Diebstahlsicherungen, Teil 2: Elektronische Sicherungen und Alarmanlagen

08.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto
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Diebstahlsicherungen, Teil 2: Elektronische Sicherungen und Alarmanlagen
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Im Fachhandel sind zahlreiche elektronische Sicherheitssysteme und Alarmanlagen für Kraftfahrzeuge erhältlich. Allerdings bietet umfangreiche Elektronik nicht automatisch auch zuverlässigen Schutz, denn Autodiebe sind heutzutage bestens ausgerüstet und verfügen auch über die nötigen Kenntnisse, um selbst komplexe Alarmanlagen zu überlisten.

Konventionelle elektronische Sicherheitssysteme können ein widerrechtliches Eindringen in das Fahrzeug sowie eine unbefugte Inbetriebnahme durch Bewegungsmelder im Innenraum, Sensoren an Türen und Motorhaube sowie Detektoren, die bei einer Neigung des Fahrzeugs aktiviert werden, anzeigen. In den meisten Fällen werden derartige Alarmsysteme vom Hersteller direkt ab Werk angeboten. Wird darauf geachtet, dass ein derartiges Sicherheitssystem bereits alle Komponenten – auch die Neigungsüberwachung – enthält, erspart man sich hinterher die im Vergleich zum Preis des Erstausstattungspaketes doch ziemlich kostenintensive Nachrüstung.

Dies ist ein Bericht über Diebstahlsicherungen in zwei Teilen. Hier das Inhaltsverzeichnis:

Teil 1: Mechanische Sicherheitssysteme




Teil 2: Elektronische Sicherungen und Alarmanlagen

GPS-basierte Alarmsysteme

Moderne Alarmsysteme unterstützen den Informationsaustausch mit GPS-Systemen. Eine derart satellitenbasierte Alarmanlage erfasst jede Bewegung des Fahrzeugs. Wird dieses unbefugt in Betrieb genommen, erfolgt ein sogenannter „stiller Alarm“ via Handy an den Besitzer; auf Wunsch kann auch eine Meldung an die nächstgelegene Polizeistation abgesetzt werden. Per GPS lässt sich daraufhin der aktuelle Standort des gestohlenen Fahrzeugs jederzeit ermitteln.




GPS-Alarmsysteme werden in mobiler oder stationär installierter Ausführung angeboten. Experten empfehlen allerdings, fest eingebauten GPS-Alarmanlagen gegenüber mobilen Varianten den Vorzug zu geben. Zum einen besteht bei der mobilen Version die Gefahr, dass der Akku im entscheidenden Moment versagt, zum anderen werden derartige „Spione“ von Dieben meist schnell entdeckt und vernichtet. Fest verbaute Alarmanlagen können auch nachträglich installiert werden, Verkabelung und Geräte werden im Fahrzeuginneren unsichtbar verborgen.

GPS-basiertes Alarmsystem (Bild: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

GPS-basiertes Alarmsystem (Bild: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Per versteckten Schalter Benzinzufuhr stoppen

Eine weitere Möglichkeit, zwielichtige Gestalten davon abzuhalten, mit Ihrem Auto eine kleine Spritztour zu unternehmen, besteht darin, dass durch einen im Innenraum versteckten Schalter die Benzinzufuhr während der Fahrt unterbrochen wird. Das Fahrzeug bleibt bereits nach wenigen Metern Fahrt liegen, woraufhin der Dieb meist die Flucht ergreift.

Was bringen elektronische Wegfahrsperren?

Bei vielen Neuwagen gehören Wegfahrsperren bereits zur serienmässigen Ausstattung. Wirksamer Diebstahlschutz ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn stets die neueste Technologie zur Anwendung kommt. Denn Autodiebe haben ihr Notebook stets dabei und können damit elektronische Sperrsysteme, die schon einige Zeit am Markt sind, meist mühelos knacken. Da es nicht allzu viele Hersteller von Wegfahrsperren gibt, ist die verbaute Technik meist ähnlich, was den Dieben ihr Handwerk zusätzlich erleichtert.

 

Oberstes Bild: Viele Autobesitzer setzen auf Alarmanlagen, um ihr Fahrzeug vor Dieben zu schützen. (© Dmitry Kalinovsky / Shutterstock.com)


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