Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt zehn Privatautos

11.05.2016 |  Von  |  Auto, Carsharing
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Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt zehn Privatautos
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Weil immer mehr Menschen Carsharing betreiben, rollen fast 30’000 Privatautos weniger über Schweizer Strassen. Ausserdem werden Parkplatzflächen so gross wie 155 Fussballfelder eingespart. Davon profitieren vor allem Städte wie Zürich, Bern oder Lausanne. Dies hält die Carsharing-Anbieterin Mobility in ihrer ökologischen Jahresbilanz fest.

Carsharing ist in der Schweiz weiterhin auf dem aufsteigenden Ast. Derzeit sind über 127’000 Schweizerinnen und Schweizer mit Mobility unterwegs. Das wirkt der Verkehrsüberlastung entgegen, erklärt Mobility-Sprecher Patrick Eigenmann: „Da viele Kunden ihr Auto verkaufen, sobald sie beitreten, ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug zehn Privatautos.“

Die Studie Evaluation Carsharing (Interface Politikstudien Forschung Beratung) gibt diesem Fakt ein numerisches Gesicht: Mobility verhindert schweizweit 29’500 Privatautos, was einer Staulänge von Luzern nach Lugano entspricht. Zudem werden über 44’000 Parkplätze weniger beansprucht.

Vor allem in Städten machen sich Effekte bemerkbar

Von diesen platzsparenden Auswirkungen profitieren vor allem die grösseren Schweizer Städte. „In Zürich, Bern, Basel, Lausanne, Luzern und Genf ist Mobility am beliebtesten“, weiss Eigenmann. Für Leute, die mitten in der Stadt lebten, sei ein Auto oft nur unnötiger Ballast. So kommt es, dass dank Carsharing allein in der Stadt Zürich 6’400 Parkplätze frei bleiben (Bern: 2’100/Basel: 1’400/ Lausanne: 1’300/Luzern: 1’100/Genf: 900).



Carsharer fahren nachhaltig und bewusst

Grundlage der nachhaltigen, umweltschonenden Effekte von Carsharing ist das veränderte Mobilitätsverhalten der Nutzer: Einerseits besitzen sie weniger oder keine Privatfahrzeuge, andererseits legen sie fast die Hälfte ihrer Tagesdistanz per ÖV zurück (restliche Bevölkerung mit Führerausweis: 18%).

Jeder vierte kompensiert den CO2-Ausstoss seiner Mobility-Fahrten über eine freiwillige Mehrabgabe. Dies summierte sich im 2015 auf einen Betrag von CHF 268’000, welcher wie immer vollumfänglich an „myclimate – The Climate Protection Partnership“ floss. Myclimate unterstützt klimaschonende Projekte: Mit den Mobility-Geldern werden beispielsweise Methanemissionen einer stillgelegten Tessiner Siedlungsdeponie reduziert.

 

Artikel von: Mobility Carsharing Schweiz
Artikelbild: obs/Mobility Carsharing Schweiz/GAETAN BALLY

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