Nebel und Hochnebel: Warum im Mittelland nicht jede graue Decke gleich ist
von belmedia Redaktion Herbst motortipps.ch nachrichtenticker.ch Natur & Umwelt News Schweiz Sicherheit sicherheit.ch Tipps Verkehr Wetterbericht Winter
Über dem Schweizer Mittelland liegt an manchen Morgen eine geschlossene graue Decke, während auf Jura- und Voralpengipfeln die Sonne scheint. Mal steckt die Landschaft selbst in dichtem Nebel, mal beginnt die Wolkenschicht erst einige hundert Meter über dem Boden. Umgangssprachlich klingt beides ähnlich, meteorologisch sind jedoch Lage, Sichtweite und Entstehung entscheidend. Wer Wetterdaten richtig liest, kann besser abschätzen, wo es grau bleibt, wo die Sonne wartet und welche Risiken unterwegs entstehen. Das Mittelland begünstigt solche Wetterlagen: Feuchte Luft sammelt sich zwischen Jura und Alpen, Seen und nasse Böden liefern zusätzliche Feuchtigkeit, und bei ruhigem Hochdruckwetter kann sich bodennahe Kaltluft halten. Trotzdem ist nicht jede trübe Aussicht klassischer Nebel. Eine tiefe Wolkendecke, Hochnebel, Dunst und frontale Bewölkung können am Fenster nahezu gleich aussehen, reagieren aber unterschiedlich auf Sonne, Wind und Gelände.
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