Die Genfer Akteure der Geschäftsluftfahrt starten wieder durch

Genf (ots) –

Mit dem Ende der Einschränkungen in den meisten europäischen Ländern ist die Wirtschaft auf dem Kontinent wieder im Aufschwung. Die spürbare Rückkehr der Nachfrage erlaubt es der Geschäftsluftfahrt in Genf, weiter in dieses Werkzeug zu investieren, das für die gesamte Region eine zentrale Rolle spielt.

Ob für die Diplomatie oder für die Wirtschaft – die Business Aviation war schon immer eine Arbeitsluftfahrt, ein Werkzeug im Dienste der Industrie und des Handels und ein echter strategischer Vorteil für Genf. Sie kommt der gesamten Französischen Schweiz und dem Grossraum Genf zugute.

„In der Gesundheitskrise zeigten sich die einzigartigen Besonderheiten und Vorteile dieser Art von Luftfahrt: Verfügbarkeit in Notfällen, maximale Flexibilität, massgeschneiderte, an die jeweiligen Umstände angepasste Dienstleistungen, unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Anforderungen und der Vorschriften“, sagt Walter Chetcuti, Präsident der Association Genevoise d“Aviation d“Affaires (AGAA).

Während die Luftfahrt im Allgemeinen während der Coronakrise fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, konnte die Geschäftsluftfahrt ein gewisses Mass an Flugverkehr aufrechterhalten. Aber auch wenn der Rückgang hier weniger drastisch war, hat die Krise dennoch ihre Spuren hinterlassen und es bleiben noch einige Fragen offen.

Trotz der Bemühungen der Unternehmen und verschiedener Unterstützungsmassnahmen hat die Branche in Genf in diesem Zeitraum einen Teil ihrer Arbeitsplätze verloren. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Universität St. Gallen ging in der Schweiz in diesem Zeitraum ein Teil der qualifizierten Arbeitsplätze verloren, während sich die Notwendigkeit dieser Branche verstärkt hat (1). Für Genf wird die genaue Zahl in den kommenden Wochen mit der Veröffentlichung der nächsten internen Umfrage der AGAA bekannt gegeben.

Abgesehen von den künftigen Reisegewohnheiten in einer Post-Corona-Welt, die es noch klar zu ermitteln gilt, stellen sich für die AGAA die gleichen grossen Fragen wie vor der Krise. „Wir brauchen wirklich feste und klare Antworten, um zu investieren und zuversichtlich zu sein“, erklärt Walter Chetcuti und geht im Detail auf die Fragen ein, die Sorgen bereiten: „Wie kann dieser Arbeitsluftfahrt ein fairer Zugang zum Flughafen Genf gewährleistet werden? Wie wird sichergestellt, dass diese Luftfahrt nicht nach Payerne oder Lyon verlegt wird und damit ihre Existenzberechtigung und ihre qualifizierten Arbeitsplätze verliert?“

Als Verband, der alle Akteure der Geschäftsluftfahrt in Genf repräsentiert, ist die AGAA besorgt darüber, dass diese Themen, die vor der Krise gut vorangetrieben werden konnten, ins Stocken geraten sind oder heute teilweise schlechter dastehen als vor der Pandemie. All dies geschieht vor dem Hintergrund öffentlich ausgetragener Meinungsverschiedenheiten der Flughafenleitung und eines wachsenden politischen Drucks auf die Plattform.

„Der Moment des Wirtschaftsaufschwungs muss auch der Moment der Wiederaufnahme des Dialogs für die Genfer Zukunft unserer Industrie sein“, betont Walter Chetcuti und schliesst mit den Worten: „Alle unabhängigen Studien haben gezeigt, wie wichtig unsere Luftfahrt für die Rahmenbedingungen in Genf ist. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Zukunft unserer Branche und die optimale Attraktivität der Region zu sichern.

1. „Business Aviation Study Switzerland 2022, Impact – Benefits – Trends“, eine Studie, erstellt unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Stölzle & Al., von der Universität St. Gallen und Logistics Advisory Expert Gmbh, im Auftrag der SBAA – Swiss Business Aviation Association.

Pressekontakt:

Walter Chetcuti
Präsident der Association Genevoise d“Aviation d“Affaires (AGAA).
+41 22 703 91 01
https://agaa.eu/contact/

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