ŠKODA – auf dem Weg zur Vision Zero

18.07.2016 |  Von  |  Neuwagen
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ŠKODA – auf dem Weg zur Vision Zero
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Der neue ŠKODA SUV KODIAQ wird auf dem Pariser Automobilsalon Anfang Oktober seine internationale Messepremiere und im ersten Quartal 2017 sein Marktdebüt feiern. Er steht ganz unter der Forderung „Autofahren muss noch sicherer werden.“ Aus diesem Grund wird der KODIAQ eine ganze Reihe an Neuheiten und zusätzlichen Features bieten, die der Sicherheit dienen.

Dazu zählen unter anderem die erstmals in einem ŠKODA Modell eingesetzten Umgebungskameras Area View, der Anhängerrangierassistent, der um einen vorausschauenden Fussgängerschutz erweiterte Frontradarassistent sowie die ebenfalls neue Rangierbremsfunktion. Dies kündigte Robert Pěnička, Koordinator Entwicklung Fahrerassistenzsysteme und Airbag-Elektronik bei ŠKODA, im brandenburgischen Klettwitz an.

Was bedeutet Vision Zero?

Nach Überzeugung von ŠKODA Entwicklungsvorstand Christian Strube ist das automatisierte Fahren der Königsweg zur Vision Zero. Unter diesem Begriff haben sich Politik, Automobilindustrie, Zulieferer, Automobilclubs, Verbände und andere Beteiligte verpflichtet, die Unfälle mit Getöteten und Schwerverletzten in Europa auf null zu reduzieren. „Im automatischen Fahren steckt ein ungeheuer grosses Potenzial zur Unfallvermeidung“, betont Strube.

In diesem Zusammenhang wies Imelda Labbé, Sprecherin der Geschäftsführung von ŠKODA AUTO Deutschland, auf die positiven Effekte durch die serienmässige Einführung des Elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESP) hin. Durch diese Initiative der Automobilindustrie sei es nach Analyse von Unfallforschern gelungen, allein in Deutschland rund 1‘000 Menschenleben pro Jahr zu retten.


Nachdem die ŠKODA Sicherheitssysteme in Gefahrensituationen eingegriffen haben, wird der Fahrer über eine Nachricht im Display aufgefordert, wieder die Kontrolle zu übernehmen. (Bild: ŠKODA Auto)

Nachdem die ŠKODA Sicherheitssysteme in Gefahrensituationen eingegriffen haben, wird der Fahrer über eine Nachricht im Display aufgefordert, wieder die Kontrolle zu übernehmen. (Bild: ŠKODA Auto)


Schon jetzt hohes Sicherheitsniveau

„Dass der Strassenverkehr tendenziell immer sicherer wird, ist vor allem darauf zurückzuführen, dass unsere Automobile bei der passiven und aktiven Sicherheit enorme Fortschritte gemacht haben“, betonte Labbé. Dennoch sei jeder im Strassenverkehr getötete Mensch einer zu viel. Deshalb stehe Vision Zero auch bei ŠKODA ganz oben auf der Entwicklungsagenda.

Wer einen aktuellen ŠKODA fährt, kann schon jetzt auf ein hohes Sicherheitsniveau vertrauen: Alle sechs Modellreihen der Marke erreichten die Bestnote von fünf Sternen bei den anspruchsvollen Crashtests des Euro NCAP (European New Car Assessment Programme). Zur Topbenotung tragen u.a. die modernen Assistenzsysteme bei, mit denen ŠKODA seine Fahrzeuge aktuell ausstattet.


Der Spurwechselassistent (Blind Spot Detect) von ŠKODA unterstützt den Fahrer beim sicheren Wechsel der Spur durch Warnung vor Fahrzeugen im Toten Winkel. (Bild: ŠKODA Auto)

Der Spurwechselassistent (Blind Spot Detect) von ŠKODA unterstützt den Fahrer beim sicheren Wechsel der Spur durch Warnung vor Fahrzeugen im Toten Winkel. (Bild: ŠKODA Auto)


Neue Sicherheitstechnik im Skoda

Mit dem neuen KODIAQ stellt ŠKODA zahlreiche neue Assistenzsysteme vor, die das Potenzial haben, Verkehrsunfälle weiter zu verringern. Die erstmals im einem ŠKODA Modell eingeführten Umgebungskameras Area View zeigen vielfältige Ansichten von der Umgebung des Autos auf dem Bordmonitor und schauen für den Fahrer sogar um die Ecke.

Wenn der KODIAQ einen Trailer am Haken hat, kümmert sich der Anhängerrangierassistent bei langsamer Rückwärtsfahrt um das Lenken. Neu ist auch der vorausschauende Fussgängerschutz, der den Frontassistenten ergänzt. Die ebenfalls neue Rangierbremsfunktion sichert das Rückwärtsaus- und -einparken ab – der ŠKODA KODIAQ bremst selbsttätig, sobald er ein Hindernis hinter sich erkennt.

Der Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion, der im SUPERB serienmässig zum Einsatz kommt, verhindert laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat bis zu 43 Prozent aller Pkw-Unfälle. Untersuchungen von Euro NCAP bestätigen diese Grössenordnung.


Der Stauassistent von ŠKODA führt zu mehr Sicherheit und Komfort im Stau und bei Stop-and-Go-Fahrten. Er verknüpft die Systeme Adaptiver Abstandsassistent (ACC) und Spurhalteassistent. Bei aktivem ACC erfolgen Lenken, Bremsen und Gasgeben im Stau automatisch. (Bild: ŠKODA Auto)

Der Stauassistent von ŠKODA führt zu mehr Sicherheit und Komfort im Stau und bei Stop-and-Go-Fahrten. Er verknüpft die Systeme Adaptiver Abstandsassistent (ACC) und Spurhalteassistent. Bei aktivem ACC erfolgen Lenken, Bremsen und Gasgeben im Stau automatisch. (Bild: ŠKODA Auto)


Weitere Entwicklungen angestrebt

Aktuell arbeiten die ŠKODA Entwickler an noch weitreichenderen Radarsystemen, die beispielsweise auch Gefahren hinter Kurven erkennen, die durch Gegenverkehr ausgelöst werden. Überhaupt haben kamera-, laser- und radarbasierte Systeme ihre „Augen“ im Gegensatz zum Menschen praktisch überall. Gerade im Dunklen oder bei schlechter Witterung sind sie dem Fahrer überlegen.

Ein weiteres Topthema in diesem Zusammenhang ist laut ŠKODA Vorstand Christian Strube die „Car-to-X Communication“, die für die Kommunikation des Autos mit der Verkehrsinfrastruktur und mit anderen Fahrzeugen steht. Die Idee sei die Nutzung von Schwarmintelligenz – ein Themenfeld, auf dem sich der Volkswagen Konzern sehr stark engagiere.

 

Artikel von: ŠKODA AUTO Deutschland GmbH
Artikelbild: Der Frontradarassistent von ŠKODA erkennt einen drohenden Auffahrunfall.

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