Catch a Car kommt am 5. November nach Genf

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Carsharing ist ein Trend, der vor allem die Mobilität in Städten und Ballungsgebieten verändern wird. Das gilt auch für Genf. Catch a Car startet hier am 5. November ein weiteres stationsunabhängiges Carsharing-Angebot.

Dann werden insgesamt 100 „VW eco-move up!“ – angetrieben von CO2-neutralem Erdgas – im gesamten Stadtgebiet Genf zur Verfügung stehen und darüber hinaus auch in Carouge, Lancy, Vernier und Chêne-Bougeries. Kunden-Registrierungen sind ab sofort möglich.

Carsharing – ein Modell mit Zukunft

Rund die Hälfte der Schweizer Stadtbewohner nutzt ihr Privatauto heutzutage für Kurzstrecken unter fünf Kilometern. Die Catch a Car AG, eine Beteiligungsgesellschaft der Mobility Genossenschaft, bietet in Genf eine flexible, kostengünstige Carsharing-Alternative: 100 Fahrzeuge sind per Smartphone oder Website in Echtzeit lokalisierbar. Nach der Fahrt von A nach B stellt man das Auto ganz einfach wieder auf öffentlichen Parkplätzen in der Catch-Car-Zone ab.

Geschäftsführer Adamo Bonorva erklärt: „Es ist toll, dass sich nach Basel auch der Kanton Genf für Catch a Car entschieden hat. Damit öffnet er die Türe zu zukunftsträchtiger Mobilität und reduziert den motorisierten Individualverkehr.“ Den Beweis hierfür tritt eine ETH-Studie an: Sie hat das Pilotprojekt in Basel begleitet und herausgefunden, dass ein Catch-Car vier Privatautos ersetzt. Zudem reduzieren Carsharing-Nutzer ihre Autokilometer und sind häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs als Privatautobesitzer.



Umweltfreundlich – mit CO2-neutralem Erdgas

In Genf kommt das VW-Modell „eco-move up!“ zum Einsatz. Es wird mit 100% CO2-neutralem Biogas betrieben und besitzt einen Reservetank für Benzin. „Wir freuen uns, dass wir der Umwelt etwas Gutes tun können“, erläutert Bonorva. Der Nutzer werde vom Erdgasantrieb nichts merken: „Einerseits ist das Fahrgefühl gleich gut wie mit jedem anderen Auto, andererseits sorgen Catch a Car-Mitarbeitende dafür, dass die Fahrzeuge stets über genügend Treibstoff verfügen.“ Die Kunden müssen also nicht selbst tanken.

Grosse Reichweiten

Fahren dürfen Nutzer zeitlich unbegrenzt und wohin sie wollen – in der Schweiz oder sogar im benachbarten Ausland -, solange sie das Auto nach Fahrtende wieder auf öffentlichen (blauen oder weissen) Parkplätzen innerhalb der Catch-Car-Zone abstellen. Der Fahrtarif wird pro Minute verrechnet und beinhaltet sämtliche Kosten wie Versicherung, Parkplätze und Treibstoff.

Erst am Anfang

Die Catch a Car AG – bestehend aus den Investoren Mobility, AMAG und Allianz Suisse sowie aus den Partnern EnergieSchweiz und SBB – wollen stationsunabhängiges Carsharing weiter vorantreiben und es mit den Stärken des öffentlichen Verkehrs kombinieren. „Das Angebot steht allen grossen Schweizer Städten offen“, erläutert Adamo Bonorva. „Unsere Vision ist es, dass sich Catch a Car zu einem selbstverständlichen Teil der urbanen Mobilität entwickelt.“

Start mit einem Fest

Gefeiert wird die Lancierung am Samstag, 5. November, ab 17 Uhr im Pavillon Sicli, wo alle Interessierten herzlich zu Konzerten von Stevans, Lipka und Klischée eingeladen sind. Der Eintritt ist kostenlos, für das leibliche Wohl sorgen Foodtrucks und Bars.

 

Artikel von: Catch a Car AG
Artikelbild: obs/Catch a Car AG

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