Rekorde ohne Kompromisse: Rezvani Beast

18.05.2014 |  Von  |  Auto, Neuwagen
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Rekorde ohne Kompromisse: Rezvani Beast
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Leistung um jeden Preis ist in der Autowelt nicht unbedingt etwas Besonderes. Was Rezvani Motors aus Kalifornien nun aber präsentiert hat, stellt selbst Lamborghini & Co. in den Schatten: Das „Beast“ kennt nur ein einziges Ziel und dient als Konzeptstudie – die aber tatsächlich käuflich ist.

Vorbild aus England

Der in Somerset hergestellte und ebenso kuriose Ariel Atom dient als Vorbild für den Rezvani Beast, der auf der anderen Seite der Erde zusammengebaut wird. Technisch sind die beiden Supersportwagen also identisch. Wirklich fahren kann man den Atom jedoch nicht – denn es fehlt an einer Karosserie. Damit das pfeilschnelle Auto nun auch strassentauglich wird, haben die Designer von Rezvani Motors eine Karosserie um das Grundgerüst gebaut. Anfragen für die ersten Serienmodelle, die in den kommenden Wochen gebaut werden sollen, würden bereits bestehen, sagt der Unternehmenssprecher Jeff Ryan.

Auf zehn Exemplare pro Jahr soll das Beast limitiert sein. Von den zwei verfügbaren Motorisierungen leistet der V4-Motor mit 2,4 Litern und Turbolader immerhin 500 PS. Das mag vielleicht nicht nach aussergewöhnlich viel klingen, aber die Besonderheit des Beast ist sein Gewicht: Nur 704 Kilogramm bringt das Geschoss auf den Asphalt, was zu einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,7 Sekunden führt.




Spartanisch, spartanischer, Beast




Um dieses Gewicht zu erreichen, mussten natürlich einige normalerweise selbstverständliche Bauteile beim Sportwagen weichen – wie beispielsweise eine Windschutzscheibe oder auch so elementare Dinge wie Türen. Der Rennwagen wird daher am besten mit Helm gefahren. Für den Einstieg müssen die Käufer in den Wagen klettern (was durch eine maximale Höhe von 95 Zentimetern nicht schwer sein dürfte). Wer einen relativen Luxus erleben möchte, darf sich Türen und Scheiben aber nachträglich bestellen und auch gleich einbauen lassen.

Ein Preis steht ebenfalls bereits fest: 139‘000 US-Dollar (etwa 124‘000 Franken) sollen die ersten Modelle des Rezvani Beast kosten. Auf Wunsch wird das Auto auch in jeden beliebigen Teil der Welt geliefert, man muss also nicht zwingend die USA besuchen. Wer zufällig bereits einen der erwähnten Ariel Atom besitzt, hat ebenfalls Glück gehabt: Die Karosserie kann man nachträglich verkleiden lassen, was aber ebenfalls etwa 44‘000 Franken kostet; Besitzer von Supersportwagen dürfte dies aber kaum stören.

 

Oberstes Bild: © Fardees Rezvani – wikimedia.org



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