Niedergang der KFZ-Industrie? Von wegen!

25.07.2017 |  Von  |  Auto, News
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Niedergang der KFZ-Industrie? Von wegen!
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Abgasskandale, interne Querelen und Wirtschaftskrisen an eigentlich umsatzstarken Standorten. Die Negativ-Schlagzeilen beherrschen rund um die deutsche Automobilbranche schon seit längerer Zeit die Szenerie. Aber die deutsche Autoindustrie zeigt sich krisenfest und lässt sich nicht bis ins Mark erschüttern.

Eher das Gegenteil ist der Fall: Die grossen Automobilkonzerne aus Deutschland legten für das Jahr 2016 nahezu fantastische Zahlen vor. Von Krise keine Spur.

Dennoch steht die gesamte Branche vor massiven Herausforderungen. Wer nicht an der richtigen Stelle investiert, läuft Gefahr, schnell überholt zu werden. Aber der Grossteil der hiesigen Autobauer hat gute Aussichten auf eine erfolgreiche Zukunft.

Von wegen Krise – KFZ-Branche ist im Aufwind

Wie stark die KFZ-Branche im Aufwind ist, kann vor allem an zwei Faktoren abgelesen werden. Zum einen schreitet die Internationalisierung immer weiter voran. Die Marken wollen dabei aber nicht nur als Expoteur überzeugen, sondern vielmehr als quasi einheimischer Anbieter wahrgenommen werden.

Beispiel BMW: Explizit in Südafrika ist der Automobilhersteller aus München mit einer lediglich kleinen Fabrik gestartet. Anfangs verkaufte BMW in dem Land an der Südspitze des afrikanischen Kontinents gerade einmal 3.000 Autos pro Jahr. Dank einer klugen Marketingstrategie gilt das Unternehmen mittlerweile quasi als einheimischer Anbieter. Das hat sich nicht nur positiv auf das Image ausgewirkt, sondern sich vor allem in erstklassigen Verkaufszahlen niedergeschlagen. So werden in Südafrika heute pro Jahr fast 30.000 Autos verkauft. Ausserden exportiert BMW von diesem Standort aus Autos auch in andere Länder.



Gerade Internationalisierung verspricht neue Wachstumsmöglichkeiten

Diese Entwicklung möchte BMW jetzt auch in Indien wiederholen. Mit einer neuen Produktionsstätte und insgesamt acht eigenen Händlern will BMW in diesem Jahr den Absatz in Indien hochschrauben. Auch andere deutsche Automobilhersteller sind bereits in den indischen Massenmarkt eingestiegen.

So unterhält beispielsweise VW eine Fabrik in Pune (Bundesstaat Maharashtra), in der 100.000 Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden können. Mercedes-Benz ist in Pune ebenfalls mit einer eigenen Produktionsstätte ansässig und hat die eigene Marke fest am indischen Markt etabliert. Unlängst wurde Mercedes-Benz diesbezüglich auch als „India’s Most Exciting Brand“ ausgezeichnet. Zudem wird jetzt explizit in den chinesischen Markt investiert, der ein enormes Wachstumspotenzial bietet.

Die positive Entwicklung ist in der gesamten Branchen spürbar

Andererseits ist diese gute Performance deutsche Autobauer auch rund um den deutschsprachigen Markt spürbar. In den Jahren 2015 und 2016 verkauften die hiesigen Autohändler so viele Fahrzeuge wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr; auch Sorgenkind VW bildete hier keine Ausnahme. Alleine 2015 wurden etwa 3,2 Millionen Autos und Lastkraftwagen neu zugelassen.

Dies ist gleichbedeutend mit einem Plus von 5,6 Prozent gegenüber 2014. Diese positive Entwicklung und der dynamische Marktwachstum schlagen sich dann auch in der gesamten Branche nieder. Ob Zulieferer, Werkstätten oder zum Beispiel auch Händler von Autoteilen – sie alle profitieren von der insgesamt guten Entwicklung Und sie haben sich dem hohen Niveau angepasst. Unseriöse Praktiken und mangelnde Kompetenz stellen inzwischen die Ausnahme dar. Stattdessen bewegen sich die Unternehmen auf einem hohen Qualitäts- und Servicelevel.

Hoher Qualitäts- und Servicelevel statt Überlebenskampf

Auf expliziten Websites, wie AutoteileProfi.ch, können sich Kunden mit qualitativ hochwertigen Autoteilen zu fairen Preisen bzw. Konditionen eindecken. Wer ein wenig geschickt ist und sich mit dem Innenleben seines Autos auskennt, kann diese funktionell zuverlässigen und sicheren Komponenten dann auch selbst einbauen.

Das schont nachhaltig den Geldbeutel. Shops dieser Art wissen um die von Ihnen angebotene Qualität auf dem sich positiv entwickelten Automarkt. Entsprechend selbstbewusst rühren sie inzwischen die Werbetrommel für ihre Dienstleistungen. Coole Slogans – wie ewa AutoteileProfi – mach dein Auto fit – sind mittlerweile allgegenwärtig. Dieses Auftreten zeigt, wie gut die Stimmung in der Autobranche inzwischen ist. Und auch, dass die eigenen Umsatzziele vornehmlich erreicht werden. Ansonsten wäre nicht Kreativität bei der Formulierung von Slogans angesagt, sondern eher Überlebenskampf mit Dumping-Preisen und Reduzierung von Service und oftmals auch Qualität.

Abgas-Affäre und Co. haben die positive Entwicklung nicht wirklich einbremsen können

Der Aufwind der gesamten Branche wird aber auch durch die ganzheitlichen Unternehmensergebnisse dokumentiert. Ein Indikator hierfür sind die guten Absatzzahlen. Sowohl BMW als auch die Dauerkonkurrenten Mercedes-Benz und Audi lieferten 2016 überzeugende Verkaufszahlen mit mitunter zweistelligen Zuwächsen.

Und selbst bei VW hat die Abgas-Affäre nicht den weltweit befürchteten Einbruch bei den Verkaufszahlen gebracht. Stattdessen scheint dieses Negativum die Auslieferungen bei den Wolfsburgern nicht zu bremsen; der krisengeplagte Konzern fuhr 2016 ein Auslieferungsplus von fast fünf Prozent ein.

Der Vorsprung vor dem Hauptkonkurrenten Toyota ist somit weiter gestiegen. Die seit 2012 stetig herbei geredete und prognostizierte Formkrise der deutschen Automobilkonzerne ist also nicht wirklich existenz. Allerdings – und auch das muss fairerweise erwähnt werden – entwickeln sich die Märkte an einigen Standorten weitaus dynamischer als der Anstieg der Verkaufszahlen deutscher Autobauer. Beispiel USA: 2016 steigerte etwa Daimler seinen Absatz „im Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ um vier Prozent; der Markt selbst wuchs hingegen um knapp sechs Prozent.

 

Artikelbild: Nataliya Hora – shutterstock.com

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