„Rad steht, Kind geht“: Sicherheit für Kinder auf ihrem Schulweg

09.08.2018 |  Von  |  Auto, News
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„Rad steht, Kind geht“: Sicherheit für Kinder auf ihrem Schulweg
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Der Beginn des Schuljahres steht zum vierten Mal im Zeichen der Prävention mit der Verkehrssicherheitskampagne „Rad steht, Kind geht“. Die Kinder lernen, erst dann über die Strasse zu gehen, wenn die Räder des Fahrzeuges stillstehen.

Natürlich werden auch die Lenkerinnen und Lenker dazu ermutigt, vollständig zu halten. Allerdings ist es nicht immer einfach, im Regen oder in der Morgendämmerung die Silhouette eines Kindes wahrzunehmen. Deshalb ist die Sichtbarkeit sehr wichtig. Seit 2013 hat der TCS bereits gegen eine halbe Million Sicherheitswesten an Erstklässler verteilt.

Rechtzeitig zum Schulbeginn 2018 startet die Verkehrssicherheits-Kampagne „Rad steht, Kind geht“. Sie wird unterstützt durch den TCS, die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und die Polizei, welche örtlich mit den Gemeinden und Schulen zusammenarbeiten. Eine erfolgreiche Kampagne, denn sie wird von über 90 Prozent der Automobilisten wahrgenommen und verstanden. Dennoch entstehen täglich gefährliche Situationen, weil die Kinder zu spät gesehen werden.

Sichtbarkeit ist ein Muss

Das Risiko, nicht gesehen zu werden, ist am frühen Morgen und beim Einnachten höher als tagsüber. Es vervielfacht sich sogar um den Faktor 10 bei Regen oder Schnee. In der Dunkelheit erkennt ein Automobilist einen Menschen in dunkler Kleidung erst ab einer Distanz von 25 Metern – dies kann je nach Situation zu spät sein. Trägt diese Person reflektierende Kleidung, kann sie bereits ab einer Distanz von 140 Metern wahrgenommen werden. So können Verkehrsteilnehmer rechtzeitig reagieren.

Bald eine halbe Million Sicherheitswesten verteilt Damit die Kinder auf ihrem Schulweg besser und schneller gesehen werden, verteilt der TCS seit sechs Jahren an Kindergärtner und Schüler im Alter von vier bis sieben Jahren rund 140’000 Leuchtgürtel „Triki“ (reflektierendes Dreieck) jährlich. Finanziert wird diese Aktion durch den Fonds für Verkehrssicherheit. Für die grösseren Primarschüler (acht bis neun Jahre) verteilt der TCS seit 2013 zusätzlich schweizweit 80’000 Sicherheitswesten. Dieses Jahr werden es gesamthaft fast eine halbe Million Westen sein, die von den TCS-Sektionen in Zusammenarbeit mit den öffentlichen Behörden verteilt worden sind, um die Sicherheit zu erhöhen.

Trendige Kleidung und Accessoires für die Grösseren Der Modebranche ist es natürlich nicht entgangen, dass die Sicherheitsweste nicht alle begeistert. Deshalb wollen der TCS, die bfu und die Polizei seit einem Jahr mit der MADE-VISIBLE-Kampagne die Bevölkerung dazu ermutigen, Kleider und Accessoires mit reflektierenden Elementen zu tragen.

Modische Produkte für alle Altersklassen finden sich auf der Homepage: www.madevisible.swiss. Dieses Label wird zukünftig auf allen neuen Uniformen des Schülerverkehrsdienstes sichtbar sein. Die Aufgabe dieses Dienstes ist es, die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu gewährleisten. Mitfinanziert durch den Fonds für Verkehrssicherheit werden dieses Jahr in der ganzen Schweiz 3000 Westen, 1000 Jacken und 3500 Caps an die Verkehrshelferinnen und -helfer verteilt.

 

Quelle: TCS
Bildquelle: bfu

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