Das Mofa – ein Kultfahrzeug wird neu entdeckt

10.10.2015 |  Von  |  Motorrad
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Das Mofa – ein Kultfahrzeug wird neu entdeckt
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Während der Boomjahre zwischen 1961 und 1980 fanden jährlich zehntausende Mofas ihre Käufer. Die Hochphase des Mofas ist heute zwar vorbei. Doch in den Städten und auf dem Land haben junge Leute die Vorteile des Mofas wiederentdeckt – das kultige Gefährt gewinnt somit neue Attraktivität.

1961 wurde in der Schweiz die Fahrzeugkategorie Motorfahrrad eingeführt. Als „Mofa“ wurde es innert kürzester Zeit zum Fortbewegungsmittel des kleinen Mannes und zum Statussymbol der männlichen Jugend, geprägt durch deren Wettbewerb, möglichst viel Leistung aus den gedrosselten Einzylinder-Zweitaktmotörchen herauszukitzeln. Auf der Höhe des Erfolgs wurden in den frühen 70er Jahren über 70’000 Mofas pro Jahr verkauft.

Der Helmzwang setzte Mitte der 80er Jahre dem Boom ein abruptes Ende. Teurer Katalysator, Konkurrenz durch die schnelleren und eleganteren kleinen 50er Roller sowie das Aufkommen des Mountainbikes und später des Elektrovelos machten dem Mofa zu schaffen. Dennoch sind die kleinen Flitzer mit einem Bestand von 120’000 Exemplaren heute noch weit verbreitet!


In den Städten und auf dem Land haben junge Leute die Vorteile des Mofas wiederentdeckt. (Bild: PLRANG ART / Shutterstock.com)

In den Städten und auf dem Land haben junge Leute die Vorteile des Mofas wiederentdeckt. (Bild: PLRANG ART / Shutterstock.com)


Die Renaissance des Mofas

Seit zwei, drei Jahren erlebt das Mofa bei jugendlichen Urban-People und Fans einen Aufwind als kultiges Liebhaberfahrzeug. Die Vorteile liegen trotz eleganterer Konkurrenzfahrzeuge wie z.B. e-Bike und Roller auf der Hand: Die Anschaffungskosten sind bescheiden, genauso wie Benzinverbrauch und Wartungsaufwand.

Neue Mofas sind dank moderner Katalysatortechnik sauber und umweltverträglich. Der benötigte Parkraum und das Handling sind velolike. Zusätzlich dürfen Mofas auch auf Radwegen fahren, ein echter Sicherheitsfaktor.



Praktisch und günstig

Wer scharf kalkuliert, weiss schnell, dass es kaum eine günstigere Alternative gibt, um sich motorisiert fort zu bewegen. Töfflibenutzer schätzen nebst den unschlagbar günstigen Kilometerkosten die unkomplizierte Bedienung sowie den geringen Platzbedarf. Und in vielen Fällen das Feeling, ein einzigartiges Zweiradfahrzeug mit Kultstatus zu bewegen.

 

Artikel von: SFZ Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen
Artikelbild: © g-stockstudio / Shutterstock.com

Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.


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