Niki Lauda geht mit Sauber-Rennstall hart ins Gericht

15.10.2015 |  Von  |  News
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Niki Lauda geht mit Sauber-Rennstall hart ins Gericht
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Niki Lauda übt am Schweizer Rennstall Sauber scharfe Kritik. «Sauber sollte gegen seine eigene Unfähigkeit ankämpfen», sagt die Formel-1-Legende im Interview mit der „Handelszeitung“.

Sauber sei seit Jahren nie mehr über die Hürde gekommen, ein konkurrenzfähiges Auto zu bauen, das mit den Spitzenteams mithalten könne.

Lauda, der 10 Prozent am Mercedes-Rennstall hält, kann nicht verstehen, warum der Schweizer Rennstall vor der Europäischen Kommission klagt, dass kleine Teams von der Formel 1 benachteiligt würden: «Ich finde das Vorgehen schon sehr speziell: Sauber ist ein Teil einer Renngemeinschaft, unterzeichnet das Concorde Agreement, wo alles bis aufs Letzte geregelt ist, und sagt dann plötzlich: Das gilt alles nix mehr.»

Es könne nicht sein, so der Silberpfeil-Miteigner Lauda, dass ein Rennstall stetig Schulden aufhäuft und dann als letzte Rettung das ganze System Formel 1 in Frage stellt: «Jeder Rennstall ist für sich selber verantwortlich.»



Auch gegenüber Sauber-Chefin Monisha Kaltenborn teilt Lauda aus: «Sie hat ihre ganz eigene Art, das Team zu führen. Da gab es aus meiner Sicht schon einige Ungereimtheiten, die hart an der Grenze waren. Wenn Fahrer bezahlt haben und dann nicht fahren können oder Autos vor dem Grand Prix beschlagnahmt werden, dann ist das halt blöd.»

 

Artikel von: Handelszeitung
Artikelbild: © ZRyzner – shutterstock.com

Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.


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