Das Auto fit für Frühjahr und Sommer machen – Experten geben Tipps

14.03.2019 |  Von  |  Auto, News
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Das Auto fit für Frühjahr und Sommer machen – Experten geben Tipps
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Schnee und Regen, Kälte und Streusalz – all diese Faktoren wirken in der Winterzeit negativ auf das Auto. Lack, Karosserie, Unterboden, Scheiben und Felgen haben über den Winter ihren Glanz und ihre Eleganz verloren. Es steht also ein regelrechter Frühjahrsputz an, um das Auto wieder in einen gepflegten Zustand zu versetzen.

Eine intensive Vorwäsche mit dem Dampf- oder Hochdruckreiniger soll Schmutzpartikel beseitigen und so Kratzer im Lack bei der späteren Wagenwäsche vermeiden. Wichtig: Die Radkästen müssen intensiv gereinigt werden. Vorsicht mit dem Hochdruckreiniger bei den Reifen, eine frontale Behandlung verursacht Schäden. Der KÜS-Tipp: die Fahrt in die Waschanlage, das Komplettprogramm mit Wachs und vor allem Unterbodenreinigung. Dort sitzt das verkrustete Streumittel.

Eine freie Sicht ist für die sichere Fahrt grundsätzlich Voraussetzung. Eine Reinigung der Scheiben innen mit Glasreiniger und einem Mikrofasertuch bringt die besten Erfolge. Einfach so lange abreiben, bis keine Schlieren mehr entstehen. Die Spiegel sollten gereinigt und die Verstellfunktion auf Gängigkeit geprüft werden.

Ein Auto nach dem Winter innen zu säubern, gehört sicher nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen. Wer im Winter Gummifussmatten verwendet, sollte diese gründlich sauber machen, trocknen und gegen Veloursfussmatten austauschen. Benutzte Veloursfussmatten kann man ausklopfen und saugen, ebenso den gesamten Innenraum. Mit einem Reinigungstuch aus dem Fachhandel kann man alle Flächen im Fahrzeug wie Armaturenträger, Ablagen, aber auch das Lenkrad und andere Bedienteile abwischen. Polster saugt man ab und bringt sie bei Verschmutzung mit Reinigungsschaum und einem Schwamm auf Vordermann. Der Check des Kofferraums darf nicht zu kurz kommen. Entrümpeln gilt für ihn und auch die zahllosen Ablagen im Fahrzeug. Im Winter wird manches hineingestopft, das jetzt dringend entsorgt oder weggeräumt werden muss.

Der Blick in den Motorraum nach der Wintersaison gehört zum Frühjahrscheck. Der nach unten offene Bereich ist kontaminiert durch salzhaltiges Spritzwasser, das alle möglichen Teile angreift. Daher rät die KÜS zur Motorwäsche. Aber Achtung: Die sollte unbedingt von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, da es gilt, empfindliche Teile und vor allem die Elektronikkomponenten zu schützen. Ölstand, Scheibenwaschwasser und der Stand der Kühlflüssigkeit müssen nachgesehen werden.

Der Reifenwechsel steht ebenfalls an im Frühling. Die Winterreifen müssen runter, Sommerreifen drauf. Nach der Demontage sollten die Reifen kontrolliert werden auf die Profiltiefe (KÜS empfiehlt mindestens vier Millimeter) und eventuelle Schäden auf der Lauffläche und den Flanken. Ein Blick sollte auch der Felge, dem Ventil und den Radbolzen gelten. Schäden können hier zu Druckverlust im Reifen führen. Mit haltbarer Kreide werden die Reifen mit ihrer Position am Fahrzeug gekennzeichnet. Danach können die Reifen gründlich mit dem Dampfstrahler gereinigt und trocken poliert werden. Die Lagerung sollte für Kompletträder übereinander gestapelt erfolgen, kühl, trocken und dunkel.

Der Beleuchtungsanlage am Fahrzeug kommt eine wichtige Aufgabe zu. Sie ermöglicht ein gutes Sehen und gesehen werden bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen. Eine Kontrolle der äusseren Teile, etwa die Abdeckung der Scheinwerfer, gehört zum Frühjahrscheck. Kratzer, Schäden oder witterungsbedingte Eintrübungen können die Leuchtkraft mindern, auch bei den Heckleuchten.

Ein letzter Blick sollte den Sicherheitsutensilien gelten, die mitgeführt werden müssen. Ein Verbandkasten mit gültigem Haltbarkeitsdatum, ein funktionsfähiges Warndreieck und mindestens eine Warnweste (sinnigerweise im Fahrgastraum, damit sie sofort vor dem Verlassen des Fahrzeuges angezogen werden kann) – alle diese Dinge sind vorgeschrieben. Ihr Fehlen wird bei der Hauptuntersuchung mit einem geringen Mangel notiert.

Eine gründliche Autopflege nach den Wintermonaten lohnt sich. Sie dient der Sicherheit von Fahrzeug und Insassen. Ausserdem garantiert sie den Werterhalt des Autos, was sich bei einem Verkauf auszahlen wird.

Einen informativen Flyer zum Thema finden Sie hier.

 

Quelle: KÜS
Titelbild: LeManna – shutterstock.com

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