Hochfrequente Lebensdauertests für Autositze

10.11.2015 |  Von  |  News
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Hochfrequente Lebensdauertests für Autositze
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Johnson Controls, führender Hersteller von Autositzsystemen und -komponenten, erweitert seine Testkapazitäten in Burscheid mit einer neuen hydraulischen Hochfrequenz-Schwingprüfanlage (engl. Shaker). Rund zwei Millionen Euro investierte der Automobilzulieferer in die Prüfanlage.

Ausgestattet mit sechs Achsen, erlaubt die hochmoderne Anlage umfassende Komfort- und Lebensdauertests von beispielsweise 100’000 Kilometern Fahrstrecke. Durch Einbau in eine spezielle Klimakammer lassen sich unterschiedliche klimatische Bedingungen simulieren.

„Mit seinem hochleistungsfähigen Funktionsumfang ist der neue Schwingprüfer einzigartig in der Automobilzuliefererindustrie. Die 200-Hertz-Anlage ist ein Meilenstein für unsere Entwicklung und Qualitätssicherung und unterstreicht unseren Anspruch, die weltweit besten Fahrzeugsitze herzustellen“, erklärt Dr. Detlef Jürss, Group Vice President and General Manager Product Group Seating Components bei Johnson Controls.


Der neue sechs-axiale Schwingprüfer von Johnson Controls ist komplett in eine Klimakammer verbaut, die Temperaturen zwischen -40 und +100 Grad Celsius ermöglicht.

Der neue sechs-axiale Schwingprüfer von Johnson Controls ist komplett in eine Klimakammer verbaut, die Temperaturen zwischen -40 und +100 Grad Celsius ermöglicht.


Hydraulische Hochfrequenz-Schwingprüfanlage

Mit einer Frequenz von maximal 200 Hertz – eine Höchstleistung in diesem Anwendungsbereich – rüttelt die Testanlage mehrere Tage lang an Prüfstücken und bringt komplette Autositze oder einzelne Komponenten und Baugruppen bis an ihre Leistungsgrenzen.

Axel Blankart, Executive Director Engineering bei Johnson Controls Automotive Seating, beschreibt: „In unserem Shaker bilden wir Streckenprofile nach, die mit realen Testfahrzeugen aufgenommen wurden. Wir simulieren komplette Lebenszyklen der Autositze über rund 100’000 Kilometer Fahrstrecke.“

Konventionelle Prüfstände stossen hier schnell an ihre Grenzen: Sie können zwar Komforttests abbilden, haben aber Einschränkungen hinsichtlich des Langzeiteinsatzes. „Mit der neuen Prüfanlage können wir unseren Kunden Testverfahren auf dem neuesten Stand der Technik anbieten, die unter den Automobilzulieferern ihresgleichen sucht“, so Blankart weiter.


Mit einer neuen hydraulischen Hochfrequenz-Schwingprüfanlage erweitert Johnson Controls seine Testkapazitäten in Burscheid. Ausgestattet mit sechs Achsen, erlaubt die hochmoderne Anlage umfassende Komfort- und Lebensdauertests.

Mit einer neuen hydraulischen Hochfrequenz-Schwingprüfanlage erweitert Johnson Controls seine Testkapazitäten in Burscheid. Ausgestattet mit sechs Achsen, erlaubt die hochmoderne Anlage umfassende Komfort- und Lebensdauertests.


Persönliche Komfortüberprüfungen

Die Schwingprüfanlage ermöglicht auch Komfortüberprüfungen mit niedrigeren Bewegungsfrequenzen. Dafür nehmen reale Testpersonen in der Anlage buchstäblich „Platz“ und beurteilen ihre subjektiven Eindrücke der getesteten Sitze. Daneben erfassen Sensoren viele weitere objektive Daten. So lässt sich genau feststellen, wo eine Polsterung drückt und wie das Gesamtempfinden ist.



Klimakammer von -40 bis +100 Grad Celsius

Zur Durchführung von Klimatests ist der neue sechs-axiale Shaker von Johnson Controls komplett in eine Kammer verbaut, die Temperaturen zwischen -40 und +100 Grad Celsius ermöglicht. „Dahinter steckt eine hoch anspruchsvolle Technik, die so bislang kein anderer Automobilzulieferer bereithält“, betont Blankart. „Jedes Klima stellt eigene Herausforderungen an das Material. Wir sind in der Lage, genau die Bedingungen zu erzeugen, die unsere Kunden nachfragen.“

 

Artikel von: Johnson Controls Automotive Experience
Artikelbilder: © obs/Johnson Controls Automotive Experience


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