Autoteile – Kampf gegen Produktpiraterie

24.07.2016 |  Von  |  Auto, News, Zubehör
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Autoteile – Kampf gegen Produktpiraterie
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Produktpiraterie ist in vielen Branchen ein Problem. Autoteile gehören zu den Gütern, die besonders betroffen sind. Nach Angaben der US-Federal Trade Commission verursachen Produktfälschungen alleine in der amerikanischen Automobilbranche jährlich einen Schaden von über 9 Milliarden US-Dollar – Experten gehen davon aus, dass in Europa jedes zehnte Kfz-Ersatzteil gefälscht ist. Oft sind die Kopien sind von minderwertiger Qualität und bergen so hohe Sicherheitsrisiken für Gesundheit und Leben im Strassenverkehr.

Image- und Vertrauensverluste sind die direkte Folge. Im Kampf gegen Produktfälschungen haben sich die grössten Automobilzulieferer in Europa schon lange zur Initiative „Manufacturers against Product Piracy“ (MAPP) zusammengeschlossen. Mit Hilfe des MAPP-Codierungsstandards wird jedem Originalteil ein eindeutiger Code zugewiesen. Allerdings bleibt das Etikett mit dem kopierbaren und damit leicht zu fälschenden Code selbst eine Schwachstelle des Systems.

Doppeltes Sicherheitsnetz

Die MAHLE Aftermarket GmbH, international erfolgreicher Produzent für Ersatzteile rund um den Motor und Klimatisierung, fährt daher beim Produktschutz mehrgleisig und sichert den gedruckten MAPP-Code zusätzlich mit einem physischen, nicht fälschbaren Beweismittel ab. Der Stuttgarter Konzern bedient im Geschäftsbereich Aftermarket den freien Teilehandel mit international bekannten Markenprodukten, die mit tesa VeoMark Markierungen von tesa scribos gegen Fälschungen geschützt werden.

Das tesa VeoMark Etikett wird auf dem Produktetikett von MAHLE angebracht (siehe Bild 1). Es erlaubt nicht nur eine sofortige Originalitätsprüfung der Ware, sondern auch die Kontrolle der Vertriebswege, denn jedes Produkt kann über die Lieferkette zurückverfolgt werden. Beim tesa VeoMark können der stückindividuelle Code, das Marken-Logo und weitere stückgenaue Sicherheitsstrukturen mit blossem Auge oder per Lupe erkannt werden.


So klärt MAHLE auf, wie Originale von Fälschungen unterschieden werden können. (Bild: © tesa SE)

So klärt MAHLE auf, wie Originale von Fälschungen unterschieden werden können. (Bild: © tesa SE)


Bei Bedarf lassen sich noch weitere verdeckte Merkmale integrieren, die etwa nur für den Zoll sichtbar sind. Die Markierung von tesa scribos ist mit dem gedruckten MAPP-Code verknüpft, der jedes Bauteil eindeutig kennzeichnet. Die Lösung kombiniert für MAHLE somit auf dem Produktetikett eine eindeutige Kennzeichnung des Produkts mit einem verlässlichen und fälschungssicheren Nachweis für das Original. Fälschungen und unautorisierte Ware sind sofort identifizierbar.

Zusätzlich setzt MAHLE ein Versiegelungsetikett aus dem tesa Security Seal-Programm ein, um die Warenlieferungen auf ihrem Weg zum Kunden vor unerlaubtem Zugriff zu schützen. Sobald eine Verpackung geöffnet wird, erzeugt das Etikett einen irreversiblen Öffnungsnachweis auf dem jeweiligen Verpackungsmaterial und schützt damit jede Lieferung vor Diebstahl und Manipulationen.

Offensive Kommunikation

Ebenso wichtig wie die Sicherheitslösung selbst ist deren Kommunikation in den Markt. Jede Anlaufstelle für ein Produkt entlang der Lieferkette sollte darüber informiert werden, worauf bei der Originalitätsprüfung zu achten ist. Stimmt die Kommunikation, finden gefälschte Produkte keine Abnehmer mehr, Fälschungen werden reduziert und der Graumarkthandel bekämpft.

MAHLE Aftermarket hat die Information über die Sicherheitslösung einfach und verständlich gestaltet und auf der unternehmenseigenen Webseite einen separaten Bereich für Markenschutz eingerichtet. Dort erhält der Nutzer zunächst Basisinformationen zu der genutzten Sicherheitslösung, in diesem Fall zu der Kombination aus MAPP-Code und tesa VeoMark.


Doppelt sicher: VeoMark-Sicherheitsetikett von tesa scribos und MAPP-Code schützen Kolbenring-Verpackung. (Bild: © tesa SE)

Doppelt sicher: VeoMark-Sicherheitsetikett von tesa scribos und MAPP-Code schützen Kolbenring-Verpackung. (Bild: © tesa SE)


Unter der Rubrik „Sicherheitsetikett“ wird der Aufbau des Produktetiketts im Detail erläutert. Ersichtlich wird hier, wo die einzelnen Sicherheitsmerkmale platziert sind. Auf weiteren Unterseiten wird dann der konkrete Authentifizierungsprozess erläutert. Neben einer „online Prüfung“ mit Scan oder Eingabe des MAPP-Codes direkt auf der Webseite, können Kunden von MAHLE die Echtheit eines Produktes auch „offline“ überprüfen.

Hierbei kommt das Sicherheitsetikett tesa VeoMark zum Einsatz, das durch seine verschiedenen offenen Merkmale und die Verknüpfung mit dem MAPP-Code eine Prüfung mit blossem Auge oder einfachen Hilfsmitteln erlaubt (siehe Bild 2). Diese Kombination aus logischer und physischer Sicherheit stellt eine unüberwindbare Hürde für Fälscher dar.

 

Artikel von: Fink & Fuchs Public Relations AG / tesa scribos
Artikelbild: © (Billion Photos – shutterstock.com)

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