Porsche – wie ein „Arbeitsgeräusch“ Fahrvergnügen verdirbt

31.08.2016 |  Von  |  Auto, News, Porsche
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Wer mehr als 130‘000 Euro in einen Wagen investiert, darf wohl erwarten, dass er reibungslos und ohne störende „Macken“ funktioniert. Das dachte sich auch Peter W. aus Ludwigshafen, als er im Porsche-Zentrum Mannheim vor wenigen Monaten seinen Porsche Macan S Diesel neu erwarb.

Doch die anfängliche Freude an dem ausgelieferten Fahrzeug währte nur wenige Tage. Inzwischen ist stattdessen pure Verzweiflung eingekehrt und es herrscht ausgeprägter Ärger. Denn der Macan hat ein Problem: Er emittiert Geräusche, die an Peters Nerven zerren.


Auch ein teures Auto ist nicht frei von Macken – das musste ein Porsche-Käufer leidvoll erfahren. (Bild: © eurotuner)

Auch ein teures Auto ist nicht frei von Macken – das musste ein Porsche-Käufer leidvoll erfahren. (Bild: © eurotuner)


Erfolglose Fehlersuche – ein Arbeitsgeräusch?

Neben den üblichen unvermeidlichen Betriebsgeräuschen tönt bei niedrigen Drehzahlen, wie sie im alltäglichen Fahrbetrieb eines Diesel-SUVs typisch sind, ein mahlendes Geräusch aus dem vorderen Wagenteil. Dass das nicht „normal“ sein kann, wurde Peter sowohl von anderen Verkehrsteilnehmern bestätigt, die ihn immer wieder auf das Problem ansprachen, als auch von den mit der Fehlersuche beauftragten Technikern des Porsche-Zentrums Mannheim.




Da sich der Fehler in der Werkstatt nicht finden liess, wurde ein Ingenieur des Herstellers hinzugezogen. Und der deklarierte das nervtötende Mahlen kurzerhand zum „Arbeitsgeräusch“, mit dem eben zu leben sei. Damit wollte sich Peter allerdings nicht abfinden, denn schliesslich kann es nicht sein, dass ein teures Premium-Fahrzeug „Arbeitsgeräusche“ von sich gibt, die nicht nur das Fahrvergnügen komplett ruinieren, sondern auch einen nahenden Folgeschaden befürchten lassen.

Hoffnung – Gang an die Öffentlichkeit

Eine Wandlung des mangelhaften Fahrzeugs lehnte der Automobilhersteller mit dem Hinweis auf die Zuständigkeit des Autohauses ab und stellte diesem gegenüber zugleich klar, dass man sich finanziell an einer solchen Rückabwicklung nicht beteiligen werde. Das Angebot einer Inzahlungnahme des Macans durch das Autohaus unter der Bedingung, dass ein noch deutlich teurerer Porsche-Neuwagen gekauft werde, war für Peter keine Lösung.

Durch den Gang an die Öffentlichkeit hofft Peter jetzt auf Hilfe, damit die Nobelmarke aus Zuffenhausen in seinen Augen wieder in altem Glanz erstrahlt.

 

Artikel von: xmedia Presseservice
Artikelbild: © eurotuner

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