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Die Rallye Dakar – berühmt und heftig umstritten

23.06.2014 |  Von  |  Auto, Messen/Events, Motorrad, Rallye  | 
Die Rallye Dakar – berühmt und heftig umstritten
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Die Rallye Dakar, ursprünglich Rallye Paris-Dakar genannt, wurde zwischen 1978 und 2007 jährlich vor allem in Afrika ausgetragen. Seit 2009 haben die Veranstalter sie aus Sicherheitsgründen nach Südamerika verlegt. Der Rallye Raid ist der berühmteste Wettbewerb dieser Art – und wohl auch der umstrittenste, denn kein anderes Rennen hat so viele Todesopfer unter Teilnehmern und Zuschauern gefordert.

Die erste Rallye dauerte von Ende Dezember 1978 bis Mitte Januar 1979. Gründer und Veranstalter war bis zu seinem Tod der Franzose Thierry Sabine. Anschliessend übernahm sein Vater die Leitung, verkaufte die Rechte aber später an die Amaury Sport Organisation (ASO), einem führenden Sportunternehmen in Frankreich, das u.a. auch die Tour de France organisiert.

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Indianapolis 500 – eines der ältesten Autorennen der Welt

22.06.2014 |  Von  |  Auto  | 
Indianapolis 500 – eines der ältesten Autorennen der Welt
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Seit Mai 1911 wird das Autorennen Indianapolis 500 – auch Indy 500 genannt – ausgetragen. Es gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Autorennen, die auf einer Rundstrecke ausgetragen werden. Indianapolis gilt seit 1996 als Highlight im jährlichen Rennkalender der IndyCar Series, die bis zum Jahr davor als Indy Car World Series bezeichnet wurde. Mit 400’000 Zuschauern ist das Grand-Slam-Rennen die grösste eintägige Sportveranstaltung der Welt.

Der Indianapolis Motor Speedway im US-Staat Indiana wurde 1909 als überhaupt erste Strecke speziell für Autorennen erbaut. Das weite Oval hat vier Steilkurven, die vom Ein- bis zum Ausgang 400 Fuss messen, die Gesamtlänge der Strecke beträgt 2,5 Meilen. Ursprünglich bestand der Belag des Speedway aus Schotter und Teer. Dieser wurde bei den ersten Rennen allerdings so stark beschädigt, dass man sich für einen neuen Belag aus Ziegelsteinen entschied. Drei Millionen Stück wurden verlegt, was der Strecke den Namen „Brickyard“ einbrachte.

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Preston Tucker – ein gescheiterter Visionär

22.06.2014 |  Von  |  Auto  | 
Preston Tucker – ein gescheiterter Visionär
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Preston Tucker (1903-1956) war ein genialer Tüftler, dessen Entwicklungen viel vorwegnahmen, was heute in der Autoproduktion zum Standard zählt. Allerdings war dem Mann aus Capac im US-Staat Michigan kein Glück mit seinen Erfindungen gegönnt. Er wollte schlicht und einfach „das beste Auto der Welt“ bauen, aber sein ungeschicktes Geschäftsverhalten und wahrscheinlich der Druck von den grossen Autoherstellern verhinderten einen nachhaltigen Erfolg.

Nach seiner Geburt auf einer Farm wuchs er mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem Vorort von Detroit, Lincoln Park, auf. Sein Vater starb, als Tucker erst zwei Jahre alt war. Bereits mit elf Jahren lernte er Autofahren. Als 16-Jähriger begann Tucker, gebrauchte Autos aufzukaufen, um sie zu reparieren und aufzubereiten. Anschliessend verkaufte er sie mit Gewinn weiter. Eine Ausbildung in der Cass Technical High School brach er nach kurzer Zeit ab und ging als sogenannter „office boy“ zu Cadillac. Um effizienter und schneller zu arbeiten, lief er dort teilweise auf Rollschuhen herum.

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Mille Miglia – 1’000 Meilen quer durch Italien

22.06.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Mille Miglia – 1’000 Meilen quer durch Italien
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Tausend Meilen über öffentliche Strassen – das gibt es nur bei der Mille Miglia in Italien, einem Klassiker unter den Langstreckenrennen. Zusammen mit der Targa Florio in Sizilien ist das Rennen zur Grundlage für die Bezeichnung „Gran Turismo“ (GT) geworden, die die Eigenschaften von schnellen Reisesportwagen beschreibt und bis heute in vielen Typenbezeichnungen unterschiedlichster Autohersteller auftaucht. Die Sportwagenschmiede Ferrari hat solche „GTs“ sogar eigens für die Mille Miglia entwickelt.

Die Idee für das Rennen geht zurück auf die beiden Motorsport-Fans Franco Mazzotti und Aymo Maggi. Nachdem der allererste Grosse Preis von Italien in Brescia durchgeführt und dann in das neue Autodrom von Monza verlegt worden war, beschlossen die beiden, wieder ein bedeutendes Rennen in ihrer Heimatstadt anzusiedeln. Einige Zeit später gesellten sich Giovanni Canestrini und Renzo Castagneto dazu, und alle vier schmiedeten erste Pläne.

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Bentley – britische Autotradition vom Feinsten

17.06.2014 |  Von  |  Auto, Bentley  | 
Bentley – britische Autotradition vom Feinsten
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Die Marke Bentley aus Crewe in England darf sich rühmen, offizieller Hoflieferant der britischen Königsfamilie zu sein – welcher Autohersteller kann das schon von sich behaupten? Allerdings ist das Unternehmen seit langer Zeit nicht mehr selbstständig. 1931 hatte Rolls-Royce die Bentley Motors Ltd. übernommen, seit 1998 gehört die Marke zum Portfolio des Volkswagen-Konzerns.

Walter Owen Bentley gründete die Gesellschaft im Jahr 1919 in London, nachdem er zuvor mit seinem Bruder Fahrzeuge für den französischen Hersteller DFP vertrieben hatte. Er war ein begeisterter Rennfahrer und siegte mit seinen von eigener Hand verbesserten Fahrzeugen bei verschiedenen Wettbewerben. Bentley begann aber auch schon früh, elegante Reiselimousinen zu bauen, die mit den Konkurrenzprodukten von Rolls-Royce und Daimler vergleichbar waren.

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Alfa Romeo – eine von vielen italienischen Autolegenden

17.06.2014 |  Von  |  Alfa Romeo, Auto  | 
Alfa Romeo – eine von vielen italienischen Autolegenden
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Alfa Romeo wurde 1910 in Mailand gegründet. Das Stammwerk war zunächst im Besitz des Franzosen Alexandre Darracq, der allerdings die wichtigsten und besten Bereiche der Produktion in Frankreich behielt, was in Italien zu grossen Problemen führte. Deshalb kauften andere Geschäftsleute der Region, die schon an der Niederlassung beteiligt waren, 1909 die Aktienmehrheit auf und starteten die Entwicklung und den Bau eigenständiger Automobile.

1910 wurde das Unternehmen schliesslich umbenannt in Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili. Daraus entstand die Abkürzung A.L.F.A. Erster Chef-Konstrukteur wurde Giuseppe Merosi, der zuvor bei Bianchi gearbeitet hatte. Unter seiner Regie kam bereits im Gründungsjahr das erste Modell auf den Markt, der 24 HP, mit dem Alfa ein Jahr später beim Targa Florio antrat.

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Maserati feiert sein 100-jähriges Firmenjubiläum

17.06.2014 |  Von  |  Auto, Maserati  | 
Maserati feiert sein 100-jähriges Firmenjubiläum
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Maserati ist vor allem für seine rassigen Sportwagen weltweit bekannt. Das Unternehmen wurde 1914 in Bologna gegründet und hat seinen Sitz heute in Modena. Auch die Rennwagen feierten grosse Erfolge in den 1950er Jahren. So gewann Juan Manuel Fangio mit einem Maserati 250 F 1957 die Weltmeisterschaft in der Formel 1. Seit 1993 gehört Maserati zum Fiat-Konzern.

Gegründet wurde die Marke von den fünf Brüdern Ettore, Ernesto, Bindo, Carlo und Alfieri Maserati. Carlo und Alfieri waren zu ihrer Zeit auch sehr bekannte Rennfahrer. Der Tridente, das markante Dreizack-Logo, ist übrigens vom Neptunsbrunnen in Bologna abgeleitet. Anfangs beschränkte man sich ausschliesslich auf den Bau von Rennwagen. Der erste wichtige Sieg bei einem Rennen gelang Maserati beim Targa Florio 1926. Wilbur Shaw sicherte sich 1939 und 1940 den Erfolg beim Indianapolis 500.

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Harley-Davidson – die Motorrad-Kultmarke im Wandel der Zeit, Teil 2

16.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Motorrad  | 
Harley-Davidson – die Motorrad-Kultmarke im Wandel der Zeit, Teil 2
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Um den ökonomischen Aufschwung mit frischem Geld zu stabilisieren, ging Harley-Davidson 1986 an die Börse. Diese Massnahme zeitigte schon bald Wirkung: In den darauffolgenden Jahren stieg der Umsatz im Schnitt um 18 Prozent. Die eingefahrenen Gewinne erlaubten es sogar, Dividenden an die Aktionäre auszuschütten.

In den 1980er Jahren hatte Harley noch kurz vor der Auflösung gestanden. 1993 war die Firma so weit konsolidiert, dass sie mit dem Motorradhersteller Buell ihren ersten Zukauf (49 Prozent der Anteile) tätigen konnte. Harley lieferte Motoren an Buell, die dort leistungsmässig weiterentwickelt und in eigene Rahmen eingebaut wurden. 1997 kaufte Harley weitere 49 Prozent Buell-Anteile. Nach einer ganzen Reihe gemeinsamer Modelle wurde die Fabrikation bei Buell im Oktober 2009 völlig überraschend geschlossen.

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Harley-Davidson – die Motorrad-Kultmarke im Wandel der Zeit, Teil 1

16.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Motorrad  | 
Harley-Davidson – die Motorrad-Kultmarke im Wandel der Zeit, Teil 1
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Harley-Davidson gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Motorradherstellern der Welt, die heute noch produzieren. Die offizielle, notariell beglaubigte Gründung erfolgte 1907 in Milwaukee (US-Staat Wisconsin). Harley, wie die Marke oft abgekürzt genannt wird, hat seitdem eine Vielzahl von Modellen auf den Markt gebracht, von denen so manches Kultstatus geniesst – wie das Unternehmen überhaupt.

Die Gründer des Unternehmens, William S. Harley (1880-1943) und Arthur Davidson (1881-1950), hatten sich allerdings schon früher als Kollegen kennen gelernt. Beide arbeiteten bei der Elektromotorenfirma Pawling & Harnischfeger in Milwaukee, Harley als technischer Zeichner, Davidson in der Modellbauabteilung.

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Der Aufstieg der Volkswagen AG von den Anfängen bis heute, Teil 3

14.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto  | 
Der Aufstieg der Volkswagen AG von den Anfängen bis heute, Teil 3
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Mit der Eröffnung der „Autostadt“ in Wolfsburg ging VW ab 2000 neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit. Das Kompetenzzentrum für Dienstleistungen ist nicht nur mit einem Freizeitpark und einem Automuseum verbunden, sondern bietet Besuchern und Kunden auch die Möglichkeit, ihren Neuwagen persönlich abzuholen oder sich in einzelnen Pavillons ausführlich über die komplette Fahrzeugpalette des Unternehmens zu informieren.

2002 präsentierte VW das erste „Ein-Liter-Auto“ und unterstrich damit seinen Willen, die Technik- und Marktführerschaft im Segment sparsamer Fahrzeuge zu übernehmen. Die Studie gelangte aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht zur Serienfertigung. Unter dem neuen Chef Bernd Pitschetsrieder, der zuvor von BMW nach Seat gegangen war, erlebte Volkswagen eine weitere Krise. Das Geschäftsjahr 2003 brachte einen Gewinneinbruch von mehr als 50 Prozent, so dass umfassende Neustrukturierungen nötig wurden.

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