Auffahrkollision auf Autobahn: Auto in Vollbrand – eine Person erheblich verletzt

(Küssnacht SZ). Auf der Autobahn A4 bei Küssnacht am Rigi kam es am späten Montagnachmittag (2. November 2026) zu einer Auffahrkollision.

In der Folge geriet ein beteiligtes Fahrzeug in Vollbrand. Drei Personen wurden beim Vorfall verletzt.

Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: Autobahn A4 bei Küssnacht am Rigi, auf Höhe der Autobahnausfahrt.
  • Fahrtrichtung: Küssnacht am Rigi.
  • Zeitpunkt: Montag, 2. November 2026, kurz vor 17.45 Uhr.
  • Unfall: Auffahrkollision im stockenden Verkehr mit drei beteiligten Fahrzeugen.
  • Fahrzeugbrand: Eines der Autos geriet nach der Kollision in Vollbrand.
  • Verletzte: Drei Personen, eine davon erheblich und zwei leicht verletzt.
  • Rettung: Alle Personen konnten die Fahrzeuge vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen.
  • Medizinische Versorgung: Rettungsdienst Zug; anschliessender Transport in verschiedene Spitäler.
  • Feuerwehr: Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht löschte den Brand vollständig.
  • Umwelt: Amt für Umwelt wegen des freigesetzten Löschwassers aufgeboten.
  • Sachschaden: Erheblicher Schaden an allen drei Fahrzeugen.
  • Verkehr: Autobahn zeitweise komplett gesperrt; nach rund dreieinhalb Stunden wieder frei befahrbar.
  • Weitere Einsatzkräfte: Zuger Polizei, Abschleppunternehmen und Nationalstrassenbetriebsgesellschaft Zentras.

Fahrzeugbrand nach Auffahrkollision

Der Vorfall ereignete sich um kurz vor 17.45 Uhr auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Küssnacht am Rigi. Auf der Höhe der Autobahnausfahrt kam es im stockenden Verkehr zu einer Kollision zwischen drei beteiligten Fahrzeugen, wobei eines der Autos in der Folge in Vollbrand geriet. Alle Personen konnten sich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus den Fahrzeugen begeben. Bei dem Unfall wurde eine Person erheblich und zwei Personen leicht verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst Zug medizinisch versorgt und anschliessend in verschiedene Spitäler gebracht.



Feuerwehr löscht brennendes Auto

Die Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht konnte den Fahrzeugbrand vollständig löschen. Aufgrund des freigesetzten Löschwassers wurde das Amt für Umwelt aufgeboten.

Autobahn wegen Löscharbeiten und Bergung gesperrt

An allen beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sie wurden durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Für die Löschung des Fahrzeuges sowie die Bergung musste die Autobahn zeitweise komplett gesperrt werden. Die Fahrbahnen waren nach rund dreieinhalb Stunden wieder frei befahrbar. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Zentras im Einsatz

Im Einsatz standen nebst den Patrouillen der Zuger Polizei Angehörige der Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht, Mitarbeitende des Rettungsdiensts Zug und des Amts für Umwelt sowie ein Abschleppunternehmen und die Nationalstrassenbetriebsgesellschaft Zentras für die Reinigung der Fahrbahnen.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Zuger Polizei


Polizei.news informiert | Sicherheit auf Autobahnen

Stau, Auffahrunfälle und Fahrzeugbrand: So verhalten Sie sich auf der Autobahn richtig

Auf Autobahnen können sich Verkehrsverhältnisse innerhalb weniger Sekunden ändern. Besonders an Ausfahrten, bei dichtem Verkehr oder vor Baustellen ist deshalb vorausschauendes Fahren wichtig. Wer genügend Abstand hält, auf Stauenden richtig reagiert und die Regeln für Notfälle kennt, trägt zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmender bei.

1. Stauende früh erkennen und nachfolgende Fahrzeuge warnen

Ein plötzlich auftauchendes Stauende gehört zu den gefährlichen Situationen auf der Autobahn. Beobachten Sie deshalb nicht nur das direkt vorausfahrende Fahrzeug, sondern auch den Verkehr weiter vorne.

Wenn Sie sich einem Stauende nähern, reduzieren Sie die Geschwindigkeit rechtzeitig und schalten Sie die Warnblinkanlage ein, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Bremsen Sie möglichst vorausschauend und halten Sie genügend Abstand.

2. Die Zwei-Sekunden-Regel für den Sicherheitsabstand nutzen

Ein ausreichender Abstand ermöglicht es, auf unerwartete Bremsmanöver zu reagieren. Als praktische Orientierung für Personenwagen gilt bei günstigen Verhältnissen die Zwei-Sekunden-Regel.

Wählen Sie einen festen Punkt am Strassenrand. Sobald das vorausfahrende Auto diesen passiert, zählen Sie zwei Sekunden. Ihr Fahrzeug sollte diesen Punkt frühestens danach erreichen. Bei Regen, Schnee oder schlechter Sicht ist ein grösserer Abstand erforderlich.

3. Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr bilden

Auf Schweizer Autobahnen ist das Bilden einer Rettungsgasse obligatorisch. Sie muss frühzeitig entstehen, noch bevor ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht erscheint.

Bei zwei Fahrstreifen fahren die Fahrzeuge auf dem linken Streifen möglichst weit nach links und die Fahrzeuge auf dem rechten Streifen nach rechts.

Bei drei oder mehr Fahrstreifen wird die Rettungsgasse zwischen dem äussersten linken und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen gebildet. Der Pannenstreifen darf dabei nicht als zusätzliche Fahrspur benutzt werden.

4. Bei einem Fahrzeugbrand zuerst Menschen in Sicherheit bringen

Wenn während der Fahrt Rauch oder Brandgeruch auftritt, sollten Fahrzeuglenkende möglichst rasch einen sicheren Halteort ansteuern, den Motor abstellen und die Warnblinkanlage einschalten.

Verlassen Sie das Fahrzeug, sobald dies gefahrlos möglich ist. Bringen Sie sich und andere Insassen ausserhalb des Gefahrenbereichs in Sicherheit. Auf Autobahnen ist der Bereich hinter einer vorhandenen Leitplanke in der Regel sicherer als der Pannenstreifen.

Alarmieren Sie die Feuerwehr über 118 beziehungsweise die allgemeine Notrufnummer 112. Nähern Sie sich einem brennenden Fahrzeug nicht unnötig und öffnen Sie bei einem vermuteten Motorraumbrand nicht die Motorhaube, da zusätzlicher Sauerstoff den Brand verstärken kann.

5. Nach einem Unfall die eigene Sicherheit priorisieren

Nach einer Kollision auf der Autobahn können vorbeifahrende Fahrzeuge eine zusätzliche Gefahr darstellen. Sichern Sie die Unfallstelle nur, soweit dies ohne Eigengefährdung möglich ist.

Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, tragen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs möglichst eine Warnweste und begeben Sie sich an einen sicheren Ort. Alarmieren Sie bei Verletzten oder anderen akuten Gefahren die Rettungskräfte. Erste Hilfe leisten Sie nur, soweit dies sicher möglich ist.

6. Nicht wegen eines Unfalls abbremsen oder anhalten

Schaulustiges Abbremsen an einer Unfallstelle kann den Verkehr zusätzlich behindern und neue Gefahrensituationen verursachen.

Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte, halten Sie die vorgeschriebene Geschwindigkeit ein und vermeiden Sie unnötige Spurwechsel. Fotografieren oder filmen Sie Unfallstellen nicht während der Fahrt.

Gut zu wissen: Bei 100 km/h legt ein Auto in einer Sekunde rund 28 Meter zurück. Bereits zwei Sekunden entsprechen somit rund 56 Metern Fahrstrecke. Der notwendige Sicherheitsabstand muss bei ungünstigen Bedingungen entsprechend vergrössert werden.

Praktischer Tipp: Legen Sie eine Warnweste so ins Fahrzeug, dass Sie sie vom Fahrersitz aus erreichen können. Speichern Sie wichtige Notrufnummern und informieren Sie sich vor längeren Autobahnfahrten über die aktuelle Verkehrslage.

Weitere Informationen: Aktuelle Hinweise zu Autobahnen, Sperrungen und Verkehrsbehinderungen finden Sie bei Autobahn-News.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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