerkbar. Doch wann hat man schon einmal derartige Strassenverhältnisse? Und selbst wenn es vorkommt, tut man es eben etwas gemächlicher und meistert das Hindernis sicher.



Auch das TFT-Display sticht ins Auge, auf dem sich alle Werte perfekt ablesen lassen. Und das Display passt sich dem Fahrmodus an: Im Urban Modus gibt es Tempo und Uhrzeit, beim Touring Modus noch die Drehzahl als Balken und im Sport Modus das volle Sportpaket mit allen Eckwerten. Wie auf der Rennstrecke nötig und lebenswichtig. Klasse gemacht!

Wer nun denkt, so ein Kraftpaket benötige einen Bremsfallschirm, der irrt. Die Brembo-Bremse sorgt dafür, dass man auch bei zackiger Fahrweise stets punktgenau zum Stehen kommt. Sofern man bremst. Und gerade in Gefahrensituationen greift das Bremswerk radikal und kompromisslos zu. Ducati ist sich der brutalen Power seines Monsters durchaus bewusst, und so ist auch die Bremse ausgelegt.

Hier lässt sich durch die Bank nur sagen: Good job, Italy! Mit dem Monster wird sich die Familie der Monsteristi ganz sicher im Jahr 2014 nochmals vergrössern. So darf das bitte weitergehen!



 

Oberstes Bild: © GoBOb – Shutterstock.com

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