Confederate Hellcat – ein Bike ohne Kompromisse

07.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Motorrad
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Confederate Hellcat – ein Bike ohne Kompromisse
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Sie halten die Motorräder von Harley-Davidson für Massenware? Auch die V2-Modelle von Indian oder Victory sind Ihnen nicht individuell genug? Da hilft nur ein Blick auf die Confederate Hellcat Speedster X132, die in einer limitierten Auflage von 65 Stück produziert wird.

Diese Maschine ist für Menschen gedacht, die rein gar nichts von der Stange kaufen und sich gerne in prominenter Gesellschaft bewegen. Die Kundschaft von Confederate ist so exklusiv wie der Preis der neuen Hellcat in Höhe von rund 65’000 Dollar (etwa 50’000 Euro) – Ex-Fussballprofi David Beckham fährt eine Confederate, genauso wie Hollywood-Star Tom Cruise.

Confederate Hellcat – ein Bike ohne Kompromisse. (Bild:  Confederate Motorcycles)

Confederate Hellcat – ein Bike ohne Kompromisse. (Bild: Confederate Motorcycles)





Die Manufaktur Confederate Motorcycles liegt heute in Birmingham/Alabama im tiefen Süden der USA. Seit 1992 plant und baut der Hersteller Motorräder, bei denen von der kleinsten Schraube bis zum Motorblock alles aus den besten Materialien am Markt gefertigt und in Handarbeit montiert wird. Die Maxime der Unternehmensphilosophie besagt, dass die Kunden von Confederate nur das Beste verdienen, ganz gleich, was es kostet. Zum Beispiel der Antriebsblock der Hellcat: Er ist aus einem massiven Aluminiumblock gefräst, der roh 400 Pfund, am Ende aber nur noch 40 Pfund wiegt. Das High-End-Alu hat übrigens die Qualität von Flugzeugwerkstoffen. Tank und Felgen sind aus Carbon gefertigt.






Nur für gut betuchte Individualisten – die Hellcat X132 von Confederate Motocycles. (Bild:  Confederate Motorcycles)

Nur für gut betuchte Individualisten – die Hellcat X132 von Confederate Motocycles. (Bild: Confederate Motorcycles)

Ihren Wumms bekommt die Hellcat von einem V2-Aggregat des amerikanischen Motorenbauers S&S. Es verfügt über einen Hubraum von 132 cubic inch (daher auch die Bezeichnung X132). Das entspricht enormen 2’163 Kubikzentimetern und sorgt für 132 PS Leistung bzw. einen brachialen Schub von 190 Nm Drehmoment. Für das Design der 227 Kilogramm schweren Hellcat zeichnet der frühere Ducati-Designer Pierre Terblanche verantwortlich.

Confederate verlangt bei der Reservierung eine Anzahlung von 10’000 Dollar. Wer sich trotz der hohen Anschaffungskosten eine Hellcat für Europa sichern will, sollte sich vorher bei den zuständigen Behörden erkundigen. Die Lautstärke der Maschine könnte eine Zulassung unmöglich machen. Es wäre doch eine Schande, wenn dieses Motorrad nur in der Garage stehen würde.

 

Oberstes Bild: Die vierte Variante der Confederate Hellcat kommt in einer limitierten Auflage von 65 Stück (© Confederate Motorcycles)

Über Ulrich Beck

hat Germanistik, Geschichte und Philosophie studiert und ist zusätzlich ausgebildeter Mediendesigner im Segment Druck. Er schreibt seit über 30 Jahren belletristische Texte und seit rund zwei Jahrzehnten für Auftraggeber aus den unterschiedlichsten Branchen.


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