Die Bond-Autos und ihre Gadgets

15.09.2021 |  Von  |  Allgemein, News

Die Autos aus den James Bond-Filmen haben längst Kultstatus erreicht.

Doch welche Modelle durfte 007 in seiner langen Karriere bereits fahren und was macht sie so besonders?

Der Aston Martin DB5 – der Beginn des Mythos

Kaum ein anderes Auto geht so sehr Hand in Hand mit einer Filmfigur wie der Aston Martin DB5. Erstmals wurde der silberne Flitzer mit dem markanten Äusseren im Film Goldfinger aus dem Jahre 1964 in Szene gesetzt. Hier bekam der ohnehin schon noble Wagen vom Quartiermeister noch einige spannende Gadgets verpasst, mit denen sich Bond später im Film aus einigen brenzligen Situation befreien kann. So erhielt der Aston Martin einen Schleudersitz, der später dafür dient, einen unliebsamen Begleiter loszuwerden. Ausserdem weist er in dem Film eine spezielle Panzerung auf und ist damit selbst gegen Gewehrkugeln geschützt.

Neben seiner Präsenz in Goldfinger taucht das Fahrzeug auch noch in acht weiteren Filmen der Reihe auf. Nicht immer spielt er dabei eine tragende Rolle, woran man ablesen kann, dass der kultige Charakter längst in den Vordergrund gerückt war. Den Aston Martin DB5 umgibt leider auch eine traurige Note. Eines der beiden für den Dreh von Goldfinger verwendeten Autos konnten Diebe 1997 entwenden. Um den anderen Aston Martin DB5 an sich zu bringen, hätte es viele Runden online Blackjack gebraucht – der Wagen wurde 2010 für fünf Millionen Dollar in London versteigert.



Weitere Gadgets zwischen albern und Weltrekord

Der DB5 ebnete vielen seiner Verwandten den Weg auf die Leinwand. Fortan bauten die Autoren der Reihe immer wieder Autos der britischen Marke in ihre Filme ein. Timothy Dalton durfte in einem seiner beiden Filme als James Bond ebenfalls einen Aston Martin fahren. In „Der Hauch des Todes“ wird dieser am Ende einer rasanten Verfolgungsjagd allerdings vom Agenten selbst in die Luft gesprengt. Bis dahin halfen ihm ein eingebauter Laserstrahl und Schlitten-Kufen an seinem Coupé V8 Vantage, den Verfolgern zu entkommen.

So richtig aufgemöbelt wurde der Aston Martin V12 Vanquish von Pierce Brosnans James Bond in „Stirb an einem anderen Tag“. Dieser verfügte sogar über eine eingebaute Tarnfunktion, die es Bond erlaubte, für seine Widersacher unsichtbar zu werden. Diese Idee stiess in der Fan-Gemeinde allerdings nicht nur auf Begeisterung und wurde mitunter als albern bezeichnet.

Einen Weltrekord stellte Daniel Craig mit seinem Aston Martin DBS V12 auf. Während einer Verfolgungsjagd überschlug sich der Wagen bei einem Stunt siebenmal und fand damit Eingang ins Guinessbuch der Rekorde. Für die Realisierung dieser Szene mussten die Produzenten sieben Autos ans Set bringen, die bis zur perfekten Szene nacheinander zu Schrott gefahren wurden.

James Bond fährt BMW

Die Zusammenarbeit zwischen Aston Martin und James Bond ist keine Gesetzmässigkeit. Zwischen 1995 und 1999 setzte der Agent auf Fabrikate der Firma BMW. Dass ein britischer Agent auf deutsche Ingenieurskunst setzt, kam beim Publikum nicht nur gut an. Vielleicht hatte Pierce Brosnan auch deshalb so viel Spass, als er seinen BMW 750 in „Der Morgen stirbt nie“ per Fernsteuerung zur Autovermietung zurückbringen durfte. Auch dem BMW Z8 aus „Die Welt ist nicht genug“ erging es nicht besser: Dieser wurde von gewaltigen Kettensägen in zwei Teile zerlegt.

 

Titelbild: Friemann – shutterstock.com

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