Die vier häufigsten Gründe für Batterieausfall

06.12.2016 |  Von  |  News
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Die vier häufigsten Gründe für Batterieausfall
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Im Winter sind Autobatterien besonderen Beanspruchungen ausgesetzt. Keine Wunder, dass es gerade in der kalten Jahreszeit häufiger zu Ausfällen kommt.

Die meisten Fahrer werden erst auf ihre Autobatterie aufmerksam, wenn der Motor nicht mehr anspringen will. Jede dritte Autopanne hat ihre Ursache in versagender Elektrik. Eine intakte Autobatterie reduziert das Ausfallrisiko – insbesondere, wenn die Temperaturen unter Null sinken.

Ergebnisse eines umfassenden Tests

In Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern hat Batterie-Produzent Johnson Controls mehr als 67‘000 Fahrzeuge in Europa getestet. Johnson Controls hat dabei festgestellt, dass jeder vierte Autofahrer mit einer nicht mehr voll leistungsfähigen Batterie unterwegs war, was über kurz oder lang mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Startproblemen oder sogar einer Autopanne führen kann.

„Extreme Temperaturen, unregelmässige Fahrzeugnutzung, Kurzstreckenfahrten und das Fahrzeugalter wirken sich auf die Startkraft einer Batterie aus“, sagt Dr. Christian Rosenkranz, Entwicklungsleiter beim Batteriehersteller Johnson Controls. Er erläutert die vier häufigsten Gründe für einen Batterieausfall und gibt Tipps, wie Autofahrer Startprobleme vermeiden können.

1. Bei extremen Temperaturen

Im Sommer führen hohe Temperaturen unter der Motorhaube dazu, dass die Autobatterie an Startkraft verliert. Leider wird das Problem häufig erst dann erkannt, wenn es bereits zu spät ist. Folgendes können Sie tun, um Startprobleme zu vermeiden: Parken Sie Ihr Auto nach Möglichkeit nicht in der Sonne und lassen Sie die Batterie regelmässig in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen.

Da die Autobatterie mit anderen elektrischen Fahrzeugkomponenten verbunden ist, sind bei einem Batteriewechsel Spezialwerkzeuge und besondere Fachkenntnisse nötig. Eine Unterbrechung des Stromkreises zwischen der Batterie und dem Fahrzeugcomputer kann einen Datenverlust in den Fahrzeugsteuereinheiten und Infotainmentsystemen zur Folge haben. Möglicherweise ist eine Neuprogrammierung von elektronischen Komponenten wie Radios und Fensterhebern erforderlich.

2. Unregelmässiges Autofahren

Viele Fahrer denken, dass die Batterie bei ausgeschaltetem Motor keine Energie liefern muss. Das stimmt jedoch nicht. Systeme, wie Alarmanlagen, Türschlösser, Keyless-Go-Funktion und Navigationssysteme, benötigen auch dann Energie, wenn das Auto geparkt ist. Dies trägt zur Entladung der Batterie bei.

Nachdem Ihr Auto für mehrere Wochen ungenutzt in der Garage gestanden hat, reicht die Leistung der Batterie möglicherweise nicht mehr aus, um den Motor zu starten. Dieses Problem tritt bei kaltem Wetter und bei älteren Batterien häufiger auf. Indem Sie Ihr Auto einmal pro Woche für mindestens 10 Minuten fahren, können Sie Startprobleme vermeiden.

3. Wenn Kurzstrecken gefahren werden

Wenn Sie ausschliesslich kurze Strecken fahren, kann die Lichtmaschine die Batterie nicht vollständig aufladen. Im Winter tragen leistungshungrige Verbraucher, wie die Heckscheibenheizung und die Sitzheizung, zu einer weiteren Entladung der Batterie bei. Unternehmen Sie mit Ihrem Auto einmal pro Monat eine längere Fahrt, damit die Batterie wieder vollständig aufgeladen wird.

4. Batterien bei alten Fahrzeugen

Mit zunehmendem Fahrzeugalter sinkt die Batterieleistung, da Korrosion und Sulfatierung ein vollständiges Aufladen verhindern. Autofahrer sollten ihre Batterie daher regelmässig überprüfen lassen, um einen ordnungsgemässen Ladezustand und eine hohe Leistung zu gewährleisten.

 

Quelle: Johnson Controls
Artikelbild: © Johnson Controls

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