Die erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

01.04.2019 |  Von  |  Allgemein, News, Rallye
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Die erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten
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Die Formel 1 ist in diesem Jahr in die 70. Runde gestartet. Wieder messen sich die besten Rennfahrer auf den Rennstrecken der Welt. Der amtierende Weltmeister Lewis Hamilton hat in Melbourne wieder sein Können bewiesen, auch wenn es für das erste Rennen vorerst nur für den zweiten Platz gereicht hat.

Mit bereits fünf Weltmeistertiteln gehört der Engländer schon jetzt zu den besten Formel-1-Rennfahrern aller Zeiten. So reiht er sich mit einigen weiteren Legenden der Formel 1 ein.

Der Traum vom Profisportler

Der Einstieg in die Welt des professionellen Rennfahrens ist alles andere als einfach. Trotz der vielen Steine, die sich dem Amateur auf den Weg zur Profiliga stellen, haben es bereits einige Grössen in die obersten Ränge geschafft. Formel 1 ist die absolute Königsdisziplin unter dem Motorsport, die bereits einige Rennfahrerlegenden hervorgebracht hat.

In jeglichen Sportarten ist es ein langwieriger Weg, der jede Menge Disziplin, Durchhaltevermögen und Willenskraft bedarf. Bekanntestes Beispiel aus dem Motorsport ist wohl der Österreicher Niki Lauda, der sich nach einem schlimmen Unfall auf der Rennstrecke erholte und sein glorreiches Comeback feierte. Auch in anderen Sportarten ist Willenskraft gefragt. Der ehemalige professionelle Fussballspieler Ramón Colillas aus Spanien erlitt mehrmalige Knieverletzungen und trat Jahre lang weiter aufs Spielfeld. Nachdem seine Karriere durch eine weitere Knieverletzung beendet wurde, gab er dennoch seine Träume nicht auf und wurde mit Zeit, Mühe und Unterstützung professioneller Pokerspieler. Den nötigen Biss haben auch die nachfolgend aufgelisteten Formel-1-Stars aufgebracht, um es in die Rennfahrer-Bestenliste aller Zeiten zu schaffen.

Michael Schumacher

Statistisch gesehen der erfolgreichste Pilot der Formel 1 ist der deutsche Michael Schulmacher. Mit einem bisher ungebrochenen Rekord von sieben Weltmeistertiteln verdient er die erste Nennung in unserer Liste. Zwischen 1991 und 2006, sowie nach seinem Comeback 2010 nahm er an über 300 Grand Prix, von denen er 91 gewann und über 150 Mal auf dem Podium stand. An diese Rekorde kommt so schnell keiner ran. Nach einer Kopfverletzung durch einen Skiunfall musste sich der Superstar im Dezember 2013 leider zurückziehen. Eine Formel-1-Legende wird er immer bleiben.


Juan Manuel Fangio (Bild: Joseph Sohm – shutterstock.com)

Juan Manuel Fangio (Bild: Joseph Sohm – shutterstock.com)


Juan Manuel Fangio

Im Mercedes-Silberpfeil holte sich der Argentinier Juan Manuel Fangio bereits 1954 den Weltmeistertitel. In den Anfangsjahren der Formel 1 konnte er sein Talent mehrfach unter Beweis stellen und die Szene massgeblich prägen. Er soll eine besonders grosse Kämpfernatur gehabt haben, die ihm zahlreiche Siege und fünf Weltmeistertitel einbrachte. Sein Titelgewinn 1957 ist vielen Fans sogar als eines der spektakulärsten Grand-Prix-Rennen aller Zeiten in Erinnerung, als der damals 46-Jährige in letzter Sekunde von der dritten an die erste Position rauschte.

Jim Clark

Der schottische Formel-1-Pilot Jim Clark war in den 1960er Jahren ein Held der Szene, der bis heute in den Herzen der Fans geblieben ist. Er war für sein einzigartiges Charisma und seine ausserordentliche Integrität bekannt. Er hatte nie geplant, sein Leben dem Motorsport zu widmen, sondern kam lediglich durch ein Hobby auf der Farm in den Bereich. Dennoch schaffte er es 1963 und 1965 zum Weltmeistertitel der Formel 1 und war zu seiner Zeit in seinem Lotus scheinbar unschlagbar. Der schüchterne Champion war und ist vielen Fahrern bis heute ein Vorbild.

Niki Lauda

Der ehemalige österreichische Rennfahrer Niki Lauda war zwischen 1971 und 1985 auf den Rennstrecken der Welt als wahrer Champion unterwegs. Er gilt als einer der mutigsten Piloten der Formel-1-Geschichte. Im Jahr 1976 schien alles gut für ihn zu laufen, bis er am German Grand Prix auf dem Nürburgring, der auch als „Grüne Hölle“ bezeichnet wird, einen fast fatalen Unfall erlitt. Mit seiner aussergewöhnlichen Willenskraft überwand er das Trauma und meldete nach nur 42 Tagen sein Comeback an. Direkt im Folgejahr holte er sich seinen zweiten Weltmeistertitel, insgesamt gewann er dreimal, zunächst im Team Ferrari und später bei McLaren. Er ist bis heute der einzige Pilot, der für zwei der angesehensten Autobauer der Formel 1 fahren durfte.


Sebastian Vettel (Bild: Ev. Safronov – shutterstock.com)

Sebastian Vettel (Bild: Ev. Safronov – shutterstock.com)


Sebastian Vettel

Der deutsche Formel-1-Pilot Sebastian Vettel startete 2007 seine Karriere. Als zweiter Deutscher, nach Michael Schumacher, und als jüngster Gewinner aller Zeiten holte sich der damals 23-Jährige 2010 im Team Red Bull Racing den Weltmeistertitel. Anschliessend legte er einen Erfolgsrun sondergleichen hin und verteidigte 2011, 2012 und 2013 gleich vier Jahre in Folge den Weltmeistertitel. Neben ihm haben das in der Geschichte der Formel 1 bisher leidglich drei Piloten geschafft. Seit 2015 tritt Vettel für den renommierten Autobauer Ferrari an dem Grand Prix an, beim Melbourne Grand Prix am 17. März konnte er sich zumindest den vierten Platz ergattern. Wie seine Karriere im Rennen mit Lewis Hamilton weitergehen wird, bleibt spannend zu beobachten.

 

Titelbild: Photo by Nic Redhead, CC BY-SA 2.0

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