New York und Peking zeigten neue Autos

02.05.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto, Messen/Events
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New York und Peking zeigten neue Autos
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Über Ostern konkurrierten Peking und New York – zumindest in der Welt der Autos. Die New York Motor Show lud ebenso zum Bestaunen neuer Automobile ein wie die Peking Auto Show auf der anderen Seite der Welt. Wir zeigen die interessantesten Modelle.

Gute Zeiten für die Industrie



Die Champagnerkorken knallen in der Chefetage: Im März wurden ganze 1,5 Millionen Automobile in den USA verkauft, was einen satten Anstieg von 6 % zum Vormonat bedeutet. Die Zahlen bestätigen den anhaltenden Kaufdrang der Bevölkerung, der derzeit stattfindende Boom wird von vielen neuen Modellen begleitet. Präferenzen haben die Hersteller dabei nicht: Vom einfachen Familienauto für Reiseausflüge bis hin zu exorbitant teuren Sportwagen wurde im Big Apple einfach alles geboten.

Wer den Weg nach China auf sich nahm, wurde allerdings von einer nicht minder beeindruckenden Kulisse empfangen. Dort wurden 1,7 Millionen Fahrzeuge verkauft, das Plus unter dem Strich beträgt damit sogar 8 %. Damit hat sich das asiatische Reich auf den ersten Platz weltweit geschoben, permanent stattfindende Messen sind ein Zeugnis für die Popularität des Pkw. Eine Gemeinsamkeit ist der Hang zum Luxus: Ausstattung, Komfort und Leistung sind wieder gefragt, Elektromobile haben einen nach wie vor schweren Stand. Werfen wir also einen kurzen Blick auf zehn wichtige Modelle.

  • Mercedes S63 AMG Coupé:

Rasend schnell, aber nicht unbedingt schön: Der S63 AMG Coupé aus Deutschland beschleunigt in 4,3 Sekunden auf 100 km/h, die Maximalgeschwindigkeit von 250 km/h erreicht der Wagen praktisch aus dem Handgelenk. Das protzige Design dürfte aber nicht jedermanns Sache sein.

Mercedes S63 AMG Coupé auf New York Auto Show 2014 (Bild: lev radin / Shutterstock.com)

Mercedes S63 AMG Coupé auf New York Auto Show 2014 (Bild: lev radin / Shutterstock.com)







  • Ford Focus:

Als Limousine mit vier Türen erreicht uns bald das meistverkaufte Auto aus dem Jahr 2013. Die Kunden des neuen Focus sieht Ford vor allem in den USA, weshalb das Auto auch dort in New York vorgestellt wurde. Die Änderungen halten sich, wie immer bei einer Modellpflege dieser Art, in Grenzen, insbesondere die Mittelkonsole wurde aber deutlich entschlackt.

  • Nissan Murano:

Als SUV spaziert der Murano irgendwo zwischen Geländewagen und Stadtmobil. Er zeigt sich dabei erstaunlich flexibel: Durch die auf 4,90 Meter gestiegene Länge befindet sich mehr Platz auf der Rückbank und im Kofferraum. Der gesenkte Luftwiderstand hingegen sorgt für einen reduzierten Spritverbrauch, ganze 20 % sollen im Vergleich zum Vorgänger eingespart werden. In Europa gibt es den Murano ab Februar 2015.

Nissan Murano auf New York Auto Show 2014  (Bild: lev radin / Shutterstock.com)

Nissan Murano auf New York Auto Show 2014 (Bild: lev radin / Shutterstock.com)

  • Audi RS7:

Auch Audi will schnell können: Geschwindigkeit war beim Design der Audi RS7 Dynamic Edition das alleinige Ziel. Ein V8-Turbomotor hilft dabei, den Asphalt glühen zu lassen, ausserdem wurde der Spoiler im Vergleich zur normalen Variante überarbeitet. Ein aggressiveres Fahrwerk führt ebenfalls dazu, dass hier nur Fans brachialer Geschwindigkeit auf ihre Kosten kommen.

  • Kia Sedona:

Familienvans sind noch immer in einigen Teilen der Welt sehr gefragt. Der Sedona bietet gleich sieben Sitze, zwei sehr grosse Schiebetüren, einen gigantischen Kofferraum – und ein Auge auf die Umwelt. Der V6-Motor soll sehr sparsam sein, Grossfamilien dürften ihren Spass am Sedona haben. Ob das Modell auch nach Europa kommt, ist derzeit aber leider unbekannt.

  • Augen und Geldbeutel auf – Corvette Z06 Cabrio von Chevrolet:

Das Corvette Z06 Cabrio erreicht mehr als 300 km/h und gilt also schnellstes Cabrio in der immerhin 50-jährigen Geschichte des Unternehmens. Die genauen technischen Daten sind zwar unbekannt, alle Spitzengeschwindigkeiten von weniger als 300 km/h scheinen aber unrealistisch. Wie teuer die edel designte Corvette wird, ist noch nicht bekannt.

  • Citroën DS6 WR:

Der DS6 WR aus Frankreich stellt den Einstieg des Herstellers in das SUV-Segment dar. Die Daten lesen sich zwar wie bei einem typischen SUV – mit viel Stauraum, sehr viel Platz in der Fahrerkabine, einem hohen Spritverbrauch und allerlei Komfortfeatures –, aber der fehlende Hinterradantrieb disqualifiziert das Modell eigentlich für den Geländeeinsatz. Für kurze Ausflüge dürfte der Wagen aber geeignet sein. In Europa wird der DS6 WR wahrscheinlich nicht angeboten.



  • BMW 7er Horse Edition:

Ein interessantes Modell nur für den asiatischen Markt ist die tatsächlich auf den Namen Horse Edition getaufte Variante des 7er von BMW. Im Prinzip halten sich die Unterschiede zur klassischen Luxuslimousine von BMW in Grenzen, doch die Horse Edition verfügt über eine einzigartige Lackierung sowie sporadisch angebrachte Pferdesymbole – denn in China beginnt derzeit das Jahr des Pferdes.

  • Bugatti Veyron Black Bess:

Keine Automesse ohne Veyron: Sechs Modelle der Legend-Edition des schnellsten zugelassenen Sportwagens der Welt wird es geben, die fünfte hört auf den Namenszusatz Black Bess. Nur drei Exemplare werden von dem mit einer besonderen Lackierung ausgestatteten Fahrzeug produziert, der Stückpreis beläuft sich auf 2,3 Millionen Franken – aber der schöne Traum bleibt.

  • Volvo S60L Petrol:

Als Randnotiz wurden auch sparsame Wagen gezeigt: Der S60L Petrol ist ein Hybrid mit 283 PS starkem Benzinmotor und 68 PS leistendem Elektro-Gegenstück. Damit soll der Wagen die besten Eigenschaften aus zwei Welten verbinden, das Aufladen soll theoretisch auch an einer einfachen Steckdose gelingen – wir wünschen viel Glück.



 

Oberstes Bild: New York Motor Show 2014 – der Vorsitzende von Ford Motor Company Bill Ford spricht zu den Journalisten. (© lev radin / Shutterstock.com)



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