MINI: Gokart-Feeling bald auch mit Hybrid-Antrieb

21.10.2016 |  Von  |  Elektromobilität, Mini

Geschätzte Lesezeit: 5 minutes

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MINI-Fans dürfen sich schon in naher Zukunft auch auf elektrischen Fahrspass freuen. Das erste Plug-in-Hybrid-Modell der britischen Traditionsmarke wird es möglich machen. Es enthält sowohl einen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor.

Die Serienentwicklung des Fahrzeugs ist fast abgeschlossen. Nicht nur für die Fans der Marke beginnt damit die Phase, in der die Spannung steigt. MINI Markenchef Sebastian Mackensen und MINI Baureihenleiter Peter Wolf nutzten schon mal die Gelegenheit, in einem seriennahen Erprobungsfahrzeug Elektromobilität a la MINI zu erkunden.

MINI Fans für Hybrid-Antrieb begeistern

„Mit diesem Modell wollen wir MINI Fans vom Hybrid-Antrieb überzeugen“, sagt Mackensen, „und wir wollen alle, die schon Hybrid-Erfahrung gesammelt haben, mit MINI Feeling begeistern.“ Der Schlüssel dazu liegt in einem intelligenten Energiemanagement, das den Einsatz des Verbrennungsantriebs und des Elektromotors steuert. Im ersten Plug-in-Hybrid-Modell von MINI geht es daher nicht nur um Effizienz, sondern vor allem um Fahrspass.

Auf den ersten Blick ist das Erprobungsfahrzeug nicht als Hybrid-Modell zu erkennen. Und das liegt nicht allein an seiner typischen Tarnfolie. Unter einer im linken Side Scuttle integrierten Klappe verbirgt sich der Ladeanschluss für die Hochvoltbatterie. Auch im Cockpit wirkt zunächst alles vertraut. Die Start-/Stop-Einheit im Zentrum der Toggle-Schalterleiste trägt Gelb statt Rot. Doch wie gewohnt, genügt ein Druck auf die Taste, um das Fahrzeug in Betriebsbereitschaft zu versetzen.

Lautlos, wohlgemerkt, denn das Hybrid-Modell startet stets im Elektromodus. Den Platz des Drehzahlmessers im Kombiinstrument auf der Lenksäule hat eine Leistungsanzeige übernommen. Gerade auf den ersten Kilometern lohnt es sich, sie im Auge zu behalten. Denn dort ist – abhängig von der Geschwindigkeit und der Intensität, mit der der Fahrer aufs Fahrpedal tritt – abzulesen, welche Kraftreserven der Elektromotor bereithält, bevor der Verbrennungsantrieb hinzugeschaltet wird.

Auch hybrid MINI-typische Agilität

„Mit der Zeit hat der Fahrer das im Gefühl“, verspricht Wolf. Und dieses Gefühl ist von Fahrspass geprägt. Der MINI mit Hybrid-Antrieb nutzt das beim Anfahren in der für Elektromotoren typischen Weise sofort vollständig nutzbare Drehmoment für katapultartige Spurtmanöver. Und er bleibt auch jenseits der Stadtgrenzen dem lokal emissionsfreien Fahrmodus treu. Die Hochvoltbatterie unter den Fondsitzen liefert Strom für lang anhaltenden Elektro-Fahrspass. Im Standardmodus AUTO eDRIVE sind dabei bis zu 80 km/h, im Modus MAX eDRIVE sogar 125 km/h möglich.

Beschleunigung ist nur eine Facette des Gokart-Feelings. Sein präzises Handling muss auch der zweifach motorisierte MINI vor allem bei sportlicher Kurvenfahrt unter Beweis stellen. Hier schlägt erneut die Stunde des Plug-in-Hybrid-Konzepts. Dank der tief im Heck positionierten eDrive Komponenten wird der Fahrzeugschwerpunkt gesenkt und das Gewicht zwischen Vorder- und Hinterachse gleichmässig verteilt – beste Voraussetzungen für noch mehr MINI typische Agilität.

Hinzu kommt eine Besonderheit, die wiederum dem Antriebskonzept geschuldet ist. Der Elektromotor überträgt seine Kraft an die Hinterräder, der Verbrennungsmotor treibt die Vorderräder an. Da das intelligente Energiemanagement mit der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) vernetzt ist, können Traktion und Fahrstabilität auch über das Antriebssystem optimiert werden.






Bilder: Bald kommt der MINI mit Hybrid-Antrieb


MINIMALISM in neuer Dimension

Darüber hinaus bietet das intelligente Energiemanagement eine weitere Möglichkeit für das Zusammenwirken der beiden Kraftquellen. Auf der Autobahn aktiviert Mackensen den dritten per eDrive Toggleschalter wählbaren Modus: SAVE BATTERY. Jetzt treibt der Verbrennungsmotor das Fahrzeug an. Zugleich kann der Ladezustand der Hochvoltbatterie konstant gehalten oder per Generator erhöht werden, sodass später genug Strom für rein elektrisches Fahren zur Verfügung steht.

So rollt der MINI zum Abschluss der Erprobungsfahrt erneut lautlos durch die Stadt. Die Statusanzeige im Cockpit erinnert daran, per Wallbox oder Steckdose die Stromreserven aufzufüllen. Zum Tanken ist es dagegen noch zu früh. Aus dem Benzinvorrat hat sich das Plug-in-Hybrid-Modell von MINI kaum mehr als einen kleinen Schluck genehmigt – auch das ist MINIMALISM in einer neuen Dimension.

 

Artikel von: BMW Group Schweiz
Artikelbilder: BMW Group Schweiz

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