Reh auf der Fahrbahn? Neulenkerin (25) kracht mit Audi gegen Baumstrunk – Ausweis weg

(Würenlingen AG). Eine Neulenkerin verlor auf einer Nebenstrecke im Wald die Kontrolle über ihren Wagen.

Dieser prallte abseits der Strasse gegen einen Baumstrunk. Die junge Frau wurde leicht verletzt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: Steinenbühlstrasse ausserhalb von Würenlingen
  • Zeitpunkt: Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 20 Uhr
  • Fahrerin: 25-jährige Neulenkerin
  • Fahrzeug: Audi
  • Unfall: Kontrollverlust in einer Linkskurve bei Dunkelheit und nasser Fahrbahn
  • Kollision: Aufprall gegen einen Baumstrunk
  • Verletzung: Lenkerin leicht verletzt, zur Kontrolle ins Spital gebracht
  • Erklärung der Lenkerin: Sie habe einem Reh ausweichen müssen
  • Polizeiliche Massnahmen: Anzeige und vorläufige Abnahme des Führerausweises auf Probe

Der Selbstunfall ereignete sich am Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 20 Uhr auf der Steinenbühlstrasse ausserhalb von Würenlingen. Auf dieser schmalen Nebenstrasse durch den Wald war die junge Automobilistin bergwärts in allgemeiner Richtung Untersiggenthal unterwegs. Bei Dunkelheit und nasser Fahrbahn verlor sie in einer Linkskurve die Kontrolle über ihren Audi und kam rechts der Strasse ab. In der Folge prallte dieser gegen einen Baumstrunk.



Die 25-Jährige wurde leicht verletzt. Eine Ambulanz brachte sie zur Kontrolle ins Spital. Ihr Beifahrer blieb unverletzt.

Wie die Neulenkerin der Kantonspolizei erklärte, habe sie einem Reh ausweichen müssen.

Die Kantonspolizei Aargau verzeigte sie an die Staatsanwaltschaft und nahm ihm den Führerausweis auf Probe vorläufig ab.

Polizei.news informiert | Wildtiere auf der Fahrbahn

Plötzlich ein Reh vor dem Auto: Bremsen oder ausweichen?

Besonders in der Dämmerung und nachts können Rehe unvermittelt aus dem Wald auf die Fahrbahn treten. Wer richtig reagiert, kann das Risiko eines schweren Unfalls reduzieren.

1. Kräftig bremsen, statt abrupt ausweichen: Taucht ein Reh unmittelbar vor dem Fahrzeug auf, ist kontrolliertes Bremsen in der Regel sicherer als ein heftiges Ausweichmanöver. Dieses kann zu Kollisionen mit Bäumen oder dem Gegenverkehr führen.

2. Fernlicht ausschalten: Wenn ein Wildtier auf der Fahrbahn steht, auf Abblendlicht wechseln und gegebenenfalls hupen. Geblendete Tiere können stehen bleiben oder unberechenbar reagieren.

3. Mit weiteren Tieren rechnen: Rehe sind häufig nicht allein unterwegs. Nach einem ersten Tier können weitere die Fahrbahn überqueren.

4. Nach einer Kollision Polizei verständigen: Sichern Sie die Unfallstelle, sofern gefahrlos möglich, und melden Sie einen Wildunfall der Polizei unter 117. Verletzte Wildtiere nicht selbst anfassen oder verfolgen.

Extra-Tipp: Auf Waldstrassen bei Nacht besonders vorausschauend fahren. Die Geschwindigkeit sollte so gewählt werden, dass innerhalb der überblickbaren Strecke angehalten werden kann.

 

Quelle: Kantonspolizei Aargau
Bildquelle: Kantonspolizei Aargau

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