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Skoda Octavia 1.6 TDI Greenline – die unauffällige Drei-Liter-Limousine

11.06.2014 |  Von  |  Allgemein, Auto  | 
Eigentlich wähnte man es schon tot, das 2001 so hoch gelobte Dreiliterauto. Mit dem Lupo 3L TDI wollte Volkswagen 2001 die Welt verändern, die Autolandschaft revolutionieren und das Anfahren einer Tankstelle zu einer Ausnahmeerscheinung werden lassen. Doch der 3L Lupo, der absolut spartanisch ausgestattet war – keine Klimaanlage, keine Fensterheber, keine Servolenkung, keine Zentralverriegelung –, um so Gewicht zu sparen, wusste nicht wirklich zu überzeugen.

Zu teuer war der Lupo wegen der verbauten Magnesiumteile, die preislich nicht am unteren Marktsegment zu finden waren. Hinzu kam: Der Motor mit 1,2 Litern an Hubraum, der gerade einmal 61 PS erzeugte, war schlicht viel zu unruhig. So wurde das Fahren zu einer eher ungewollten Massageeinheit. 3,9 Liter Spritverbrauch, und das für knapp 20’000 Franken – ein Schnäppchen sieht anders aus. Doch heute, 13 Jahre nach dem Lupo-Fehlschuss, versucht VW sich wieder an der magischen Marke von drei Litern Spritverbrauch. Diesmal über das Tochterunternehmen Skoda. Und man sieht sehr schnell, man hat eine ganze Menge getan seit 2001!

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Jaguar XF Sportbrake – ein Raubtier, das mit einem Maulesel gekreuzt wurde

11.06.2014 |  Von  |  Auto, Jaguar  | 
Wer das Wort Jaguar als Automarke hört, assoziiert automatisch Leder, Luxus, sportliches Fahren und Stil mit dem Namen. Ein Raubtier unter den Pkw eben. An ein Familienfahrzeug oder gar einen Kombi denkt man im Zusammenhang mit Jaguar sicherlich zuletzt.

Und doch besteht seit 2007 die Möglichkeit, die Raubkatze auch als Kombi zu erwerben – auf der Basis des Ford Mondeo, der als X Type kostümiert wurde, fehlte den Lasttieren von Jaguar aber der Erfolg und der Zuspruch. Das wird sich mit dem XF Sportbrake sicherlich ändern, denn mit dem Modell stösst Jaguar in die erlesene Gilde der Autofirmen vor, die „edle Lastwagen“ für die ganze Familie auf den Markt bringen, die Platz mit Stil und Sportlichkeit kombinieren. Die Lasttiere von Audi, hier der A6 Avant, und von BMW die Touring-Fahrzeuge der 5er-Reihe sind ganz klar die Stossrichtung, was das Kundensegment angeht.

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Willkommen beim Concorso d’Eleganza – willkommen im Oldtimer-„Himmel“!

04.06.2014 |  Von  |  Auto, Messen/Events  | 
Wer Autos liebt, der kommt am Oldtimer, an den Classic Cars einfach nicht vorbei. Und was gibt es da Schöneres, als all die tollen und edlen Modelle auf einem Fleckchen sehen zu können? Ja, eher weniger. Und es gibt eben immer noch eine Steigerung zu all dem: den Concorso d’Eleganza Villa d’Este in Cernobbio am Comer See.

Wie ist genial, grandios, einzigartig zu steigern? Richtig, in der Autoszene nur mit Concorso d’Eleganza Villa d’Este. Das ist etwas, das muss man einfach gesehen, erlebt, gefühlt und förmlich gerochen haben, denn die Bilder werden sich förmlich hinter dem Auge festbrennen – in positivem Sinne.

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BMW i8 – Teil 3: Wie fährt sich der BMW i8 denn nun auf den Strassen?

03.06.2014 |  Von  |  Auto, Neuwagen  | 
Wer im BMW i8 sitzt, merkt sehr schnell, ab welchem Moment der Benziner mit Turbo den Job vom E-Motor übernimmt. Das ist per Druckpunkt geregelt, der über das Gaspedal sehr gut spürbar ist. Das bedeutet, der Turbo mit den drei Zylindern schläft nie, sondern wartet im Verborgenen immer darauf, dass man ihn anspricht und fordert.

Dies ist ein Bericht über den BMW i8 in drei Teilen:

Teil 1: Kann ein Hybrid wirklich ein Sportwagen sein?
Teil 2: Hinter dem Lenkrad ist vor dem Fahren
Teil 3: Wie fährt sich der BMW i8 denn nun auf den Strassen?

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BMW i8 – Teil 2: Hinter dem Lenkrad ist vor dem Fahren

03.06.2014 |  Von  |  Auto, Neuwagen  | 
Ist man endlich drin im Sportwagen aus München, fallen alle Erinnerungen an vorherige Mühen automatisch ab. Schön ist der Innenraum, einfach nur schön. Nur noch wenige Sekunden und der Startknopf ist gedrückt. Und wieder folgt der Vorfreude nackte Ernüchterung. Da sitzt man lang ersehnt in einem heissen Gefährt, drückt auf den Startknopf und erwartet – oder erhofft – einen brüllenden Sound.

Dies ist ein Bericht über den BMW i8 in drei Teilen:

Teil 1: Kann ein Hybrid wirklich ein Sportwagen sein?
Teil 2: Hinter dem Lenkrad ist vor dem Fahren
Teil 3: Wie fährt sich der BMW i8 denn nun auf den Strassen?

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BMW i8 – Teil 1: Kann ein Hybrid wirklich ein Sportwagen sein?

03.06.2014 |  Von  |  Auto, Neuwagen  | 
„Freude am Fahren“, so der lautet der Slogan von BMW seit Jahrzehnten. Doch wie sieht es bei der neuen „i“-Produktlinie, die für Sparsamkeit steht, mit der Freude am Fahren aus? Ist es möglich, zu sparen und gleichzeitig mit dem BMW i8 einen echten Sportwagen aufzulegen? Hat der BMW mit Mittelmotor – der erste Mittelmotor aus München seit dem legendären M1 – das Zeug zu einem Sportwagen mit zusätzlichem E-Motor oder ist der i8 eine kleine „Mogelpackung“?

Dies ist ein Bericht über den BMW i8 in drei Teilen:

Teil 1: Kann ein Hybrid wirklich ein Sportwagen sein?
Teil 2: Hinter dem Lenkrad ist vor dem Fahren
Teil 3: Wie fährt sich der BMW i8 denn nun auf den Strassen?

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Kawasaki Z1000: Kehrt das Bike mit dem berühmt-berüchtigen Ruf zu alter Stärke zurück?

02.06.2014 |  Von  |  Motorrad  | 
Wir schreiben das Jahr 1972. Irgendwo in den Büros von Kawasaki in Japan kam man auf die Idee, mit dem Modell 900 Z1 ein nahezu einzigartiges Bike auf den Markt zu bringen. Kaum ein Bike war so wandelbar und so wunderbar zu „customizen“ wie die Kawa Z1000. Streetfighter, Chopper, Tourer, Naked Bike – alles war möglich.

Und der Ruf, der berühmt-berüchtigte Ruf, den die Z1000 bereits hatte, wurde 1979 nochmals geboostet. Wie? Mit dem Film „Mad Max“! Mel Gibson spielte den Cop Max Rockatansky, und im Film, einem düsteren Epos über den Krieg zwischen Polizisten und einer wirklich üblen Gang, wimmelte es nur so vor Bikes – in der Regel von Kawasakis Z1000, genau genommen von der KZ1000 aus der 1977er-Baureihe. Und viele junge Burschen, die den Film damals in den Kinos gesehen hatten, wollten exakt dieses „Moped“ ihr Eigen nennen. Bis 1984 lief der Boom, dann wurde das erfolgreiche Bike „eingestampft“ und machte der GPZ-Reihe Platz – eigentlich ein Sakrileg.

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Die Zukunft des Autonomen Fahrens kommt aus Kalifornien

02.06.2014 |  Von  |  Auto  | 
Betrachtet man es rein vom technischen Gesichtspunkt, dann ist Autonomes Fahren absolut keine Zukunftsmusik mehr. Im Süden Kaliforniens hat Audi schon die Möglichkeit geschaffen, im Silicon Valley ein Forschungsfahrzeug in dieser Hinsicht zu testen. Aber liegt die Zukunft der Automobile tatsächlich darin, dass der Fahrer zum Nichtstun verdammt ist? Geht man nach dem Flaggschiff der Prototypen aus der Ingolstädter Autoschmiede, dann wird und soll es exakt darauf hinauslaufen.

Fahrer zum „Knöpfchendrücken“ verdammt

Wer die Chance hatte, Audis Prototyp zu fahren, der aufs autonome Fahren abzielt, war sehr erstaunt. Via Bildschirm wird dem Fahrer die Übernahmebereitschaft des Pkw deutlich signalisiert. Per Druck auf zwei Knöpfchen am unteren Rand des Lenkrades wird der automobile Autopilot aktiviert. Das Auto selbst übernimmt die totale Kontrolle. Ein Kompressormotor mit drei Litern Hubraum treibt den A7 an und der Autopilot sorgt für satte Beschleunigung. Alles von Geisterhand und ohne weiteres Zutun des Fahrers.

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Ein Monster mit Lenker und Bremse – die Ducati Monster 1200

02.06.2014 |  Von  |  Motorrad  | 
Sie ist eine Ikone unter den Bikes, die Ducati. Und gerade wenn es um die Monster geht, sparen Experten selten mit Superlativen. Kein Wunder, denn die Ducati ist schliesslich ein Bike, welches eigentlich für den Rennsport konzipiert wurde. Und dieses Monster, dieses Ungeheuer, das hat man von den Rennstrecken direkt auf die Strassen geholt.

Kein Wunder, dass sich jeder Motorradbegeisterte angetan zeigt. Gerade auch aus dem Grund, dass Ducati in den 20 Jahren, welche die Monster die Strassen bevölkern, stets die Hausaufgaben akkurat gemacht hat. Ständig wurde verbessert, ständig wurde das Bike sicherer gemacht, und darum ist es auch kein Wunder, dass die aktuelle Monster 1200/1200 S wieder zu Begeisterungsstürmen Anlass bietet.

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Es muss nicht immer ein Privatwagen sein – Carsharing ist auch für Familien interessant

02.06.2014 |  Von  |  Auto, Carsharing  | 
Spricht man vom Begriff „Carsharing„, so fallen einem zumeist Single-Haushalte, Geschäftsleute mit Kurzaufhalten in einer bestimmten Stadt oder Touristen als potenzielle Kunden ein. Doch diese Denkweise gehört der Vergangenheit an, denn auch Familien sind dankbare Kunden der Unternehmen auf dem Markt der Carsharer.

Aber ist es wirklich so, dass eine Familie vollständig auf den eigenen Wagen verzichten kann, um alle anfallenden Wege mittels Carsharing erledigen zu können? Ja, es funktioniert – wenn man in einer Region lebt, in welcher die Annahme- und Abgabestellen fürs Carsharing gut gestreut sind.

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