Kombi-Fieber – Mercedes E-Klasse vs. Skoda Octavia vs. VW Passat

10.11.2014 |  Von  |  Auto
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Kombi-Fieber – Mercedes E-Klasse vs. Skoda Octavia vs. VW Passat
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Kombis sind vielleicht in die Jahre gekommen, sie erfreuen sich aber noch einer grossen Beliebtheit und das besonders bei Familien mit Kindern und Outdoor-Fans. Passend zum Trend legt VW den Passat, das Flaggschiff und Erfolgsmodell der Kombiflotte aus Wolfsburg, neu auf und bringt es in die achte Runde.

Doch mit wem muss sich der neue Passat jetzt messen oder messen lassen? Mit der etablierten E-Klasse von Mercedes oder doch eher mit dem Octavia von Skoda?

VW selbst sieht es recht pragmatisch und wahrscheinlich auch sehr realistisch, denn in der Oberklasse der Kombis will man den neuen Passat nicht verorten. Dabei wäre was die Grösse, die Technik und auch die Ausstattung angeht die nächste Klasse das erklärte Ziel. In einer Reihe mit der E-Klasse. Oder ist er doch in der Reihe mit den Skodas, die auch auf VW-Technik zurückgreifen, besser aufgehoben? Schauen wir es uns an.

Optisch hat der Passat spürbar zugelegt

VW hat zwar die Abmessungen des Passat in der Variant-Form nicht verändert, aber er wirkt auf den ersten Blick optisch geradliniger und länger gestreckt, weniger bullig als zuvor. Da muss er sich nicht hinter dem wuchtigen Mercedes oder dem sehr modern gehaltenen Skoda verstecken. Und das gilt nicht für den Aussenbereich, sondern auch im Innenraum steht der Passat edel da. Was das Platzangebot angeht, liegt er vor dem eh schon geräumigen Skoda und knapp hinter dem als Raumwunder bekannten Mercedes. In Sachen Kofferraum sind wieder alle drei Kombis top, mit leichten Vorteilen für den Benz: Er bringt es auf 695 Liter Volumen, der Passat auf 650 und der Skoda auf 605.

Ist der Passat nun in einer Klasse mit dem Mercedes? Nein, und das merkt man dann eben beim Fahren. Da spielt der Benz seine 300 Kilogramm an Mehrgewicht perfekt aus und zeigt, dass ihm Spurrillen und Co nichts anhaben können. Da müssen sich VW und Skoda, deren Motoren im Gegensatz zur E-Klasse quer eingebaut sind, mit  den hinteren Plätzen begnügen. Klar sind sie sportlicher und eher auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten, aber wer es cruisend mag und auf Komfort steht, für den führt am Benz kein Weg vorbei. Die Rangliste, die sich auch im Preis erkennen lässt, ist so schon richtig aufgestellt. Skoda hinten, VW in der Mitte und Mercedes nicht nur beim Preis ganz vorne. Sollen wir in Klassen sprechen, ist die E-Klasse der Wagen, der an der Oberklasse klopft und ganz alleine die Mittelklasse mit weitem Vorsprung anführt.

 

Oberstes Bild: © Nykonchuk Oleksii – shutterstock.com

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