Supercross-WM: Erster Sieg für Roczen

12.02.2016 |  Von  |  Messen/Events, Motorrad
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Supercross-WM: Erster Sieg für Roczen
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Ken Roczen hat bei der Supercross Weltmeisterschaft in Glendale seinen ersten Sieg gefeiert.

Er verbessert sich damit in der WM-Wertung auf den zweiten Rang.

Nach den Plätzen 3 und 2 bei den letzten beiden Rennen in Anaheim und Oakland gelang Ken Roczen (RCH Soaring Eagle/Jimmy John’s/Suzuki Factory Racing) bei der fünften Runde zur diesjährigen Supercross WM der erste Saisonsieg. Der Deutsche führte im Finale von der ersten bis zur letzten Runde und konnte einen ungefährdeten Sieg vor dem WM-Führenden Ryan Dungey feiern.

„Es fühlt sich fantastisch an, endlich mal wieder ganz oben zu stehen“, freute sich Roczen nach seinem Sieg. „Meine Starts werden besser und besser und das hilft mir ungemein. Es macht einem das Leben deutlich einfacher, wenn man gleich von Beginn des Rennens an vorne weg fahren kann!“

„Es war eine ganz besondere Atmosphäre in diesem neuen, riesigen Stadion“, zeigte sich der 21-Jährige begeistert. „Der Sieg war super, aber jetzt dürfen wir uns auf keinen Fall auf diesem Erfolg ausruhen. Wir werden weiter hart arbeiten und alles daran setzen in dieser Art und Weise weiterzumachen.“

Roczens Teamkollege Jake Weimer erwischte in Glendale keinen glücklichen Tag und musste sich mit Rang 14 zufrieden geben. „Ich bin schon im Training gestürzt und habe mir einige üble Prellungen zugezogen“, stöhnte der Amerikaner. „Zudem hatte ich Probleme mit den hohen Wellen im Waschbrett. Positiv ist hingegen das Gefühl auf dem Motorrad. Die RM-Z450 funktioniert prächtig, es lag eher an mir. Aber ich weiss, woran ich noch arbeiten muss und werde mich in San Diego wieder in besserer Verfassung präsentieren.“

Ergebnis:

  1. Ken Roczen, RCH Suzuki
    2. Ryan Dungey, KTM
    3. Eli Tomac, Kawasaki
    4. Jason Anderson, Husqvarna
    5. Davi Millsaps, KTM
    6. Chad Reed, Yamaha
    7. Justin Brayton, KTM
    8. Cole Seely, Honda
    9. Marvin Musquin, KTM
    10. Will Hahn, Kawasaki
    .
    14. Jake Weimer, RCH Suzuki

Das Yoshimura Suzuki Factory Racing Team musste auf die Reise nach Glendale verzichten. James Stewart leidet immer noch unter den Folgen einer Gehirnerschütterung und muss sich noch schonen, bevor er wieder ins Renngeschehen eingreifen kann. Ebenso passen musste sein Teamkollege Blake Baggett, der sich beim letzten Rennen in Oakland erneut an der Schulter verletzt hatte.



„Wir hoffen, dass wir beim nächsten Rennen in San Diego zumindest wieder mit einem Fahrer antreten können“, erklärt Teammanager Mike Webb. „Aber es macht keinen Sinn einen Piloten ins Rennen zu schicken, der nicht hundertprozentig fit ist.“

Der nächste Lauf zur Supercross Weltmeisterschaft findet am 13. Februar in San Diego/USA statt.

 

Artikel von: Suzuki Motorrad
Artikelbild: © B.Stefanov – shutterstock.com

Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.


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