Rund 70-mal im Einsatz: Relativ ruhige Festtage für die Rega-Crews

Das teilweise trübe und milde Winterwetter bescherte den Helikopter-Crews der Rega relativ ruhige Festtage. Von Heiligabend bis zum Stephanstag standen sie rund 70-mal für in Not geratene, verletzte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz. Die Ambulanzjets der Rega waren über die Festtage weltweit für Patientinnen und Patienten unterwegs.

Das durchzogene Winterwetter sorgte für relativ ruhige Festtage bei der Rega: Vom 24. bis 26. Dezember 2022 rückten die Helikopter-Crews insgesamt rund 70-mal aus. Die häufigste Ursache für Helikopter-Einsätze waren schwere oder akute Krankheiten, wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzkreislauf-Erkrankungen, sowie verunfallte Wintersportler. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler standen die Crews der Rega im Einsatz.




Einsatz mit der Rettungswinde am Albis (ZH)

Heute Nachmittag wurde die Rega für einen verunfallten Mann am Albis aufgeboten. Er war auf einer Treppe oberhalb von Stallikon (ZH) gestürzt und hatte sich derart am Knie verletzt, dass ein Weitergehen unmöglich war. Der Patient wurde von der Rega-Crew der Basis Zürich an der Rettungswinde aus dem steilen Gelände geflogen und ins nächste geeignete Spital transportiert.

Die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews über die Weihnachtstage zeigen, dass Rega-Einsätze generell die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Schweizer Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz widerspiegeln.

Rega-Ambulanzjets weltweit für Patienten unterwegs

Die Rega war über die Weihnachtstage nicht nur in der Schweiz, sondern auf der ganzen Welt für Menschen in Not im Einsatz. Am Abend des 24. Dezembers kehrte einer der drei Ambulanzjets der Rega mit einem Patienten an Bord aus Ägypten zurück. Ein weiterer Rega-Jet landete am Weihnachtstag mit einer in Mexiko verunfallten Patientin in Zürich. Heute Morgen starteten Ambulanzjets nach Jamaika sowie erneut nach Ägypten, um Patienten von dort in die Schweiz zu repatriieren.

Da die Flüge im Voraus planbar sind, können auch zwei oder mehr Patienten an Bord genommen werden. Zwei sogenannte Kombiflüge fanden am Weihnachtstag statt: Zwei Patienten wurden gemeinsam von Spanien respektive Portugal nach Zürich geflogen. An Bord eines Ambulanzjets flog eine andere Rega-Crew gleich drei Patienten von den Kanarischen Inseln zurück in die Schweiz. Wenn es der Gesundheitszustand der Patientinnen oder Patienten erlaubt, kann eine Repatriierung auch an Bord eines Linienflugzeugs stattfinden, begleitet vom medizinischen Personal der Rega. So startete ein Rega-Flugarzt heute Montagmittag nach Malaysia, um von dort eine Patientin auf dem Flug zurück nach Zürich medizinisch zu betreuen.

 

Quelle: Rega-Mediendienst
Bildquelle: Rega-Mediendienst

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