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Der Aufstieg der Volkswagen AG von den Anfängen bis heute, Teil 2

14.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto  | 
Der Aufstieg der Volkswagen AG von den Anfängen bis heute, Teil 2
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Zu den Marken des Konzerns zählen Volkswagen, Audi, Skoda und Seat sowie im Premiumbereich Porsche, Lamborghini, Bentley und Bugatti. Ausserdem gehören der Motorradhersteller Ducati zur VW-Gruppe sowie die Lkw- und Busproduzenten Scania und MAN.

Daneben ist VW aber auch in den Bereichen Logistik- und Finanzdienstleistungen tätig. Eher als publizistischer Gag ist wohl die VW-Currywurst zu werten, obwohl sie einen geringen Teil zum Gewinn des Konzerns beiträgt. Jedenfalls wird kein anderes „Modell“ so häufig verkauft wie das Fast-Food-Produkt. Im Jahr 2011 setzte VW 4,8 Millionen Stück ab.

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Der Aufstieg der Volkswagen AG von den Anfängen bis heute, Teil 1

13.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto  | 
Der Aufstieg der Volkswagen AG von den Anfängen bis heute, Teil 1
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Die Volkswagen AG (VW), gegründet 1937, hat sich in der Zeit ihres Bestehens zum zweitgrössten Automobilproduzenten der Welt nach dem japanischen Konzern Toyota entwickelt. Im Jahr 2012 betrug der Gewinn knapp 22 Milliarden Euro bei einem Umsatz von mehr als 190 Milliarden Euro. 570’000 Mitarbeiter sind rund um den Globus für VW tätig. Erklärtes Ziel ist derzeit, Toyota zu überflügeln und die Spitzenposition zu übernehmen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Autofabriken entstand VW nicht aus einer privaten Initiative von Ingenieuren oder Konstrukteuren, sondern wurde mehr oder weniger von staatlicher Seite aus ins Leben gerufen. Adolf Hitler hatte im Jahr 1934 in Berlin auf der Internationalen Automobilausstellung gefordert, den Bau eines Pkws für eine breite Schicht der Bevölkerung vorzubereiten. Der Wagen sollte auf der Autobahn 100 km/h schnell, aber sparsam im Verbrauch sein, Platz für eine vierköpfige Familie bieten und – so die wesentliche Forderung – weniger als 1’000 Reichsmark kosten.

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Aston Martin und James Bond – die Sportwagenschmiede und der Geheimagent, Teil 2

12.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Aston Martin, Auto, Sportwagen  | 
Aston Martin und James Bond – die Sportwagenschmiede und der Geheimagent, Teil 2
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Gordon Sutherland und Chef-Konstrukteur Claude Hill blieben weiterhin im Vorstand. Die erste Neuentwicklung unter Browns Führung war das 2-Litre Sports Drophead Coupé, intern und inoffiziell „DB1“ genannt. Die Initialen DB stehen für David Brown und tauchen bis heute in den Modellnamen der Marke auf.

Aston Martin belebte auch wieder seine Rennsportaktivitäten. 1948 gab es einen Sieg in Spa-Francorchamps durch Leslie Johnson und John Horsfall, der später ebenfalls bei einem Rennen tödlich verunglückte. Zwei Jahre später entdeckte Brown John Wyer und holte ihn an seine Seite. Wyer war ein äusserst fähiger Mechaniker und begabter Rennstratege und bildete mit Brown 13 Jahre lang ein sehr erfolgreiches Duo im Motorsport.

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Aston Martin und James Bond – die Sportwagenschmiede und der Geheimagent, Teil 1

12.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Aston Martin, Auto  | 
Aston Martin und James Bond – die Sportwagenschmiede und der Geheimagent, Teil 1
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Aston Martin, der britische Hersteller von Renn- und rassigen Sportwagen wurde im Jahr 1913 von Lionel Martin (1878-1945) und Robert Bramford (1883-1942) gegründet und firmierte anfangs unter dem Namen Bamford & Martin Ltd. Die beiden Männer starteten ihr Geschäft im Londoner Westen mit dem Verkauf von Fahrzeugen der Marke Singer, mit denen sie sich auch an Autorennen beteiligten. Aber schon nach kurzer Zeit beschlossen sie, ihre eigenen Autos herzustellen, die schneller, besser und vor allem renntauglicher sein sollten.

In 1914 änderten sie den bisherigen Namen in Aston Martin um, nachdem Lionel Martin – ohne grossen Erfolg – mit einem Singer beim Rennen in Aston Hill dabei gewesen war. Das erste Auto, ein Prototyp, verliess die Produktion im Jahr 1915. Sein Spitzname lautete „Coal Shuttle“ (Kohlenkiste). Das zweite Modell folgte 1920. Robert Bradford verliess allerdings das Unternehmen in dieser Zeit, da er kein Interesse an einer Serienfertigung hatte, wie sie Lionel Martin vorschwebte.

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Giorgio Giugiaro – ein stilbildender Designer nicht nur für die Autobranche

10.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto  | 
Giorgio Giugiaro – ein stilbildender Designer nicht nur für die Autobranche
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Giorgio oder auch Giorgetto Giugiaro, geboren am 7. August 1938, gehört neben Giuseppe Bertone und Sergio Pininfarina zu den massgebenden Automobildesignern Italiens. Zu seinen Schöpfungen zählen aussergewöhnliche Fahrzeuge wie der Lotus Esprit und der DeLorean DMC-12 genauso wie die Massenfahrzeuge Golf I und Fiat Uno. Giugiaro war aber auch für andere Industriezweige tätig. Als Beispiel mag die Kamera F4 von Nikon dienen.

Giugiaro ist der Spross einer Künstlerfamilie. Sein Grossvater Luigi und sein Vater Mario Giugiaro waren beide Maler. Giorgio begann schon sehr früh, sich ebenfalls mit Kunst zu befassen. Während seines Kunststudiums in Turin entdeckte er seine Leidenschaft für das Gestalten und Skizzieren von Autos. Er besuchte Abendkurse für technisches Design und zeigte auf einer Ausstellung zum Jahresabschluss seines Kurses im Jahr 1955 einige seiner Arbeiten.

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„Stile Bertone“ – eins der erfolgreichsten Designbüros der Autobranche

09.06.2014 |  Von  |  Auto  | 
„Stile Bertone“ – eins der erfolgreichsten Designbüros der Autobranche
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Giovanni Bertone (1884-1972), von Beruf Stellmacher, gründete die „Carrozzeria Bertone“ im Jahr 1912 in Turin. In den mehr als 100 Jahren der Firmengeschichte wurde Bertone weltbekannt als Designschmiede für viele bekannte Automarken, darunter Lamborghini, Alfa Romeo, Lancia, Fiat, Citroën, BMW, Opel und Volvo. Die Anfänge waren allerdings etwas holprig. Erst 1921 ging der erste Auftrag für eine Karosserie ein. Doch bereits zehn Jahre später hatte sich Bertone von einem Handwerksbetrieb zu einer Fabrik entwickelt.

1934 stieg Giovannis Sohn Giuseppe Bertone (1914-1997) in das Familienunternehmen ein. Zuvor hatte er eine Lehre als Buchhalter abgeschlossen. Mit „Nuccio“, so sein Spitzname, kam der grosse Erfolg. Schon nach drei Jahren seiner Tätigkeit gewann er mit dem stromlinienförmigen Blechkleid des Fiat 1500 den Stylingwettbewerb der Stadt Turin. Unter seiner Führung sollte die Firma Bertone nicht nur in die Liga der führenden Autodesigner weltweit aufsteigen, er revolutionierte geradezu die Branche wie kein anderer Gestalter des 20. Jahrhunderts.

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Pininfarina – die Designschmiede nicht nur für rassige Autos

08.06.2014 |  Von  |  Auto  | 
Pininfarina – die Designschmiede nicht nur für rassige Autos
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Der Gründer der Designikone Battista „Pinin“ Farina (1893-1966) aus Turin war zu Beginn seiner Karriere ein Karosseriebauer, später ein bedeutender und international erfolgreicher Autodesigner. 1930 wurde seine Firma unter dem Namen Carrozzeria Pinin Farina eingetragen – heute Pininfarina S.p.A. Im Laufe der Jahrzehnte entstand eine Vielzahl an Entwürfen für bedeutende Automarken wie Alfa Romeo, Fiat, Ferrari, Jaguar, Maserati, Lancia und Peugeot.

In der Geschichte des Designs verewigt hat sich Battista Farina mit der Karosserie des Cisitalia 202. Der Entwurf für den italienischen Hersteller Cisitalia ist sein bekanntestes Werk und seit 1951 dauerhaft im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt. Fünf Jahre vor seinem Tod erhielt Battista die offizielle Erlaubnis durch Italiens Staatspräsidenten, seinen Spitznamen Pinin und und seinen Nachnamen Farina in den Nachnamen Pininfarina umzuwandeln.

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Giorgio Giugiaro – ein stilbildender Designer nicht nur für die Autobranche

07.06.2014 |  Von  |  Auto  | 
Giorgio Giugiaro – ein stilbildender Designer nicht nur für die Autobranche
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Giorgio oder auch Giorgetto Giugiaro, geboren am 7. August 1938, gehört neben Giuseppe Bertone und Sergio Pininfarina zu den massgebenden Automobildesignern Italiens. Zu seinen Schöpfungen zählen aussergewöhnliche Fahrzeuge wie der Lotus Esprit und der DeLorean DMC-12 genauso wie die Massenfahrzeuge Golf I und Fiat Uno. Giugiaro war aber auch für andere Industriezweige tätig. Als Beispiel mag die Kamera F4 von Nikon dienen.

Giugiaro ist der Spross einer Künstlerfamilie. Sein Grossvater Luigi und sein Vater Mario Giugiaro waren beide Maler. Giorgio begann schon sehr früh, sich ebenfalls mit Kunst zu befassen. Während seines Kunststudiums in Turin entdeckte er seine Leidenschaft für das Gestalten und Skizzieren von Autos. Er besuchte Abendkurse für technisches Design und zeigte auf einer Ausstellung zum Jahresabschluss seines Kurses im Jahr 1955 einige seiner Arbeiten.

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VW Bulli T2 – die Legende wird regulär nicht mehr gebaut (Teil 1)

05.06.2014 |  Von  |  Auto  | 
VW Bulli T2 – die Legende wird regulär nicht mehr gebaut (Teil 1)
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Kultauto, Hippie-Kutsche, Camping-Van, zuverlässiger Transporter – der Volkswagen T2 hat im Laufe seiner langen Geschichte viele unterschiedliche Funktionen erfüllt, aber er war immer ein zuverlässiges Gefährt. Der Nachfolger des T1 kam 1967 auf den Markt und wurde in drei Karosserieversionen angeboten: als Kasten- und Pritschenwagen sowie als Kleinbus.

Darüber hinaus gab es Sonderausführungen beispielsweise als Krankenwagen, als Verkaufswagen mit einem höheren Dach und einer grossen Seitenklappe und als Campingbus mit aufstellbarem Dach und passender Campingausstattung.

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Die grossen Automarken – Mercedes-Benz

02.06.2014 |  Von  |  Auto  |  1 Kommentar
Die grossen Automarken – Mercedes-Benz
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Sie waren die Pioniere der Automobilgeschichte und legten den Grundstock für ein Unternehmen, das bis heute zu den erfolgreichsten der Welt im Sektor Auto gehört. Kurioserweise haben sie nie ein Wort miteinander gewechselt. Die Rede ist von Gottlieb Daimler (1834-1900) und Carl Benz (1844-1929).

Unabhängig voneinander bauten die beiden Ingenieure im Jahr 1886 zeitgleich die ersten Autos der Welt, deren Grundprinzipien bis heute gleichgeblieben sind. Benz in Mannheim war etwas schneller als Daimler, allerdings hatte sein Fahrzeug, der Benz Patent-Motorwagen Nr. 1, lediglich drei Räder. Das hatte einfache Gründe: Benz konnte weder auf bestehende Arbeiten zurückgreifen, noch gab es bis zu diesem Zeitpunkt auch nur annähernd eine Lösung für die Lenkung eines Fahrzeugs mit vier Rädern.

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