Wintereinbruch sorgt beim TCS für Hochbetrieb

21.01.2021 |  Von  |  Auto, News

Letzte Woche und übers Wochenende ergab sich wegen des starken Schneefalls eine vielerorts als historisch bezeichnete Situation in den Schweizer Bergen, aber auch im Flachland.

Verschiedene Ortschaften waren aufgrund der grossen Schneemassen von der Aussenwelt abgeschnitten. Der TCS verzeichnete in der Zeit rund 1000 Einsätze mehr durch seine Pannenhelfer als im gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Eine ähnlich prekäre Situation wie sie letzte Woche vielerorts in den Schweizer Bergen wegen des starken Schneefalls herrschte, gab es seit Jahren nicht mehr. Verschiedene Ortschaften waren von der Aussenwelt abgeschnitten.

Am stärksten waren Ortschaften im Obergoms betroffen. Die Strassen waren wegen den Schneemassen und der drohenden Lawinengefahr nicht mehr befahrbar. Aber auch viele weitere Bergdörfer und Städte im Unterland waren von den enormen Schneemassen betroffen und verfügten während mehreren Tage über erschwerte Verkehrssituationen. Mit dem Wintereinbruch am 13. Januar 2021 bis am Sonntagabend, 17. Januar 2021, ergaben sich so rund 5500 Einsätze der TCS-Pannenhelfer -im Vorjahr waren es in der gleichen Zeit ungefähr 1000 Einsätze weniger. Über diese Zeit gingen auch überdurchschnittlich viele Unfallmeldungen ein. Der TCS organisierte die entsprechenden Hilfeleistungen und stockte seine Ressourcen bei den Patrouilleuren kurzfristig auf, um der Anzahl Einsätze gerecht zu werden.

Pannenursache Nummer 1: Batterie

Mit Abstand Pannenursache Nummer 1 waren Batterieprobleme. So machte die klirrende Kälte vor allem jenen Fahrzeugen zu schaffen, die draussen in der Kälte abgestellt waren und nicht mehr anspringen wollten. Aber auch Probleme mit den Reifen nahmen über die Schneetage stark zu und obwohl die Autos immer „intelligenter“ werden, hilft der TCS immer noch sehr oft bei Pannen mit dem Schlüssel.

Im Hinblick auf die noch andauernde Winterzeit ruft der TCS in Erinnerung, dass eine Autobatterie nach rund vier Jahren den Zenit ihrer Leistungsfähigkeit erreicht. Um sicher zu gehen, ob die Autobatterie noch über genügend Reserve verfügt, lohnt es sich, bei einem Technischen Zentren des TCS oder einer Garage einen Batteriecheck durchführen zu lassen. Gegebenenfalls muss die Batterie ausgetauscht werden. Ausserdem ist die Montage von Winterreifen und je nach Situation zusätzlich Schneeketten bei winterlichen Bedingungen unerlässlich. Schneeketten sollten aus Sicherheitsgründen nur auf Winterreifen angebracht werden.

Hinweis zur Autobatterie

Der TCS macht darauf aufmerksam, dass Batterien bei minus 20 Grad Celsius z.B. nur noch über die Hälfte ihrer Leistung verfügen. In der kalten Jahreszeit sind vor dem Anlassen des Motors Stromfresser wie Sitzheizung, Aussenspiegel- und Heckscheibenheizung auszuschalten. So werden Batterien und Nerven des Autofahrenden geschont!

 

Quelle: Touring Club Schweiz/Suisse/Svizzero – TCS
Titelbild: S_Photo – shutterstock.com

Über belmedia Redaktion

belmedia hat als Verlag ein ganzes Portfolio digitaler Publikums- und Fachmagazine aus unterschiedlichsten Themenbereichen aufgebaut und entwickelt es kontinuierlich weiter. Getreu unserem Motto „am Puls der Zeit“ werden unsere Leserinnen und Leser mit den aktuellsten Nachrichten direkt aus unserer Redaktion versorgt. So ist die Leserschaft dank belmedia immer bestens informiert über Trends und aktuelles Geschehen.


Ihr Kommentar zu:

Wintereinbruch sorgt beim TCS für Hochbetrieb

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.