TaxiSuisse stellt sich den Herausforderungen der digitalen Zukunft

23.01.2017 |  Von  |  News
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TaxiSuisse, die Fachgruppe Taxi des Schweiz. Nutzfahrzeugverbands ASTAG, stellt sich erfolgreich den digitalen Herausforderungen in der Mobilität. Der Einsatz von Smartphone-Applikationen eröffnet neue Chancen für mehr Qualität und Kundenorientierung.

Als einzige Dachorganisation des Taxigewerbes in der Schweiz strebt TaxiSuisse daher eine Zusammenarbeit mit führenden Betreibern von Mobilitäts-Apps an. Zentral ist jedoch, dass gleiche Rahmenbedingungen für alle Anbieter gelten.

Der Kampf für Qualität und fairen Wettbewerb in der Taxibranche sind die zentralen Anliegen von TaxiSuisse, der Fachgruppe Taxi des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbands ASTAG. Mit den Vorstössen von Philippe Nantermod und Fathi Derder, die vom Nationalrat und vom Ständerat angenommen wurden, ist bereits ein Anfang gemacht.

Verlangt wird eine Überprüfung, Revision und gegebenenfalls eine Abschaffung der heute geltenden Arbeits- und Ruhezeitverordnung für Taxifahrer (ARV 2). Die Überarbeitung der gesetzlichen Rahmenbedingungen muss aus Sicht von TaxiSuisse zwingend dazu genutzt werden, die aktuell vorhandenen rechtlichen Graubereiche zu beseitigen. Insbesondere braucht es klare Bestimmungen für Angebote wie „UberPop“, die bisher ohne die üblichen Auflagen für Taxibetriebe am Markt sind.

Faire Rahmenbedingungen erforderlich

Das Ziel von TaxiSuisse ist, dass für alle Marktteilnehmer grundsätzlich die gleichen Rahmenbedingungen gelten. „Bisher ist leider nicht sichergestellt, dass sich neue Dienstleistungsanbieter an die gesetzlichen Vorgaben halten, wie es von uns Taxihaltern verlangt wird“, hält Fachgruppen-Präsident Christoph Wieland, selber Taxi-Unternehmer in Freiburg und Murten, fest.

Grosse Unterschiede bestehen unter anderem bei den Ausbildungsanforderungen an die Fahrerinnen und Fahrer, der Einhaltung von gesetzlichen Arbeits- und Ruhezeiten und der Einlösung der Fahrzeuge für den gewerbsmässigen Personentransport mit allen daraus resultierenden versicherungstechnischen Folgen.

Engagement für lückenlose Transportketten

Zugleich engagiert sich TaxiSuisse proaktiv für eine verstärkte Berücksichtigung des Taxigewerbes in der Mobilitätsplanung. Die wichtige Bedeutung des Taxis als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr (Stichwort „erste und letzte Meile“) soll durch Gespräche mit Behörden und führenden Mobilitätsdienstleistern verdeutlicht und gestärkt werden. Ausserdem gilt es, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Grosses Potential haben vor allem Smartphone-Anwendungen. Dazu laufen bereits Gespräche für eine nationale Mobilitäts-App.

Die Herausforderungen der Zukunft geht Taxi Suisse neu gestärkt an. An der letzten Mitgliederversammlung 2016 wurde Christoph Wieland als neuer Präsident der Fachgruppe gewählt. Er wird unterstützt von Vizepräsident Felix Engelhard, Taxiunternehmer aus Zürich.

 

Quelle: ASTAG Schweizerischer Nutzfahrzeugverband
Artikelbild: GaudiLab – shutterstock.com

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