Der Trend beim SUV der Zukunft – so sehen die heissesten Modelle bis 2017 aus

13.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Der Trend beim SUV der Zukunft – so sehen die heissesten Modelle bis 2017 aus
Jetzt bewerten!

Dem SUV wurde schon häufig der Verkaufszenit bescheinigt, und immer wussten die Fahrzeuge durch ihre Absatzzahlen die Experten eines Besseren zu belehren. Die Nachfrage nach SUV ist ungebrochen und das durch alle angebotenen Grössenklassen. Das hat die Hersteller dahin gehend ermutigt, die Angebotspalette nachhaltig auszubauen und bei den Angeboten ein Feintuning vorzunehmen.

Die offensive Verkaufsstrategie kommt nicht nur den Fans der Premium-Segmente zugute, sondern auch den Liebhabern der Kompaktklasse am unteren Ende der „Angebotsnahrungskette“.



Mercedes, Audi und BMW fächern ihre Angebote im Modell-Segment der SUV auf

Der Markt der SUV ist heiss umkämpft, und das auf allen Ebenen. So ist es nicht sonderlich verwunderlich, dass gerade die Anbieter von Modellen der Oberklasse – Mercedes, Audi und BMW – planen, ihre SUV-Angebote breiter zu fächern. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Porsche mit dem Macan mächtig in den Markt drängen möchte. Der Wettbewerb wird dadurch nochmals härter, denn wer sagt schon nicht gerne von sich, er würde Porsche fahren?

Doch wieso ist der Markt überhaupt so hart umkämpft? Schaue man sich den typischen Fahrer eines SUV einfach einmal an. Urbaner Typ Mensch, bewusstes Umgehen mit Statussymbolen, klar am Erfolg ausgerichtet und doch ein Familienmensch, der auch am Samstag mit der Familie shoppt – bevor es zum Nobel-Italiener ins Restaurant geht. Das ist die Zielgruppe, die gerade die Anbieter der Oberklasse beim SUV angesprochen sehen wollen.

BMW X3 und X6 SUV (Bild: servickuz / Shutterstock.com)

BMW X3 und X6 SUV (Bild: servickuz / Shutterstock.com)




Zu diesem Lifestyle gehört natürlich auch ein Fahrzeug der Premiumklasse

Jemand, der sich diesem urbanen Lifestyle verschrieben hat, präferiert in neun von zehn Fällen ein automobiles Produkt der Premium-Klasse. Zumindest ist es das, was die Marktforschungsinstitute den Fahrzeugherstellern berichten. Die höhere Sitzposition wird genossen und die Möglichkeit, Einkäufe problemlos im Heck des Wagens zu verstauen.



Trotzdem muss und darf das Automobil keinen Van-Charakter haben, sondern es muss durch seine kompakten Abmessungen bestechen. Grosszügig geschnitten, erhöht sitzen, aber auf keinen Fall das Aussehen eines Kleinbusses. So sieht er aus, der Wagen der urbanen Klasse. Und das ist es, was die SUV ihrer Abnehmerschaft bieten. In Perfektion..

Der GLK von Mercedes wartet ab 2015 mit Fahrwerk der beliebten C-Klasse auf

Seit mehr als drei Jahren schaffen es die Oberklassen-Fahrzeugschmieden mit ihren Modellen, den Markt zu bedienen. Bei Audi ist es der Q5, bei BMW der X3 und bei Mercedes ist es der GLK. Dieser erlesenen Gruppe tritt nun auch Porsche bei, und das mit dem neuesten Baby, dem Macan. Nach den ersten Fahrtests macht der Porsche den Eindruck, als sei er ein sehr wendiger und agiler Vertreter seiner Klasse, der dazu geeignet ist, den einen oder anderen Käufer der grossen Drei zu überzeugen.

Somit schickt sich Porsche an, der vierte Vertreter im Bunde der Mittelklasse-SUV zu sein. Grund genug, dass die drei etablierten Wettbewerber nachbessern und nachlegen, was ihre Modellreihen angeht. Mercedes wird ab 2015 dem Modell GLK einen neuen Look verpassen. Rundlicher soll er werden und um neun Zentimeter soll er auch in der Länge wachsen. Zudem soll der GLK mit dem gut eingefahrenen Fahrwerk der C-Klasse bestückt werden – Vierlenker-Vorderachse, die optional mit einer Luftfederung versehen ist.

Auch was das Innenleben der Fahrgastzelle angeht, lehnt sich Sindelfingen an die C-Klasse an. Der neue Bildschirm der Bordeinheit wird frei stehend sein. Bedient werden soll er über die Touchscreen-Funktion, die in die Mittelkonsole einsortiert wird. Zudem werden im Cockpit drei grosse Lüftungsdüsen verbaut, die eindeutig die Mercedes-Handschrift tragen. Durch die Nacharbeiten an der Aussenhülle wird sich auch der Cw-Wert beim GLK verbessern.



Zudem will Mercedes den Verbrauch mindern, und das mit einer überarbeiteten Version des Vierzylindermotors bei den Benzinmodellen. Ein Plug-in-Hybrid wird hinzugefügt, der mit seiner elektrischen Leistung 30 Kilometer schaffen soll. Und das Optionalpaket hat es, wie eigentlich immer bei Benz, in sich. Der Bordcomputer soll eine Anbindung an Apple-Software erhalten, Stereokameras werden auf Wunsch verbaut, ein Head-up-Display ist machbar und natürlich auch die intelligente Kindersitzerkennung. Für die leistungsstarken Modelle ist die Neungangautomatik realisierbar, die man bisher nur auf dem E 350 Bluetec kennt.

Mercedes Benz GLK (Bild: M 93, Wikimedia, CC)

Mercedes Benz GLK (Bild: M 93, Wikimedia, CC)

Diät bei Audi – der Q5 verliert an Gewicht

Um die eng gesteckten Vorgaben hinsichtlich der CO2-Emissionswerte zu stemmen, müssen die Modelle anbieterübergreifend abspecken. Sind es beim Q5 noch 80 Kilogramm, die weg müssen, muss der Q7 gleich ganze 300 Kilogramm leichter werden. Das gesamte Bedienelement wird an den neuen A4, der ab 2015 erhältlich sein wird, angelehnt. Und auch Audi hat ein gutes Paket an optionalen Features geschnürt: Einparkassistent, Matrixlicht, Head-up-Display, Kamera- und Radarsystem, welches das Umfeld des Pkw scannt und zur Not eingreifen kann.

Zudem sollen bis zum Release Mobilitätsdienste in Anspruch genommen werden, die dem Fahrer erlauben, den Parkplatz via Internet zu reservieren. Auch ein Leasingangebot steht zur Diskussion, welches den Kunden erlaubt, an einem langen Wochenende den SUV gegen ein A3 oder A5 Cabrio zu tauschen.

Audi Q5 SUV (Bild: NRMA Motoring and Services, WIkimedia, CC)

Audi Q5 SUV (Bild: NRMA Motoring and Services, WIkimedia, CC)

BMW will mit Facelift punkten

Bereits im Frühjahr 2014 will BMW mit einem gelifteten X3 in den Verkaufsrängen nach vorne klettern. Optisch modifiziert, drei Zentimeter länger und Chromapplikationen in der Fahrgastzelle – BMW setzt auf die Optik. Doch auch die Motoren werden „gepimpt“. Im Schnitt werden die Modelle um sechs bis sieben PS leistungsstärker und erfüllen komplett die Euro-6-Abgasnorm. Man rüstet sich also für den agilen Porsche, der im Sinne der Zuffenhausener reichlich Fahr-Power auf die Strasse bringt.



 

Oberstes Bild: Audi Q7 SUV (© TonyV3112 / Shutterstock.com)

Über Christian Erhardt

Die Agentur belmedia GmbH beliefert die Leserschaft täglich mit interessanten News, spannenden Themen und tollen Tipps aus den unterschiedlichsten Bereichen. Nahezu jedes Themengebiet deckt die Agentur belmedia mit ihren Online-Portalen ab. Wofür wir das machen? Damit Sie stets gut informiert sind – ob im beruflichen oder privaten Alltag!



Ihr Kommentar zu:

Der Trend beim SUV der Zukunft – so sehen die heissesten Modelle bis 2017 aus

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.