„The Art of Bugatti“ – Auto und Kunst sind keine Gegensätze

05.11.2016 |  Von  |  Bugatti, News

Geschätzte Lesezeit: 4 minutes

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Automobil-Herstellung und Kunst sind keine Gegensätze, sondern können sich in ganz ausserordentlicher Weiseergänzen und gegenseitig bereichern. Das beweist unter anderem eine neue Ausstellung im Petersen Automotive Museum in Los Angeles. Kein Automobil- und Design-Liebhaber, der seinen Weg in die kalifornischeMetropolefindet, sollte daran vorübergehen.

Unter dem Titel „The Art of Bugatti“ zeigt das Museum das Gesamtwerk der Familie Bugatti. Diesewidmete sich von Anfang an nicht nur der Herstellung luxuriöserSportwagen, sondern hatte auch sonst einkünstlerisches Faible. Zu sehen sind in Los Angeles Automobile von Ettore und Jean Bugatti, Möbel, Designstücke und Gemälde von Carlo Bugatti, Tierskulpturen von Rembrandt Bugatti und vieles mehr.

Künstlerfamilie Bugatti

Noch nie zuvor wurden so viele Exponate der Künstlerfamilie für eine Ausstellung zusammengetragen. Modernes automobiles Highlight bildet in den ersten drei Wochen der neue Supersportwagen der Luxusmarke aus Molsheim, der 1‘500 PS-starke Bugatti Chiron1. Die Ausstellung läuft bis Herbst 2017. „,The Art of Bugatti‘ im Petersen Automotive Museum zeigt eindrucksvoll die Wurzeln der Marke Bugatti in der Kunst und im Design”, so Wolfgang Dürheimer, Präsident Bugatti Automobiles S.A.S.

Bugatti-Raritäten vom Feinsten

Automobilfans kommen beim Anblick der ausgestellten Fahrzeuge aus der Hand des Firmengründers Ettore Bugatti und seines Sohnes Jean ins Schwärmen. Im Defilee vertreten sind unter anderem ein Bugatti Typ 35C Grand Prix (1926), ein Typ 41 Royale (1932), ein Typ 44 Fiacre (1928), ein Typ 46 Cabriolet (1930), ein Typ 50 S (1931), ein Typ 55 Supersport (1932), einer von nur vier je gebauten Typ 57SC Atlantic, ein Typ 57C Aravis mit Gangloff Karosserie, ein Typ 57C Vanvooren (alle 1939), ein Typ 57C Atalante (1939/1949) sowie das letzte Modell aus der Familienära, ein Typ 101C (1951).

Die Neuzeit der Marke wird repräsentiert von einem seltenen EB110 Super Sport Le Mans (1994), einem Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse (2013) sowie der jüngsten Kreation Bugattis, einem Chiron, der die Ausstellung bis Anfang November krönt. Neben diesen automobilen Preziosen können Ausstellungsbesucher die Arbeiten Carlo Bugattis, Ettores Vater, bewundern. Der Familienpatron war seiner Zeit berühmt für seine Meisterwerke in den Bereichen Architektur, Malerei, Möbeldesign und Silberschmiede.

Einblicke in Bugattis Familiengeschichte

Weiter zu sehen sind Arbeiten Rembrandt Bugattis, Ettores Bruder, der schon zu Lebzeiten ein erfolgreicher Bildhauer war und besonders mit seinen Tierskulpturen die Kunstwelt begeisterte und noch heute beeindruckt. Seine Figur eines tanzenden Elefanten krönt den Kühler des Typ 41 Royale und ist bis heute so etwas wie das Wappentier der Marke geblieben. Ergänzt werden die Exponate durch Skizzen aus der Feder Lydia Bugattis, Ettores Tochter, sowie durch Briefe und andere Originalunterlagen, die einen Einblick in die Geschichte der Familie Bugatti geben.

„Wer diese einzigartige Ausstellung besucht, wird verstehen, warum Bugatti-Automobile heute so begehrte Sammlerstücke sind“, sagt Julius Kruta, Leiter Tradition Bugatti Automobiles S.A.S. „Jedes hier gewürdigte Mitglied der Familie Bugatti war erfolgreich inseinem jeweiligen Metier. Dieser starke künstlerische Einfluss auf die Arbeit des Automobilbauers Ettore ist unübersehbar und macht seine Kreationen zu automobilen Kunstwerken.“

Das Petersen Automotive Museum befindet sich am Wilshire Boulevard 6060 in 90036 Los Angeles. Die Ausstellung „The Art of Bugatti“ ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (www.petersen.org).

 

Artikel von: Bugatti Automobiles S.A.S.
Artikelbild: © David Wayne Buck – shutterstock.com

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