Doppelsieg in Mexiko: Volkswagen auf höchstem Niveau

07.03.2016 |  Von  |  Messen/Events, News
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Wieder im Rennen und voller Erfolg für die VW-Geschichtsbücher – Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) haben während der Rallye in Mexiko einen bedeutenden Sieg errungen.

Das Doppel von Volkswagen zeigte sich mit einem eindrucksstarken Sieg vor ihren Teamkameraden Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) wieder zurück im Kampf um den WM-Titel.

Sie schenkten dem Polo R WRC zudem den zwölften Sieg in Folge – gleichbedeutend mit der längsten Siegesserie in der Geschichte der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Volkswagen stellte damit den eigenen Rekord von einem Dutzend Triumphen in Serie ein und hat zudem bei der kommenden Rallye in Argentinien die Chance, diese Bestmarke weiter zu verbessern. Für Latvala/Anttila war es der erste Sieg bei der Rallye Mexiko, und der 16. Karriere-Triumph.


(Bild: © Volkswagen)

(Bild: © Volkswagen)


Von Portugal bis Mexiko – längste Siegesserie der Rallye-WM-Geschichte eingestellt
Von der Rallye Portugal 2015 bis zur Rallye Mexiko 2016 – Volkswagen hat den eigenen, bisher einsamen Rekord eingestellt. Zwölf Siege in Serie markieren bereits zum zweiten Mal die längste Siegesserie der Rallye-WM-Geschichte.

Zwischen der Rallye Australien 2013 und der Rallye Finnland 2014 hatte die Marke mit dem Polo R WRC bereits ein Dutzend Siege in Folge erreicht. Die drittlängste Siegesserie stellte Citroën im Jahr 2011 mit acht Triumphen in Serie auf. Mit 37 Siegen aus 42 Rallyes bleibt der Polo R WRC darüber hinaus das Auto in der Rallye-WM-Geschichte mit der höchsten Siegquote.



Damit hat das World Rally Car aus Wolfsburg den Citroën C4 WRC nun in der Anzahl absoluter Siege überholt und liegt in der ewigen Bestenliste auf Rang vier hinter dem Subaru Impreza, dem Lancia Delta und dem Ford Focus – wenngleich bei jeweils weitaus weniger Einsätzen.

Rückschlag für Mikkelsen/Jæger


(Bild: © Volkswagen)

(Bild: © Volkswagen)


Eine Aufholjagd, die nicht belohnt wurde: Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (N/N) mussten im dritten Polo R WRC einen Rückschlag im Kampf um die Fahrer- und Beifahrer-WM hinnehmen.

Auf Platz vier liegend hatten sie ihre Aufholjagd auf die Drittplatzierten Dani Sordo/Marc Martí (E/E, Hyundai) eröffnet und die Lücke bereits geschlossen, als sie auf der „Wertungsprüfung Otates“ am Rallye-Samstag bei Kilometer 32 in einer Linkskurve zu weit herauskamen, einen Mauervorsprung trafen und anschliessend die Rallye frühzeitig beenden mussten. Der Polo R WRC konnte vor Ort im Servicepark nicht repariert werden, wird aber wie vorgesehen für die Rallye Portugal vorbereitet.

Volkswagen auf Überholspur

In Mexiko bleibt Volkswagen dank des Sieges von Latvala/Anttila weiter ungeschlagen. 2013 markierte der Triumph von Sébastien Ogier seinerzeit den ersten Erfolg des Polo R WRC auf Schotter, gefolgt von den Siegen 2014 und 2015 des heute dreimaligen Weltmeisters. Latvala und Anttila durchbrachen mit ihrem Sieg die seit 2006 anhaltende Sieges-Serie französischer Fahrer.


(Bild: © Volkswagen)

(Bild: © Volkswagen)


Höchster Punkt und längste Herausforderung

Die Rallye Mexiko lieferte nicht nur auf dem Papier wahre Superlative, sondern bildete auch eine enorme Herausforderung für Mensch und Material. Mit der berühmten Wertungsprüfung „El Chocolate“ erreichten die Teilnehmer den höchsten Punkt der Saison – 2 746 Meter über Normalnull. Angesichts des mit der Höhe sinkenden Luftdrucks und geringerem Sauerstoffanteils eine grosse Aufgabe für die Motoren-Ingenieure.


(Bild: © Volkswagen)

(Bild: © Volkswagen)


Auch für Fahrer und Beifahrer bedeutete das eine höhere körperliche Belastung. Die Physis war zudem auf der längsten Prüfung des Jahres gefragt – auf der mit exakt 80 Kilometer langen „Guanajuato“. Zuletzt hatte es 1986 eine längere Prüfung gegeben – bei der Rallye Frankreich auf Korsika.

Extra Motivation durch Rallye-Fans

Eine spezielle Erwähnung verdienen die Rallye-Fans Mexikos. Sie trugen die Teilnehmer nicht nur beim traditionell-emotionalen Start des dritten Saisonlaufs in Guanajuato, sondern auch an den Wertungsprüfungen und im Servicepark, auf einer Welle der Begeisterung durch das Wochenende.

Ein Extra-Kick Motivation auch für Latvala, Ogier, Mikkelsen sowie das gesamte Volkswagen Team. Der Enthusiasmus der Rallye-Anhänger kennt in Mexiko keine Grenzen und ist das Tüpfelchen auf dem i einer perfekt organisierten Rallye.


(Bild: © Volkswagen)

(Bild: © Volkswagen)


Entsprechend gut besucht war auch die temporäre Präsentationsfläche von Volkswagen Mexiko im Servicepark, die Tausende von Fans während der vier Rallye-Tage anzog. Den Start in Guanajuato verfolgten etwa 80 000 Fans vor Ort, die Wertungsprüfung säumten insgesamt 300 000 Zuschauer.

Drei Zusatzpunkte durch Bestzeit

Mit der Bestzeit in der sogenannten Powerstage eroberten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia drei Zusatzpunkte für die Fahrer- und Beifahrer-Weltmeisterschaft und bauten ihren Vorsprung damit auf 38 Punkte aus. Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila eroberten in der Powerstage zwei Zusatzzähler für die zweitbeste Zeit – und liegen mit 27 Zählern insgesamt 50 Punkte hinter den WM-Führenden Ogier/Ingrassia auf der sechsten Position.


(Bild: © Volkswagen)

(Bild: © Volkswagen)


Andreas Mikkelsen und Anders Jæger gingen in Mexiko zwar leer aus, sind aber mit 33 Zählern Dritte in der WM. Volkswagen baute zudem die Führung in der Herstellerwertung um 28 auf 33 Punkte auf Verfolger Hyundai aus.

 

Artikel von: AMAG Automobil- und Motoren AG, Volkswagen Kommunikation
Artikelbild: © Volkswagen

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