Flucht vor Polizei endet im Abhang – 34-Jähriger muss mit Rega geborgen werden

(St. Gallenkappel SG). Am Dienstagnachmittag (06.10.2026) hat sich ein Autofahrer einer Verkehrskontrolle entzogen.

Danach flüchtete er zu Fuss und konnte im steilen Gelände festgenommen werden. Für die Bergung wurde die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen sowie die Rega aufgeboten.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Dienstag, 6. Oktober 2026, kurz vor 14 Uhr
  • Ausgangspunkt: Verkehrskontrolle auf der Rickenstrasse
  • Flucht: Zunächst mit dem Auto, danach zu Fuss Richtung Neuhüsler Tobel
  • Festnahme: Im steilen Gelände durch einen Polizisten
  • Bergung: Alpine Einsatzgruppe, Rega und Alpine Rettung Ostschweiz
  • Unterstützung: Feuerwehr Eschenbach
  • Festgenommener: 34-jähriger Bulgare
  • Feststellungen: Ohne Führerausweis, fahrunfähig und mit Betäubungsmitteln unterwegs
  • Ermittlungen: Weitere mögliche Delikte werden abgeklärt

Fahrer missachtet Haltezeichen

Kurz vor 14 Uhr führte eine Patrouille auf der Rickenstrasse eine Verkehrskontrolle durch und beabsichtigte, ein Auto anzuhalten. Der Fahrer missachtete das Haltezeichen jedoch und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Eschenbach davon. Im Bereich der Verzweigung Rickenstrasse / Aatalstrasse hielt der Fahrer das Auto an und flüchtete zu Fuss Richtung Neuhüsler Tobel. Im steilen Gelände konnte er von einem Polizisten schliesslich gestellt und festgenommen werden.

Rega und Alpine Einsatzgruppe für Bergung aufgeboten

Aufgrund des Geländes wurde für die Bergung der beiden Personen die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei sowie die Rega mit einem Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung Ostschweiz aufgeboten. Unterstützt wurde der Einsatz durch die Feuerwehr Eschenbach.

Ohne Führerausweis und fahrunfähig unterwegs

Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 34-jährigen Bulgaren. Er war ohne Führerausweis und fahrunfähig unterwegs. Zudem führte er Betäubungsmittel mit sich. Ob er für weitere Delikte verantwortlich ist, wird nun abgeklärt. Unter Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen führt die Kantonspolizei St.Gallen die weiteren Ermittlungen.


📘 Warum eine Bergung im steilen Gelände Spezialkräfte braucht

Steiles oder schwer zugängliches Gelände kann eine Bergung deutlich erschweren. Schon ein falscher Tritt, lose Erde oder fehlende Sicherungsmöglichkeiten können für Einsatzkräfte und die zu bergenden Personen zusätzliche Risiken schaffen.

Deshalb kommen bei solchen Einsätzen speziell ausgebildete Kräfte zum Einsatz. In diesem Fall wurden die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen sowie die Rega mit einem Rettungsspezialisten der Alpinen Rettung Ostschweiz aufgeboten.

Solche Rettungsspezialisten unterstützen insbesondere dort, wo normales Gelände- oder Strassenrettungsmaterial nicht ausreicht und Personen gesichert, begleitet oder aus schwierigem Gelände geborgen werden müssen.


 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei St.Gallen

Publireportagen

Empfehlungen